Mittwoch, April 27, 2011

Altaussehen trotz Frühsommerfrische

Aufmerksame Menschen werden es schon bemerkt haben: Ich habe den oberösterreichischen Zentralraum und das WWW zuletzt mit meiner Abwesenheit beehrt. In meinem Alter kurt und urlaubt der Mensch einfach schon gern. Gerüchte, ich sei nach dem vergangenen Auftritt mit der Vereinskasse der Original Linzer Worte abgepascht, weist schon die Pragmatik zurück: Damit wäre ich ja höchstens bis nach Attnang-Puchheim gekommen. Ohne Jause.
So aber gelangte ich auf ehrliche Weise an den Fuß der Gössler Wand.


Für Menschen, die schlecht sehen, zeigt der Finger auf die Bleibe. Hier die Wand selbst, inklusive Blume. (ein Zugeständnis an die differierenden Zielgruppen der Lebensbeichte):


Da mein pädagogischer Zugang zur Welt auch im Urlaub nicht ruht, kann man mich hier beim Zurechtweisen einer Katze beobachten, die ich soeben beim Koten in Hallstatt betreten hatte. Macht man doch nicht, schon gar nicht im Weltkulturerbe.


Mich selbst tadelte eine höhere Himmelsmacht, und zwar durch Donnergrollen - drei Sekunden nach dem letzten Schluck Schnaps mit Goldstaub.


Was ich diesem Herrn nach seiner Attacke auf den Fuhrpark der Salzburger Polizeistaffel Rügendes auf den weiteren Lebensweg mitgab, könnt ihr euch denken.


So war das alles.

Samstag, April 16, 2011

Kein Plutonium strahlt stärker als die Liebe! Oder: Im Land des strahlenden Lächelns


Und läsen wir mit Menschen- oder Engelszungen, hätten aber der Liebe nicht, dann wären unsere Texte nicht mehr als leer tönendes Wortgeklingel. So kam es gestern zum emotionalen Super-GAU, als zwei der Lesebühnenmitglieder einander das Jawohl-Wort für den Bund der Ehe gaben.


Das Publikum strahlte nicht allein wegen der Liebes-Ereignisse, sondern auch aufgrund des radioaktiven Fallouts. Doch konnten die erhitzten Gemüter durch Meerwasser gekühlt werden.


Das und noch viel mehr ist auf unserem Blog Original Linzer Worte nachzulesen - samt integriertem Geigerzähler. Wenn es in euren Lautsprechern knarzt, stellt die Lektüre ein.

Freitag, April 15, 2011

Tödliche Hochspannung in Innsbruck


Und so begab es sich, dass die Redaktion der Lebensbeichte eingeladen ward nach Innsbruck, die Rabiatperle am Inn. Wie immer begeisterte mich die Fremde. Zuhause gibt's nie solch überfordernde Straßenbeschriftung:


Nur das Goldene Dachl war in der Realität dann doch etwas enttäuschend. Aber das ist eh immer so bei gehypten Sehenswürdigkeiten.


Bei der anschließenden Performanz der wunderbaren Lesebühne Text ohne Reiter kam es dann zu apokalyptischen Lichteffekten und anderen prunkvollen Nebeneffekten der Kunst.


So war das in Innsbruck. Es wäre noch viel mehr über das Gestern zu sagen, aber in der Gegenwart rast gerade die Zukunft drängend heran!

Mittwoch, April 13, 2011

Der Untergang des Abendlandes. Oder: Warum ich immer noch nicht fiktional schreibe

Gestern traf es sich, dass ich in die Kantine der größten Oberösterreichischen Glaubensgemeinschaft eingeladen ward. Ein pfiffiger Geist hatte sie "A la kath" benamst. Ebendort schenkte - in der Fastenzeit - eine kopftuchtragende Muslima Fleischrouladen an die Gläubigen aus. Das gefiel mir ausnehmend gut. Doch beschrübe ich dieses Bild in einem fiktionalen Text, hieße es sogleich "Das ist aber sehr forciert!" und "Der Hamletsche Konjunktiv ist sowas von last millennium!"
So bleibe ich an der Realität kleben wie Haftcrème an Gustl Bayrhammers Gaumen. Warum auch nicht, immerhin konnte er dank dentologischer Überlegenheit von Kukident schon in den 80er Jahren des vorhergehenden Jahrtausends bedenkenlos Radi essen.

Donnerstag, April 07, 2011

Urquell des Grauens

Nun, niemand muss ein Star sein, um sein Publikum mit Homestories langzuweilen. Was Waltraud Haas und Richard Lugner in den "Seitenblicken" können, kann ich mit euch schon lange. Hier also die Innenausstattung des kleinsten Raumes im Redaktionstower der Lebensbeichte:


Erfahrene Menschen erkennen sogleich, dass hier das Konzept der "Tombola des Grauens" ersonnen ward. Ich liebe die Vorstellung, dass dereinst ein Archäologe auf unsere virtuellen Hinterlassenschaften stößt und sich dann gemeinsam mit einer Kunsthistorikerin am Sinn unserer Verwendung von aufblasbaren Tierstatuetten abarbeitet. Auch über selbstbewegende Musik-Murmeltiere könnte man im 31. Jahrhundert einen tipptoppen Aufsatz für "Archäologie aktuell" schreiben:




Heute hat die Darstellung dieses Sortiments an Glumpert nur einen Sinn: Die Bewerbung der nächsten Lesebühne am 15. April. 2011, nicht 3076 - falls das später mal jemand liest. Nicht dass der emsige Archäologe und die resche Kunstgeschichtlerin dann ärgerlich und vergebens vor den Ruinen des Rothen Krebsens auf den Beginn der Veranstaltung warten.

Montag, April 04, 2011

Edith Klinger, Norbert Hitler und die nordkoreanische Bärenfut

Tjaha, das ist jetzt mal eine Übschrift, wo ihr bestimmt denkt, jawoi, das ist eine Überschrift! Doch wie so überaus oft in diesem doofen Leben hinkt der Inhalt der Verpackung hinterher. Erneut geht es wieder nur um mein enormes Erstaunen darüber, welche semantischen Vehikel das Volk zur Lebensbeichte führen. Da ist Edith Klinger wichtiger als der Künstlername der Autorin, die grobe Bezeichnung für eine Pelzhaube bedeutsamer als die Autorin selbst.



Was Norbert Hitler- und Nordkorea-Fans zu mir bringt, erschließt sich mir auch nur peripher. Hält mich Google für eine Anhängerin des Totalitarismus? Schließt es darauf aus meiner straffen Führung der Lesebühne? Oder ist Kim Jong "License to" Ill etwa heimlich Fan? Wundern dürfte ich mich nicht, der ist ja angeblich auch gern Bauchspeck und schaut täglich amerikanische romantic comedies.

Freitag, April 01, 2011

Segnungen mit abschließender Sensation

Ihr geliebten Lesebeutelratten,

nun huschhusch ins wochenendliche Informationsnirvana! Nehmet dorthin nur noch die Mitteilung mit, dass der gestern stattgehabte Postskriptum-Slam im Solaris von mannigfaltigen Textualitäten, aber auch Menschen geprägt war.



Begleitet von einem imaginären Trommelwirbel lasset mich euch abschließend zur Kenntnis bringen, dass die ORIGINAL LINZER WORTE HEUER DEN SCHLUSSAKT DES LINZFESTS darstellen!!! Soviele Rufzeichen gibt meine Tastatur gar nicht her, wie ich herschreiben will.


 

Mittwoch, März 30, 2011

Schönering versinkt im Skandalsumpf

So wie der Kaschperl das Krokodil, der Skywalker den Imperator, Ahab den Moby Dick hat auch die Lebensbeichte einen Reibebaum: Es ist natürlich der Goldbär, wie erfahrene Rezipientinnen wissen.
Der größenwahnsinnige Kleinbürger und Integrationsterrorist schneidert sich die Rolle als Bad Cop schon seit Jahren selbst auf den Leib.
Die Motivation? Er will mich im Kampf um den Rang als Schönerings erste Ehrenbürgerin ausstechen. Der irrwitzige Bau einer Schisprungschanze im flachen Zentralraum, die Gründung der gerontischen Boyband "Midlifecrisis", des Varietées "Klassenkampfholiday on Ice" sowie des chancenfreien Fußballvereins "Rotation Winkeln" sollen ihm gar den Weg ins Bürgermeisteramt ebnen.

Traurig, dass ihn diverse Medien bei diesen Umtrieben unterstützen. Das Landesstudio Oberösterreich etwa sendet seine prädemokratische Rede mit den üblichen populistischen Ausfällen gegen die Europapolitik. Bizarr die Aufmachung - Goldbär verkleidet sich als Pantomime mit weißen Handschuhen. Wtf!?
Wo Empörung angebracht ist, darf natürlich auch das weltgrößte Zeitungsimitat nicht fehlen. Hier grinst der Provinz-Parvenü wie ein postkoitaler Meister Propper aus der Krone:


Ob er sich denn nicht doch ein wenig geniere, im gleichen Medium wie Michael "Meinungs-GAU" Jeannée zu publizieren, frug ich. "Krieg ist Krieg und Applaus ist Applaus", so die Antwort. Das ist meines Erachtens ein weiterer lupenreiner Skandal und eine empörende Entgleisung. Ich fordere seinen sofortigen Rücktritt als Kulturobmann des Pfarrgemeinderats!

Dienstag, März 29, 2011

Die Grenzen meiner Welt sind die Grenzen meiner Sprache

Gestern war nichts los, vorgestern auch nicht. Heute ist noch nicht alt. Und was morgen sein wird? Da müsste ich lügen. Lest's halt in der Zwischenzeit was anderes, Proust oder Stifter meinetwegen.

Freitag, März 25, 2011

Lesebühne: Avantgardemusik schlägt Volk in die Flucht


Geliebtes Volk,

es war uns gestern erneut inneres Bierzeltfest, euch bespaßen zu dürfen. Für die "musikalische" Schlusskundgebung werben wir nachträglich um Verständnis. "Avantgarde geht vor Publikum", meinte unser lieber Gast, der Zemmler Jörg. "Kunst muss weh tun!", meine auch ich.


"Minki, warum gehen denn alle?", frug Anna auf untem abgebildeten Bild. "Die verstehen das nicht. Aber ich brauch' jetzt auch ein Bier", spruch ich und rannte dem Volk hinterher.


Den umfassenden Nachbericht samt noch viel schönerem Bildmaterial gäb's, nein: gibt's hier! http://linzerworte.blogspot.com/2011/03/avantgarde-in-your-face.html

Montag, März 21, 2011

"Zuhause bei den Fußkranken. Liebeserklärungen und Polemiken aus Oberösterreich"


Liebe Menschheit da draußen,

es überzieht winters Eis den See und Regungslosigkeit den Braunbären. Schreibmaschinen entziehen sich in der kalten Jahresepoche dem menschlichen Unterhaltungstreiben und schreiben in ihrer Höhle still vor sich hin. Im Frühling fliehen Eis, Schlaf und Introspektion. Die Sonne will was Neues sehen. Meinetwegen gern!

Es ist nämlich so, dass bald mein Biachl erscheinen tät'. Es trägt mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit den bereits im Titel herausposaunten Namen. Die obabgebildete Illustration dient jedoch nur der symbolhaften Untermalung.

Inhaltlich kann verraten werden, dass ich mich - einer Wildsau gleich - an den Eichen Raika und Pühringer reibe. Auch Linz wird gebasht, und Schönering sowieso - da kriegt man ja nicht einmal Prosecco im Gasthaus Übleis. Jedes der sechs Viertel Oberösterreichs bekommt sein Bratlfett weg. Des schönen, aber vergessenen Innviertler Brauchs des Kieferbruchs wird gedacht und die Schottermiatz mit LD-Stahl in Assoziation gebracht. Dazu hat mir zuletzt extra noch der Franz Adrian Wenzl aka Austrofred erklärt, dass es in Oberösterreich alle zwei Kilometer einen Clash of Civilizations gibt. Natürlich: und, und, und.

Das verrate ich euch jetzt alles nur im Vertrauen, denn erscheinen wird der ganze Segen eh erst im Mai.

Dienstag, März 15, 2011

Lesebühne: We would like to rock you a little bit - 24. März

Euer Spaß ist uns süße Pflicht. Auch die Schönheit, der Weltuntergang, der Rausch und diesmal: die Musik. Was wird da wieder alles passieren? Exzesse mit nacktem Oberkörper wie bei der letzten Lesebühne? Oder endlich einmal feinsinniger Diskurswurf?


Wir wissen es doch selbst erst, wenn's wiedereinmal vorbei gewesen sein wird. Was wir jetzt schon wissen: Es wird der wunderbare Südtiroler Jörg Zemmler (obabgebildet) unser Gast sein. Es wird gelesen werden. Unsere "Blutgruppe" wird auf ulkigen Instrumenten spielen. Ihr werdet wertlose Sachpreise bei der Tombola des Grauens gewinnen können.

Es werden die da sein, die immer da sind: Die Anna. Der René Monet. The Mink and the Honey, der Buttinger.
Wie immer im wunderbaren Jardin d'Hiver des Grandhotels eures Vertrauens.

Montag, März 14, 2011

Frau Minkasia gibt mentale Haushaltstipps

Drückt das Mitgefühl gar zu sehr, kann man sich leicht behelfen, indem man den Fokus auf völlig unwichtige, dafür aber eigenäugig wahrnehmbare Unbill richtet: Etwa dass sich die Welt seit dem Erdbeben in Japan schneller dreht. Zudem ist an manchen Orten die Erdanziehungskraft stärker geworden. Das erklärt einige Vorkommnisse an meinem eigenen Montagmorgen.

Lesen Sie in der nächsten Ausgabe von "Psychologisches Greenwashing": Malakofftorte statt Bier, Fensterputzen statt Fertigschreiben und Grün wählen statt Auto verkaufen.

Mittwoch, März 09, 2011

Porträt der Autorin als junge Frau

Nachdem ich mich zuletzt in Sachen Herkunftsenthüllung schon entsetzlich weit aus dem Fenster gelehnt habe, ist es jetzt auch schon wurscht. Außerdem geht's im Internet immer nur um nackte Tatsachen, alles andere ist doch Augenauswischerei.

Und überhaupt - warum denn nicht? Warum denn nicht den eigenen Körper einmal ohne Kleidung herzeigen? Noch dazu in jungen Jahren, wo zumindest das Bindegewebe über dem dicklichen Leib noch hielt, was es versprach?

Außerdem posierte ich aus nachvollziehbaren Gründen: Ich war jung und brauchte kein Geld. Damals in den 1970ern des vorhergehenden Jahrtausends sah man alles viel lockerer als heute im präfaschistoiden Neobiedermeier. Für mich war das damals ein philosophisches Happening im Dienste der Dekonstruktion der körpergewordenen Genderperformanz. Die poststrukturalistische Reflexionstätigkeit spiegelt sich deutlich in meinem Antlitz wider:
 



So. Und wer sich jetzt künstlich aufpudelt, entlarvt sich als theorieresistenter Blaustrumpf, ich warne euch.

Montag, März 07, 2011

Dornenvögeln

Nur selten lasse ich ein wenig Licht auf meine bescheidene Herkunft fallen. Meist behaupte ich, die Tochter des letzten Köhlers im Kürnbergwald zu sein. Aber diese Behauptung war eher, äh, fiktiv angelegt. In Echt hat meine Mutter den Vatern rechtzeitig aus dem Priesterseminar befreit. Sagen die beiden zumindest.


Gelegentlich der großen Geburtstagsgeselligkeit für den vermeintlichen Ex-Pater ist aber am vergangenen Freitag die echte, wirkliche und reale Wahrheit aufgekommen. Ein Riesenskandal, liebes Lesevolk! Denn mein Vater ist heimlich trotzdem Priester geworden:



Hat man Töne? Ich als Priesterstochter?! Das würde allerdings einiges erklären - zum Beispiel das salvatorische Sendungsbewusstsein und die ständigen sexuellen Entgleisungen gegenüber meinem bevorzugten Lesebühnen-Ministranten.
Dafür kann ich also echt nichts!

Donnerstag, März 03, 2011

Thomas Bernhard, Die Sau


Ob sich das der großnasige Großnest-Beschmutzer Bernhard verdient hat, dass er im Thalia Linz neben der "Sau" zu liegen hat? Viel schlimmer noch, dass man sein Romanschaffen zu einem solchen Ramschpreis verschleudert? 1840 Seiten zu Sau-Preisen, da müsstest du gach einmal einen Bausparer hernehmen.

Dienstag, März 01, 2011

Traun, die Sau

Spät, aber doch: Es wär' wegen der Sau! Heute Abend schon, im malerischen Traun. Nur für euch. Um läppische 4 Eulen um 19 Uhr. Die Autoren signieren nachhernd willig und mit launigen Kommentaren.

Montag, Februar 28, 2011

Plagiate, Sex und Edith Klinger

Liebes Volk,

seit meiner letzten Verlautbarung hier sind etliche Tage ins Land gezogen. Ich möchte nach reiflicher Überlegung die Flucht nach vorne antreten: Das Erdbeben Guttenberg hat einen Tsunami ausgelöst. Konkret prüft die Uni Wien nun jeden einzelnen seiner Absolventen. Wer beim Plagiieren erwischt wird, muss zur Strafe seinen Titel zurückgeben und gleich auch noch die Mathematik-Matura nachmachen. Unangenehm!
Man kann sich also vorstellen, dass ich zuletzt meine Lebenszeit mit Nägelkauen und Zittern zugebracht habe. Fakt ist - und das gestehe ich in der Hoffnung auf Strafnachlass - dass ich nur am Anfang ein paar eigene Ideen gehabt habe. Seit 2005 schreibe ich in diesem Blog von mir selbst ab.

Außerdem mache ich das alles gar nicht mehr selbst. Vor etwa drei Jahren habe ich mir ein automatisches Textgenerierungsprogramm ("Die Schreibmaschine") designt, das sämtliche hier versammelten Postings verfasst hat. Es basiert auf einer Variation über die Top-3-Begriffe des Google-Rankings (s. Überschrift). Abgesehen davon, dass mir alles irre leid tut, möchte ich sagen, dass das Programm genial ist. Sogar Bekenntnisschreiben zu Plagiatsvorwürfen schreibt es mir schon tadellos von alleine.

Mittwoch, Februar 23, 2011

Battle Hymn of the Sloth Mum

Liebe Muttis und Menschen,

es ist zur Zeit der Diskurswurf zur Frage "Sollen wir zu unseren Kindern auch so streng sein wie die Asiaten?" im Schwange. "Wenn ich die Playstation verbrenne, dann spielt er vielleicht mal im Brucknerhaus Triangel", hofft Frau Schoisswohl und betrachtet versonnen den dicken Kevin, der seine Billa-Tierpickerl einklebt.
Andere zetern und wollen Frau Amy Chua, Autorin des "Battle Hymn of a Tiger Mum", Jugend- und Tierschutz an den Hals hetzen. Kinder bräuchten Freiraum und Liebe blabla.
Nun, wenn mich jemand nach meiner Meinung in Sachen Kinderdressur fragen tät': Ich bin für starke Gefühle, auch wenn's die falschen sind. Also Gewalt und körperliche Züchtigung. Nur halt nicht gegen die Kinder.

Freitag, Februar 18, 2011

Homophile Entgleisungen und andere Späße bei der Lesebühne


Königinnen und Kaiser,

es war wiedereinmal fürstlich! Mehr Fotos, dazu auch noch Worte und homophile Entgleisungen gäb's hier nachzulesen, bei den Original Linzer Worten.



Und dann haltet euch alle in innerer Bereitschaft für den 24. März, da ist sie schon wieder, die Lesben...pardon! Lesebühne eures Vertrauens.

Dienstag, Februar 15, 2011

Die welthässlichsten Orte Oberösterreichs

Oberösterreich sucht den architektonischen Super-GAU

Da mir das ewige Gedöns um Schönheit schon schrecklich auf Millionen meiner Eier geht, rufe ich recht herzlich zum Publikumsvoting auf: Welches ist der hässlichste Ort ob der Enns? Kraft rezenter Eigenerfahrung stelle ich folgende Auswahl zur Verfügung (danke den jeweiligen Tourismusagenturen für die Bereitstellung von Bildern und Slogans):

Nummer 1 - Ansfelden, "Anton Bruckners Heimatstadt":

Nummer 2 - Linz, "Die interessanteste Stadt Europas":

Nummer 3 - Wels, "ein Schmuckstück Oberösterreichs voller Impulse"


Nummer 4 - Schönering, "Ein Ort gibt nicht auf":


Vorgestern kam ich im Übrigen erstmals durch Liezen, doch das liegt nicht nur in der Steiermark, sondern war ermaßen hässlich, dass ich zu deprimiert zum Fotografieren war.


Votings bitte in den Kommentarteil, derdiedas Gewinner erhält einen wertlosen Sachpreis!

Freitag, Februar 11, 2011

Der KörperZELLenrock: Unser Ausflug aufs Land


Mesdames et Messieurs,

der Bericht vom ersten Ausflug der Original Linzer Worte nach Zell am Pettenfirst ist soeben online gegangen und wär' genau hier nachzulesen: "Von Zuckerkoks, Fettwürsten und verhindertem Striptease".

Donnerstag, Februar 10, 2011

Glamouröse Reaktorenglut zum Geburtstag

Aus gegebenem Anlass: Eine meiner drei allerliebsten Schwestern hat heute Wiegenfest. Da ich sie so innig gern habe, stelle ich kein Inserat in die Tips ("Das hättest du dir nie gedachst, dass du heut aus der Zeitung lachst"). Lieber veröffentliche ich ein Nacktfoto aus der Zeit, als sie noch jung war und das Geld nicht brauchte. Da haben auch die Lesefröschchen außerhalb Oberösterreichs was davon.
Dazu eine hübsche Montage von einer meiner anderen zwei Lieblingsschwestern:


Möge das Geburtstagskind nun vor Scham glühen wie ein bulgarischer Reaktor - es wird sie elegant und glamourös erscheinen lassen.

Mittwoch, Februar 09, 2011

Erstes Auswärtsspiel in Zell am Pettenfirst!

An alle Hau-ruckviertler: Morgen (10. Februar) findet unser erster Ausflug in die Welt außerhalb Linzens statt - und zwar in Zell am Pettenfirst. Es werden unsere allerliebsten Texte zum Vortrag gebracht. Dazu gibt's auch Musik von der "Blutgruppe".
Gasthaus Hiegelsperger, Zell am Pettenfirst, 20 Uhr - diesmal mit 3 Euro Eintritt, dafür aber wieder mit der Tombola des Grauens.
Ich bin schon sehr geaufgeregt. Pass, festes Schuhwerk und einen Urlaubskrankenschein hab ich schon eingepackt.

Samstag, Februar 05, 2011

Taliban drohen mit Sprengung des Welser Affenhauses!

Liebe Weltöffentlichkeit, Riesenskandal!

Mit meinem Kollegen K.B., Redakteur einer oö. Regionalzeitung, war ich gestern undercover unterwegs. Stoßrichtung unserer Recherche: Wie sicher sind unsere Bürgermeister?

Zu diesem Behufe schlichen wir uns in unauffälliger Verkleidung beim Maskenball der SPÖ Wels ein. Eine leichte Übung, zumal sich die freizeitlich gelösten Genossen als äußerst liberal im Umgang mit Fremden erwiesen.


Unbehelligt drehten wir einige Runden zu den romantischen Klängen von "Key West". Nach wenigen Minuten schon konnten wir Bürgermeister Koits von seinen Bodyguards trennen. Diese waren im Übrigen in türkise Glänzhemden gehüllt, auf die kleine Einmachetiketten mit der Aufschrift "Saalordner SPÖ" geklebt waren. Kaum auszudenken, was passiert wäre, wenn echte Taliban sich eingeschlichen hätten.




Noch überraschender die Reaktion des Bürgermeisters: Gleich nach dem Foto-Shooting mit uns zwei Stimmungsbomben wurden wir als neue Integrationsbeauftragte für das Villenviertel Noitzmühle engagiert.

Unsere erste, lokalpolitische Forderung im Sinne identifikationstiftender Multikulturalität: die Sprengung des Welser Affenhauses.

Freitag, Februar 04, 2011

Schönering 2011: Die Umvolkung

Liebes Lesevolk,

unglaublich! Kaum lässt man die Horden aus der Innviertler Mongolei herein, setzen sie sich fest und drängen den Autochthonen ihre Sitten und Sportarten auf (s. Posting von gestern). Und das Ärgste: Sie vermehren sich wie die Fliegen. Wie Schi-Fliegen quasi. Arg!

Außerdem schauen sie sich alle ähnlich und haben dieselben Nachnamen. Schon jetzt ist unsere kleine Donaugemeinde total übervölkert von den bizarren Migranten:

Schönering, quo vadis? Wird mein Heimatdorf bald von kleinwüchsigen Wintersportlern übernommen? Was wird dann aus unserer schönen regionalen Küche? Leberknödelsuppe wird bei den anorektischen Flughunden ja sicher verboten werden.

Ich für meinen Teil bin froh, rechtzeitig mein Fähnchen in den neuen Wind gehängt zu haben:

Donnerstag, Februar 03, 2011

Schönering gibt immer noch nicht auf: Der SSF hebt ab


Geliebte Leseschar und Zentralraumfans!

Viel wird gespottet über die Identitätsschwäche des oberösterreichischen Zentralraums, die sich als Exempel in der Gemeinde Schönering verortet haben soll.
Nun, da ist was dran. Wie bei jedem Machtvakuum wird eine Leere schnell und gern von expansorischen Horden überrannt und okkupiert. In Schönering waren es - nachdem ich von dort wegmigriert war - Stämme aus dem wilden Sauwald.

Mittlerweile funktioniert die wechselseitige Integration aber tipptopp. Grund ist die gesteigerte Vitalität, die durch neues Erbgut bedingt ist.
In Schönering schaut das konkret so aus, dass die Wilden neue, aufregende Sportarten mitbringen. Das ist doch mal ganz was anderes als das bislang übliche Holzhacken und Mikadospielen: Schifliegen! Gerne berichte ich exklusiv von der soeben sich ereignet habenden Gründung des "Schöneringer Skisprung Fereins - wir fürchten weder Schwerkraft noch Orthographie".


Das ist doch um siebzehn Dimensionen spannender als das Schiefliegen (dazu gab's an dieser Stelle auch einmal eine große Reportage). Da ich selbst besonders integrationswillig bin, diente ich mich flugs als Sternchenspringerin an.






Leider können die autochthonen Schöneringerinnen dem Aufprall ihres eigenen Körpergewichts physisch nichts entgegensetzen, sodass sie sich dabei in aller Regel das Knie einzwicken. Aber man macht's für die Kinder und den Fortbestand eines Ortes, der nicht aufgeben will.

Mittwoch, Februar 02, 2011

Lesebühne: The Audience is King/Queen



Liebe Kinder, Prinzen und Prinzessinen!

nicht dass es dann heißt, ich hätte es euch nicht gesagt, goi! Also: Am 17. Februar machen wir uns erneut für euch zum Dolm. Wie immer im Grandhotel unseres Vertrauens, wie immer zur Primetime.
Wie nie zuvor: der überaus pfiffige Herr Koschuh macht uns den Gast. Unser aktuelles Thema krönt euch zu Herrschern über unser Kunstwollen: In einer basisdemokratischen Abstimmung könnt ihr am Ort des Geschehens bestimmen, womit wir euch beglücken. Irre, nicht?
Manifestiert euch in Strömen!

Donnerstag, Januar 27, 2011

Desasthaar



Aus der Reihe "Demütigende Shampoos": "Strapaziertes, devitalisiertes Haar mit Schuppen". "Für katastrophales Haar" war wohl zu direkt? Ich würde mich an der Kassa im Drogeriemarkt mit einer Literflasche Gleitgel dennoch weniger genieren als mit diesem Produkt.

Mittwoch, Januar 26, 2011

Postskriptum Poetry Slam

...wär' morgen wieder, ich sag's nur!
Und zwar moderiert in der links abgelichteten Kombination, im Zuge deren der Sommer bestimmt wieder mehrmals "I wünsch' ma d'Linda zruck!" brüllen wird. Soll er doch!
20 Uhr im Solaris - http://www.postskriptum.at/