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Mittwoch, August 23, 2017

Die Jugend!

Jugend: "Wieso darf da einer mit 16 schon beim Motorradrennen mitfahren?"
Ich: "Da brauchst keinen Führerschein."
Jugend: "Ah. Ich könnte das bestimmt auch sehr gut."
Ich: "Bist du denn überhaupt schon einmal auf einem Moped gesessen?"
Jugend lacht: "Nein!"
Ich lache auch: "Naja, vielleicht kannst du als Quereinsteiger ja frischen Wind in die Rennszene bringen."

[Wir erkennen: Das war auch ein politischer Text!]

Donnerstag, August 18, 2016

Das sexy Brabbeln der Imperialisten

Ich sitze auch nicht immer nur im Westflügel und lese Derrida und so'n Scheiß. Manchmal gebe auch ich dem Sog großer Ereignisse nach. Dann lasse ich mich dorthin ziehen, wo das Leben pulsiert, brodelt und Metaphern wirft. Neulich etwa war ich beim American-Car-Treffen auf dem Welser Messegelände. Ein Lebensgefühl ist das, wie ein brodelnder V8-Motor! Also laufruhig und für hohe Drehzahlen ungeeignet. Mit Worten nicht zu beschreiben (außer mit den vorherigen). 
Da muss es niemanden wundern, wenn die auratische Wirkung besonders charismatisch optimierter Fahrzeuge etwas mit mir macht. In solchen Fällen lasse ich es voll zu.


Gemein ist aber, wenn der Besitzer "Geh schleich di, du neirotische Bibliothekarin" murmelt, weil ich ihm die sexy Epiphanie seines Autos zusammenhau'. 
Geh ich halt wieder Dekonstruktion lesen, du Imperialistenoasch!

Montag, September 28, 2015

Die Verkehrslesebühne



Damen und Herren,
in echter Steinwurfnähe zum schlusskundgebenden Strache war es uns oberste Pflicht, unser Allerbestes zu geben. Also nur das ganz doofe Zeug. Leset hier im Blog, wie es war.


Mittwoch, September 24, 2014

Und jetzt: Probeliegen fürs Altersheim


Damen und Herren, 

als objektiv wirklich nicht sehr prominenter Mensch fand ich bislang nur sehr spärlich Gelegenheit, von irgend etwas zurückzutreten. Aber hier bittesehr: Ich beende meine Rennkarriere. Sie war kurz und nicht überragend erfolgreich.


Dafür sehr pittoresk und spaßig. Das Leben im Fahrerlager eignet sich darüberhinaus hervorragend als Statement gegen das Hugo-Trinken und den "Branzino im Mantel von Berg und Meeresblumensalz"-Biedermeier.


Wenn ihr wollt, könnt ihr mir das Renn-Ende als meinen Beitrag gegen die Klimaerwärmung anrechnen. In Wahrheit bin ich aber einfach zu faul geworden für das Empfinden von Todesangst.


Künftig findet ihr hier also keine Berichte mehr vom Oldtimer-Classic-Rennen Postalm/Österreichring/Schwanenstadt, Kategorie Kneeler-Gespann, Baujahr 1968 und älter, sondern nur noch so etwas wie  "24 Stunden-Couchliegen" für Leute, Baujahr 1978 und älter.

Donnerstag, Mai 29, 2014

Der kleine Urlaub vom Leben - die Wolfgangsee Classic

Kenner meines Kunstwollens wissen ja: Einmal im Jahr pflege ich mir Urlaub von meinen Prinzipien zu nehmen. Konkret verprischtle ich Benzin und mampfe Leberkäse ("Soufflé von Schlachtabfällen" co René Freund). 
Und so schaut das aus. Zuerst fährt man hinauf: 


Dann wartet man stundenlang. In der Beifahrtskanzel finden auch großvolumige Periodika Platz:


Sodann rast man wieder zu Tal:


Damit ist man geistig nicht überfordert. Überforden kann höchstens die Deutung dieses Bildes. Die Geranienkisterl! Man weiß nicht, wo das herkommt und wo es den Rennsport hinführen wird.


Zum Abendessen gibt's Machismus mit umgedrehten Vorzeichen, also kochen mir die Männer was (drei Liter Dosengulasch, btw.):


Am Ende holt man sich dafür einen Pokal ab:


So, und jetzt wieder ein Jahr Radfahren, Tofu und Falter-Lesen.

Montag, August 05, 2013

Ein Wochenende im Benzindampf: Historisches Seitenwagenrennen / Rupert-Hollaus-Gedächtnisrennen

Strahlende Vorletztplatzierte in der Sprintwertung

Hätte ich Biographen, sie wüssten, dass ich 97,9 Prozent meiner Existenz mit belanglosen Tätigkeiten erschlage. Blogschreiben zum Beispiel. Für das frischvergangene Wochenende wage ich aber eine nicht-alltägliche Ereignishaltigkeit zu beanspruchen. Seit Freitag darf ich mich nämlich als leidlich intime Kennerin des Asphalts am Österreich-Ring bezeichnen. 

Der Motorsport bildet die letzte Bastion gegen die Hugo-Trinker

Zum Glück trennten mich stets die wesentlichen Zentimeter davon, allgemein kommt dem Belag aber niemand näher als die Seitwagen-Beifahrer. Angesichts des äußerst hässlichen Unfalls in der F1-Sidecar Trophy waren wir am Ende demütig und nicht sehr traurig, dass wir unser letztes Rennen an diesem Tag wegen eines Ventilschadens gar nicht erst antreten konnten - obwohl uns der Stadionsprecher noch minutenlang gleichsam als moralische Gewinner angekündigt hatte (Kröpfl/Meindl jagen das Feld von hinten"); dass jemand vor dem Debüt auf der Rennstrecke nur zweimal auf dem Alkovner Rübenplatz und bei der Wolfgangsee-Classic geübt hatte, war ihm auch noch nicht untergekommen. 


Damit endet meine erste Rennsaison und ich sitze wieder in der stickigen Schreibstube. Mit keinen größeren Schaden als zerzaustem Haar und einem blauen Fleck an der Hüfte. Gut.


Merci Wolfgang R. für die Fotos!

Dienstag, Dezember 20, 2011

Auto-Humor für Einfältige: Hilfe für die Opfer der Infromationsfut

Nun kennt die Welt ja schon Freud und Leid durch Kontextignoranz. Volvos etwa verkauften sich in den USA lange mau, da die Becherhalter zu klein waren. Der Mitsubishi Pajero musste in Spanien und Argentinien in "Montero" umbenannt werden, da der Ursprungsname dort für händisch ausgeführte Eigenliebe steht. Amüsant ist solches für einfache Gemüter, gramvoll für Verkaufsleiter. Ebenfalls nicht ganz kontextsensitiv agieren derzeit die Werber für den Film "The Future":



 Und weil wir grade beim Automarketing waren - hier mein Vorschlag zur Entschärfung:
  



Wem das noch nicht deppert genug war, den und die möchte ich abschließend noch mit dem - in my humble opinion - weltschönsten Tippfehler der Mediengeschichte belohnen:

Montag, Oktober 03, 2011

Sprache schafft Realität


Ein Welser Automechaniker, der den linguistic turn mitgemacht hat - das ist eine blaue Beifahrertür, Damen und Herren.

Dienstag, Januar 11, 2011

Tune your Popo

An sich erachte ich das Tunen von Autos als postpubertäre Torheit. Wer sich Spoiler, Zierleisten, Scheibentattos, Sportauspüffe, Plüschwürfel ans Fahrzeug tut, zeigt mir dadurch recht deutlich "Verschwende deine Zeit nicht mit mir, ich bin ein bissi doof!" Insofern schätze ich diese Distinktionsmöglichkeiten.
Schätzen tu' ich aber Tunings wie dieses hier - Ladies N' Genulmen: der VW Popo!

Montag, Oktober 12, 2009

Göttliches vom Wochenende



Medamsemissjöhs,

der Zeitmangel geht zu Lasten der Worte, aber seht selbst, wie es ausschaut, wenn man mit einer zauberfarbenen DS kreuz und quer der Donau entlang fährt:











Donnerstag, Oktober 08, 2009

Strukturalismus in der Göttin


Chers enfants,

avec plaisir und Vorfreude verkünde ich meinen baldigen Einmarsch in Wien. Oben abgebildet ist kein faschistischer Diktator auf dem Heldenplatz, ihr blinden Mäuse, sondern Charles de Gaulle kurz vor einem Attentatsversuch, den er dank seines Staatsfahrzeuges überlebt hatte (heute ist er dennoch schon lange tot und liegt auf dem Friedhof der unersetzbaren Menschen begraben).
Womit wir nun endlich beim Thema meiner Mitteilung wären: Ich reise heute per DS ("La Déesse, die Göttin) nach Wien, um dort im Zuge des Ringstraßencorsos hoffentlich gemeinsam mit Waltraud Haas, Klaus Wildbolz und Franz Klammer in den Seitenblicken ordentlich herinterviewt zu werden. Dazu habe ich schon allerlei strukturalistisches Material vorbereitet - da wird die Quote rasseln, frage nicht!

Mittwoch, Dezember 03, 2008

Wirtschaftskrise? Antizyklisch investieren!

Homestory II: Seit gestern möchte ich im Falle meines Verweichens doch gerne als mein Vater wiedergeboren werden (ich bin mir nur noch nicht sicher, in welcher Religion das gehen könnte).
Weil warum? Seine Gattin, die gleichzeitig meine Mutti und Mindestrentnerin ist, hat vorgestern die ganzen Pfandflaschen zurückgebracht und dem Vatern vom Erlös so mirnichtsdirnichts einen Volvo gekauft, wo ich sag, jawoi, das ist ein Volvo.


Der XC 90 hat dann gleich auch den ultimativen Test bestanden: Lässt sich der Hunde-Feistling über die Bordkante heben? Und kann der Kofferraum mit Geranienkübeln bestückt werden? Kann er. Und gekauft ist das Teil.


Vateraugen strahlen. So fein ist er noch nie unterwegs gewesen. Rechtfertigen muss er sich für den SUV nicht, er ist ja Waldbesitzer.

Damit der Kübel auch betankt werden kann, ernähren sich die Eltern von nun an mit Knackwürschten ("Primarsforellen") und schwingen sich von Luster zu Luster, um die Perserteppiche zu schonen.

Sonntag, November 02, 2008

Enlarge the Size of your Ego!


The Ego has landed - trotz intensiver Investigation ist noch nicht geklärt, was der obig aufgefundene Ego-LKW (r.) transportieren will. Es müsste aber mit dem Teufel zugehen, wenn das nicht irgendwas mit Kompensation zu tun hat.

Donnerstag, Juli 10, 2008

Keine Angst

Hola und Arriba!

Da bin ich wieder, heimgekehrt aus dem Herzen der Europameister - aus einem Land, in dem sich die Bordsteinschwalben das Warten auf den nächsten Freier mit Lesen vertreiben. Wenn jemand Infos über Barcelona braucht: Gerne bei mir. Ich bin da jetzt zweimal drübergeflogen und durchgefahren. Noch mehr Infos gäbe es über spanische Dreitürer, Fünftürer und Märtyrer (letzteres nur wegen des Klangbildes). Oder will jemand lesen, wie es sich mit Porsches Privatjet reist? Waaaas?! Niemand?
Macht euch jedenfalls keine Sorgen um meine reine Seele. Heute habe ich schon zur Jetset-Prävention auf mein Konto geschaut, das Klo geputzt und saure Milch in meinen Kaffee geleert. Fest steht: Ich bin und bleibe eine von euch!

Montag, Juli 07, 2008

Mein Ruin und falsche Freunde

Jetzt ist es endgültig aus mit meiner moralischen Integrität: Seit ich das unten abgebildete Auto fahre, ist mir die Umwelt blunzenwurscht. Leider! Aber es geht nicht anders. Tausende Liter Benzin habe ich schon sinnlos verbrannt.
Und das alles nur wegen meiner unglaublichen Egoschwäche. Wie anders ließe es sich erklären, dass ich nun schon seit Tagen sämtliche bekannten Verwandten und andere Menschen durch die Gegen chauffiere? Besonders bei Kindern und Männern bin ich derzeit beleibt [bleibender Tippfehler, red.] wie eine warme Semmel.
Kucken Sie mal:

Auf dringenden Wunsch meiner Mutti darf ich nur ordentlich adjustiert brausen:


Nun habe ich schon große Furcht vor der Trennung. Werden mich meine Freunde noch akzeptieren, wenn ich sie wie gehabt bloß mit meinem Kaschperlradl chauffieren kann? Wie lange werde ich den Kopfpolster mit meinen heißen Tränen netzen und kein anderes Auto mehr lieben können?

Dienstag, Mai 13, 2008

Roadrowdies: Ökotussis und Kaulquappennummerierer

Mesdames et Messieurs,

hier ein Vorgeschmack auf das heute noch ausstehende Weblog-Pfingstwunder - tausende Bilder voller Feuer und Gefahr:







Gleichzeitig auch ein Ratgeber für Töchter, die Vatern am Muttertag glücklich machen wollen: Leiht ihm einen Jeep und einen Wald dazu.

Bald aber Bilder von Schoßhündchen, Mädchen und Blümchen...

Dienstag, Mai 06, 2008

SUV statt Suff



Liebe Leser(-Innen wie außen),



bevor mich Ökotussi jemand aufblattelt, gestehe ich gleich selbst: Ja, auch ich tue es. Im SUV (siehe oben) durch die Stadt pröllern. Und was für ein SUV, bist du deppert.

Weil nämlich grad Confession Time ist: Das Ding ist schon sehr speziell. Damit blicke ich sogar auf die ganzen affigen X5 und Cayenne-Schnösel herab...

In zwei Wochen ist der Spuk aber wieder vorbei und ich werde kaulquappennummerierend und über die Wiese hüpfend Buße tun. Und weniger saufen, damit die Überschrift nicht völlig unmotiviert dasteht.


Wo Letzterer aufhört, thront erst mein Hintern: Defender gegen Twingo

Dienstag, Februar 19, 2008

Autogenes Training V: Protzkarossen


Luxusgeschöpfe: Coala, Afra, Audi (v.l.n.r.). War das ein Hallo am Leidensweg mit dem völlig überteuerten One-Million-schilling-Baby! Ein Auto für Leute mit schwachem Ego.
Heute Morgen musste ich ihn wieder zurückgeben. Aber mir doch wurscht. Bald schon schreite ich auf meiner leicht maroden Fußmaschine stolz und frei durch die Straßen der Stahlstadt. Die Trauben wären ohnehin sauer und sicher keine 70 Monate Lohnarbeit wert gewesen.

Mittwoch, Februar 13, 2008

Für euch unterwegs: Bei die Mafiosi



Allora bambini,

schrecklich hat das Schicksal an mir gewütet: Dienstreise nach Palermo! Weil warum? Die Mafia hat eine koreanische Automarke gekauft und alle europäischen Schmierölfinken nach Sizilien fliegen lassen. Wer eine schlechte Kritik schrieb, fand am Morgen einen toten Pferdekopf auf dem Kopfpolster (im Hotel Hilton übrigens).
Ich litt schrecklich. Schöne, frühlingshafte Gegenden schlagen sich mit der nördlich kalten Landschaft meiner Seele. Seht selbst!





Wenn ihr mir zwei Sätze Koketterie erlaubt: Wer drei Stunden durch den Abendverkehr Palermos unfallfrei gegurkt und dabei anständig geblieben ist, dem gebührt die Königskrone von Böhmen.
Next to Come übrigens: Doofes Urlaubsverhalten mit der Wiener Familie