Mittwoch, April 27, 2011
Altaussehen trotz Frühsommerfrische
So aber gelangte ich auf ehrliche Weise an den Fuß der Gössler Wand.
Für Menschen, die schlecht sehen, zeigt der Finger auf die Bleibe. Hier die Wand selbst, inklusive Blume. (ein Zugeständnis an die differierenden Zielgruppen der Lebensbeichte):
Da mein pädagogischer Zugang zur Welt auch im Urlaub nicht ruht, kann man mich hier beim Zurechtweisen einer Katze beobachten, die ich soeben beim Koten in Hallstatt betreten hatte. Macht man doch nicht, schon gar nicht im Weltkulturerbe.
Mich selbst tadelte eine höhere Himmelsmacht, und zwar durch Donnergrollen - drei Sekunden nach dem letzten Schluck Schnaps mit Goldstaub.
Was ich diesem Herrn nach seiner Attacke auf den Fuhrpark der Salzburger Polizeistaffel Rügendes auf den weiteren Lebensweg mitgab, könnt ihr euch denken.
So war das alles.
Samstag, April 16, 2011
Kein Plutonium strahlt stärker als die Liebe! Oder: Im Land des strahlenden Lächelns
Und läsen wir mit Menschen- oder Engelszungen, hätten aber der Liebe nicht, dann wären unsere Texte nicht mehr als leer tönendes Wortgeklingel. So kam es gestern zum emotionalen Super-GAU, als zwei der Lesebühnenmitglieder einander das Jawohl-Wort für den Bund der Ehe gaben.
Das Publikum strahlte nicht allein wegen der Liebes-Ereignisse, sondern auch aufgrund des radioaktiven Fallouts. Doch konnten die erhitzten Gemüter durch Meerwasser gekühlt werden.
Freitag, April 15, 2011
Tödliche Hochspannung in Innsbruck
Und so begab es sich, dass die Redaktion der Lebensbeichte eingeladen ward nach Innsbruck, die Rabiatperle am Inn. Wie immer begeisterte mich die Fremde. Zuhause gibt's nie solch überfordernde Straßenbeschriftung:
Nur das Goldene Dachl war in der Realität dann doch etwas enttäuschend. Aber das ist eh immer so bei gehypten Sehenswürdigkeiten.
Bei der anschließenden Performanz der wunderbaren Lesebühne Text ohne Reiter kam es dann zu apokalyptischen Lichteffekten und anderen prunkvollen Nebeneffekten der Kunst.
Mittwoch, April 13, 2011
Der Untergang des Abendlandes. Oder: Warum ich immer noch nicht fiktional schreibe
Donnerstag, April 07, 2011
Urquell des Grauens
Heute hat die Darstellung dieses Sortiments an Glumpert nur einen Sinn: Die Bewerbung der nächsten Lesebühne am 15. April. 2011, nicht 3076 - falls das später mal jemand liest. Nicht dass der emsige Archäologe und die resche Kunstgeschichtlerin dann ärgerlich und vergebens vor den Ruinen des Rothen Krebsens auf den Beginn der Veranstaltung warten.
Montag, April 04, 2011
Edith Klinger, Norbert Hitler und die nordkoreanische Bärenfut
Freitag, April 01, 2011
Segnungen mit abschließender Sensation
nun huschhusch ins wochenendliche Informationsnirvana! Nehmet dorthin nur noch die Mitteilung mit, dass der gestern stattgehabte Postskriptum-Slam im Solaris von mannigfaltigen Textualitäten, aber auch Menschen geprägt war.
Begleitet von einem imaginären Trommelwirbel lasset mich euch abschließend zur Kenntnis bringen, dass die ORIGINAL LINZER WORTE HEUER DEN SCHLUSSAKT DES LINZFESTS darstellen!!! Soviele Rufzeichen gibt meine Tastatur gar nicht her, wie ich herschreiben will.
Mittwoch, März 30, 2011
Schönering versinkt im Skandalsumpf
Der größenwahnsinnige Kleinbürger und Integrationsterrorist schneidert sich die Rolle als Bad Cop schon seit Jahren selbst auf den Leib.
Die Motivation? Er will mich im Kampf um den Rang als Schönerings erste Ehrenbürgerin ausstechen. Der irrwitzige Bau einer Schisprungschanze im flachen Zentralraum, die Gründung der gerontischen Boyband "Midlifecrisis", des Varietées "Klassenkampfholiday on Ice" sowie des chancenfreien Fußballvereins "Rotation Winkeln" sollen ihm gar den Weg ins Bürgermeisteramt ebnen.
Ob er sich denn nicht doch ein wenig geniere, im gleichen Medium wie Michael "Meinungs-GAU" Jeannée zu publizieren, frug ich. "Krieg ist Krieg und Applaus ist Applaus", so die Antwort. Das ist meines Erachtens ein weiterer lupenreiner Skandal und eine empörende Entgleisung. Ich fordere seinen sofortigen Rücktritt als Kulturobmann des Pfarrgemeinderats!
Dienstag, März 29, 2011
Die Grenzen meiner Welt sind die Grenzen meiner Sprache
Freitag, März 25, 2011
Lesebühne: Avantgardemusik schlägt Volk in die Flucht
Geliebtes Volk,
es war uns gestern erneut inneres Bierzeltfest, euch bespaßen zu dürfen. Für die "musikalische" Schlusskundgebung werben wir nachträglich um Verständnis. "Avantgarde geht vor Publikum", meinte unser lieber Gast, der Zemmler Jörg. "Kunst muss weh tun!", meine auch ich.
"Minki, warum gehen denn alle?", frug Anna auf untem abgebildeten Bild. "Die verstehen das nicht. Aber ich brauch' jetzt auch ein Bier", spruch ich und rannte dem Volk hinterher.
Donnerstag, März 24, 2011
Montag, März 21, 2011
"Zuhause bei den Fußkranken. Liebeserklärungen und Polemiken aus Oberösterreich"
Liebe Menschheit da draußen,
Dienstag, März 15, 2011
Lesebühne: We would like to rock you a little bit - 24. März
Wir wissen es doch selbst erst, wenn's wiedereinmal vorbei gewesen sein wird. Was wir jetzt schon wissen: Es wird der wunderbare Südtiroler Jörg Zemmler (obabgebildet) unser Gast sein. Es wird gelesen werden. Unsere "Blutgruppe" wird auf ulkigen Instrumenten spielen. Ihr werdet wertlose Sachpreise bei der Tombola des Grauens gewinnen können.
Es werden die da sein, die immer da sind: Die Anna. Der René Monet. The Mink and the Honey, der Buttinger.
Wie immer im wunderbaren Jardin d'Hiver des Grandhotels eures Vertrauens.
Montag, März 14, 2011
Frau Minkasia gibt mentale Haushaltstipps
Mittwoch, März 09, 2011
Porträt der Autorin als junge Frau
Und überhaupt - warum denn nicht? Warum denn nicht den eigenen Körper einmal ohne Kleidung herzeigen? Noch dazu in jungen Jahren, wo zumindest das Bindegewebe über dem dicklichen Leib noch hielt, was es versprach?
Außerdem posierte ich aus nachvollziehbaren Gründen: Ich war jung und brauchte kein Geld. Damals in den 1970ern des vorhergehenden Jahrtausends sah man alles viel lockerer als heute im präfaschistoiden Neobiedermeier. Für mich war das damals ein philosophisches Happening im Dienste der Dekonstruktion der körpergewordenen Genderperformanz. Die poststrukturalistische Reflexionstätigkeit spiegelt sich deutlich in meinem Antlitz wider:
Montag, März 07, 2011
Dornenvögeln
Gelegentlich der großen Geburtstagsgeselligkeit für den vermeintlichen Ex-Pater ist aber am vergangenen Freitag die echte, wirkliche und reale Wahrheit aufgekommen. Ein Riesenskandal, liebes Lesevolk! Denn mein Vater ist heimlich trotzdem Priester geworden:
Donnerstag, März 03, 2011
Thomas Bernhard, Die Sau
Dienstag, März 01, 2011
Montag, Februar 28, 2011
Plagiate, Sex und Edith Klinger
Mittwoch, Februar 23, 2011
Battle Hymn of the Sloth Mum
Freitag, Februar 18, 2011
Homophile Entgleisungen und andere Späße bei der Lesebühne
Königinnen und Kaiser,
Und dann haltet euch alle in innerer Bereitschaft für den 24. März, da ist sie schon wieder, die Lesben...pardon! Lesebühne eures Vertrauens.
Dienstag, Februar 15, 2011
Die welthässlichsten Orte Oberösterreichs
Da mir das ewige Gedöns um Schönheit schon schrecklich auf Millionen meiner Eier geht, rufe ich recht herzlich zum Publikumsvoting auf: Welches ist der hässlichste Ort ob der Enns? Kraft rezenter Eigenerfahrung stelle ich folgende Auswahl zur Verfügung (danke den jeweiligen Tourismusagenturen für die Bereitstellung von Bildern und Slogans):
Nummer 2 - Linz, "Die interessanteste Stadt Europas":
Nummer 3 - Wels, "ein Schmuckstück Oberösterreichs voller Impulse"

Nummer 4 - Schönering, "Ein Ort gibt nicht auf":

Vorgestern kam ich im Übrigen erstmals durch Liezen, doch das liegt nicht nur in der Steiermark, sondern war ermaßen hässlich, dass ich zu deprimiert zum Fotografieren war.
Votings bitte in den Kommentarteil, derdiedas Gewinner erhält einen wertlosen Sachpreis!
Freitag, Februar 11, 2011
Der KörperZELLenrock: Unser Ausflug aufs Land
Mesdames et Messieurs,
Donnerstag, Februar 10, 2011
Glamouröse Reaktorenglut zum Geburtstag
Mittwoch, Februar 09, 2011
Erstes Auswärtsspiel in Zell am Pettenfirst!
Samstag, Februar 05, 2011
Taliban drohen mit Sprengung des Welser Affenhauses!
Mit meinem Kollegen K.B., Redakteur einer oö. Regionalzeitung, war ich gestern undercover unterwegs. Stoßrichtung unserer Recherche: Wie sicher sind unsere Bürgermeister?
Unbehelligt drehten wir einige Runden zu den romantischen Klängen von "Key West". Nach wenigen Minuten schon konnten wir Bürgermeister Koits von seinen Bodyguards trennen. Diese waren im Übrigen in türkise Glänzhemden gehüllt, auf die kleine Einmachetiketten mit der Aufschrift "Saalordner SPÖ" geklebt waren. Kaum auszudenken, was passiert wäre, wenn echte Taliban sich eingeschlichen hätten.

Noch überraschender die Reaktion des Bürgermeisters: Gleich nach dem Foto-Shooting mit uns zwei Stimmungsbomben wurden wir als neue Integrationsbeauftragte für das Villenviertel Noitzmühle engagiert.
Freitag, Februar 04, 2011
Schönering 2011: Die Umvolkung
unglaublich! Kaum lässt man die Horden aus der Innviertler Mongolei herein, setzen sie sich fest und drängen den Autochthonen ihre Sitten und Sportarten auf (s. Posting von gestern). Und das Ärgste: Sie vermehren sich wie die Fliegen. Wie Schi-Fliegen quasi. Arg!
Außerdem schauen sie sich alle ähnlich und haben dieselben Nachnamen. Schon jetzt ist unsere kleine Donaugemeinde total übervölkert von den bizarren Migranten:
Schönering, quo vadis? Wird mein Heimatdorf bald von kleinwüchsigen Wintersportlern übernommen? Was wird dann aus unserer schönen regionalen Küche? Leberknödelsuppe wird bei den anorektischen Flughunden ja sicher verboten werden.
Ich für meinen Teil bin froh, rechtzeitig mein Fähnchen in den neuen Wind gehängt zu haben:
Donnerstag, Februar 03, 2011
Schönering gibt immer noch nicht auf: Der SSF hebt ab

Geliebte Leseschar und Zentralraumfans!

Das ist doch um siebzehn Dimensionen spannender als das Schiefliegen (dazu gab's an dieser Stelle auch einmal eine große Reportage). Da ich selbst besonders integrationswillig bin, diente ich mich flugs als Sternchenspringerin an.



Leider können die autochthonen Schöneringerinnen dem Aufprall ihres eigenen Körpergewichts physisch nichts entgegensetzen, sodass sie sich dabei in aller Regel das Knie einzwicken. Aber man macht's für die Kinder und den Fortbestand eines Ortes, der nicht aufgeben will.
Mittwoch, Februar 02, 2011
Lesebühne: The Audience is King/Queen

Liebe Kinder, Prinzen und Prinzessinen!








