Dienstag, Juli 02, 2013

Anfechtbare Formen: How not to dance dirtily

Ich glaube an die Existenz multipler Paralleluniversen, aber leider kann ich wahrscheinlich in keinem davon schön tanzen. Dazu kommt, dass sich mir der postmoderne Diskurstanz nie erschlossen hat. Da ich aber mit neoliberalrer Eifrigkeit an der Befüllung meiner Wissenslücken arbeite, gehe ich mein Problem seit einer Weile theoretisch an. In der Publikation "Der gute Ton" studiere ich schon seit Tagen, welche Formen des Tanzes unanfechtbar sind. 
Denn Obacht! Es geht sehr schnell mit der gesellschaftlichen Tanzächtung: 




Naja, und das schon gar nicht:


Aber da war ich ja noch ein junger Hooligan ohne Benehmen.
Stay tuned! Im nächsten Teil der Serie "Gutes Benehmen leicht gemacht" möchte ich euch gerne über Teestunden in verarmten Haushalten informieren.

Dienstag, Juni 25, 2013

Die lieben Alten!

Gerümpeltaxierung, Bauerntoiletten, Zeckenhotels, postmoderne Waldwirtschaft, Tierführer: Meine Ex-erziehungsberechtigten achten durch ihre Bibliotheksordnung proaktiv darauf, dass ich trotz meiner literarischen Erfolge auf dem Teppich bleibe.


Donnerstag, Juni 20, 2013

Vorwürfe die man mir nie im Leben machen wird können, Teil 1: Eitelkeit

Schaut! Ich war in Berlin, und alles, was ich bekommen habe, war ein lausiger Hipsterbart: 


Das war jetzt insofern geschwindelt, als der Vollbart nagelneu und völlig frei von Ungeziefer ist. Damit eröffnen sich mir ganz neue Verkleidungswelten, die zwischen Taliban oder Gartenzwerg oszillieren. So soll's ja auch sein, es dürfen nur Dinge in den Haushalt, die meine Verfügungsmöglichkeiten erweitern. 

 Ebenfalls im Dienste der Unterhaltung gewordenen Menschenliebe traf ich diesen Herrn an: 


Freitag, Juni 07, 2013

No Nonsense im Rinderpferch

Wer sich nicht widrig verhalten kann, muss in Law N' Order-City Schönering mit Ahndung rechnen. Recht so! 


Samstag, Juni 01, 2013

Was kaufen, wenn es regnet, wie eine wischelnde Kuh?

Da unsere lokalen Medien mit Unterhaltungsvorschlägen für die nasse Jahreszeit so vorbildlich vorangehen (Fernsehen, Bumsen, Shoppen), möchte ich nicht hintanstehen. Hier meine Top-3-Fundstücke im Linzer Einkaufsangebot:

Für alle, die bislang Mühe hatten, eine formschöne Bindehautgestaltung hinzubekommen: 




Montag, Mai 27, 2013

Champagner und Leberkäse

Bevor ich hier ein Wetterlamento vom Zaun breche (also bitte!), hieve ich lieber drei Illustrationen vom vergangenen Wochenende in das Internet. Da! 


Es begab sich nämlich, dass man mich frug, ob ich denn an der Wolfgangsee-Classic teilnehmen wolle, konkret als Turnaffe im Gespann. Weil mir nichts zu blöd ist, was gut ausschaut, habe ich das dann auch getan. Und womit belohnt man mich? Mit einer Leberkäsesemmel. Denn ich möchte aus meinem Vegetarismus keine Ersatzreligion machen, darüber hinaus hatte ich 3 Promille Adrenalin im Blut und plädiere auf unzurechnungsfähig.


Und pardauz - weil es um den Stil ging, bekamen wir in der Kategorie "Originellster Jausentransport auf die Postalm" einen Pokal, aus dem später Champagner getrunken wurde. 


Doch nun sitze ich wieder in meiner Schreibbude und trinke Leitungswasser, das Getränk der Aufdemteppichbleiber. Und zu Mittag gab's Salat. So.

Donnerstag, Mai 23, 2013

Erlebnispotpourri: Gequälte Katzen, gescheiterte Chöre und blöde Jungmännerphantasien

Mesdames et Messieurs, liebes Google, 

letztens war ja Lesebühne, nicht wahr. Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut. Verstörend nur, dass mein Gesang (ich brauchte jeweils drei Zeilen, um den Ton zu treffen) mit den Worten "So gut war's noch nie" gelobt wurde. Es muss wohl heißen: "Immer noch so wie sieben gequälte Katzen - aber letzens klang's noch wie 13 Katzenopfer". Wem das als Nachbericht noch nicht reicht, der kann ja hier herklicken


Auch Linzfest war. Da ich beim vereinbarten Aktionismustreffpunkt mit Reverend Billy Talen als einzige auftrickste, musste die Übung "Chor bilden" abgesagt werden (man sieht schon, das Sing-Scheitern dient hier als Leitmotiv). So gingen wir auf einen Kaffee, das ist doch auch was. 

Schließlich war noch Poetry Slam, da durfte ich ko-domptieren. Leider waren sowohl der Herr Didi Sommer als auch ich gerade jausnen, als ein Text vorgetragen wurde, der mindestens 20 Familien vom Gelände flüchten ließ, weil die sexuelle Gewalt zu arg gewesen sein soll. Ich wünschte, ich könnte dem jungen Herrn nachträglich noch ernste Worte zur Herzensbildung auf seinen weiteren Lebensweg mitgeben.


Sonntag, Mai 12, 2013

Video kann Spuren von Gewalt und dummen Nüssen enthalten:

Heute um 20 Uhr, ihr Märchenfeen und Waldschrate! 


Ach, schon wieder so ein doofes Video! Nur: Gut sind die anderen, da muss man sich doch irgendwie unterscheiden. Komm' jedenfalls, liebes Volk, am kommenden Freitag zu uns in den Krebsen. 

Donnerstag, Mai 09, 2013

Bedenklicher Konsonantenschwund


Damen und Herren: von der Brennnessel zur Brenessl - wo soll das noch hinführen? Wohin verschwinden die Konsonanten, warum und zu welchem Zweck? Muss man den europäischen Austeritätswahn dahinter vermuten, eine Kampagne der Wirtschaft? Das Bisschen Druckerschwärze kann doch das Finanzkraut auch nicht fettmachen. 
Und wo wird das enden, bei der Brnsel?
Ratlos: Oiia ei

Donnerstag, Mai 02, 2013

In Märchenhaft: Von einer Lesebühne, die auszog, das Fürchten zu lehren

Sagt, was ihr wollt, aber ich finde, uns ist auf diesem Plakat erneut eine famose Dialektik von schön und schiach gelungen!

Montag, April 29, 2013

Märchen und andere Lügengeschichten:

An einem Sonntag im Zentralraum: Welches verdammte Naturgesetz verbietet es uns, unsere Arbeit zu lieben? 


Hier Herr René Monet und Prof. Buttinger vor dem Märchenschloss, das wir uns dank der Förderungen von Stadt, Land, Fluss leisten konnten. Dafür ein herzliches Vergelt's Gott, vor allem für die supernen Granit-Phalli!


Freitag, April 19, 2013

Runter von der Verliererstraße


Damen und Herren,

verschweigen bringt nichts, schließlich war's im Fernsehen, ergo potenziell in der weiten Welt: Ich habe gestern erstmals etwas gewonnen. Was genau, ist angesichts meines kokett als Biographiesäule installierten permamenten Verliererstatus eigentlich wurscht. Es hätte der Zeichenwettbewerb der Raika Schönering sein können, gestern war's halt der Poetry Slam im dorfTV

Leider ist mir auch sonst nichts Peinliches passiert, so wie etwa dem Ombudsmann Didi Sommer, dessen Derrière live von Passanten diskriminiert wurde: 


Naja, was soll's. Hansi Orsolics hat ja auch einmal was gewonnen. Und wenn es mir zu gut geht, dann klopf' ich bei einer meiner ausgezuckten Nachbarinnen an, das reicht als Unbill für eine Weile.

Mittwoch, April 10, 2013

Angewandtes Baumgartnering

Hey guys check that out! I am in Cannes and guess who I just met! Michael Spindelegger! Such a cool guy. I love his hair.


Dienstag, April 09, 2013

Über Leben und das Überleben - die Lebensbühne


Wem die paar Büdeln hier nicht reichen als Nachbericht von der letzten Lesebühne, derdiedas klickse einfach hierher und ein ganzer Schwall an Text ergießt sich in die Augen der Unersättlichen! 




Dienstag, April 02, 2013

Für euch und die Arterhaltung ist mir nichts zu dumm:

Wie man Stoffwechselendprodukte schgerecht entsorgt und ein Huhn tötet:


Wie man einen Faustkeil mit einem Messer bastelt und Kopf- sowie Hautschuppen entfernt:


In Teil 3 schließlich geht es um den Kampf gegen überlegene Lebensformen (Tauben, Bananen, Passanten) und Gewalt im Verkehr. Was macht man nicht alles im Dienste der individuellen Arterhaltung.



Mehr dazu bei unserer Überlebensvorführung am 5. April. Das famose Kunstwollen wurde von René Monet realisiert.

Donnerstag, März 28, 2013

Wenn Hitler so wie ich gewesen wäre, gäb's jetzt Dackelzeitzeugendokus. Oder: Zimmerbrunnen 2.0

Das Phänomen der Zimmerbrunnen hat sich mir nie ganz erschlossen - warum nicht einfach den Wasserhahn tröpfeln lassen? Oder kurz die Dusche betätigen? Ungern aber möchte ich die menschgewordene Mitschöpfung in ihrem Walten beschränken. Wären Hitler oder Imelda Marcos auch so feinfühlig gewesen, könnte Guido Knopp heute die brisanten Machtkämpfe innerhalb des Thüringer Dackelzuchtverbandes widmen. Worauf ich hinauswill: Zimmerbrunnen habe ich immer ein bisschen töricht gefunden. Nur diesen nicht! Der ist famos: 


Er steht im "Wirt am Graben", direkt neben dem Klo. Jetzt warte ich auf die künstlerische Bearbeitung von Keramik-Delphinpaaren.

Freitag, März 22, 2013

Die Lebensbühne: Überleben und andere Surivaltechniken. 5. April, Krebs



Kinder, schon wieder Lebensbühne!

"Was tun bei Zombieattacken, Meteoriteneinschlägen, Steuerüberprüfungen? Was, wenn Chuck Norris dir deinen Schatz ausspannen mag? Prof. Buttinger wird uns vom Überleben eines Eierpeckwettbewerbs sowie vom Abwehrzauber gegen Alltagsbedrohungen berichten. René Monet teilt seine stupenden Apokalypsekompetenzen mit uns. Präsidentin Meindl gesteht ihre Liebe zu Bear Grylls und rät zum Meiden von Kriegsgebieten. Zu Gast ist die famose Slammerin Mara Ban, die schon alleine kraft ihrer Jugend zu unserem Überleben beitragen wird"

Mehr dazu hier: http://linzerworte.blogspot.com oder auf Facebook.


Dienstag, März 19, 2013

Trinkberatung, tote Städte und Bumsgeschichten

Weil mir für das Blogschreiben niemand nichts zahlt, spare ich weiter an elaborierten Essays. Außerdem: Wer solche schönen Illustrationen aus dem lustigen Oberösterreich zur Hand hat, braucht eh keine Glossen. 

Erstens: Immer wieder hoserln ratlose Touristen vom Bahnhof ins Landesdienstleistungszentrum und fragen, wo es denn hier den besseren Most gebe. Darum hat Ludwig Scharinger jüngst diese Institution einrichten lassen.


Zweitens: Jetzt wirft sich auch "Die Zeit" auf den Haufen der Messestadt-Basher. Gut, das mit dem unangenehm werktreuen Wagnerfestival ist wirklich ein unnötiger Schas. Aber muss dann die Tante Zeit "unser Wels" auf der Kinderseite(!) totsagen? Haben die nicht selbst einen Haufen langweiliger Städte?


Und schließlich: Jetzt kommt der Frühling aber wirklich bald!

Mittwoch, März 13, 2013

Geringfügige Reinigung gegen scharfe Hunde: billige Unterhaltung

Wenn schon einkaufen müssen, dann immer Schwarzes Brett. Ein Menetekel ist das immer. Hier kann der Soziologe ablesen, wie das Volk tickt. Derzeit werden viele Röhrenfernseher und Kücheneckbänke zum Verkauf angeboten. 
Viel zu selten noch verschlägt es mich bei der Jagd in Biosupermärkte. Dabei gäb's hier besonders Schönes. Den DJ für den besonderen Anlass. Welchen eigentlich? Für die Wohnungsausräucherung? Die Dessous-Party aus Biobaumwolle? Die Bar Mitzwa des Hundes?


Noch schöner: "62J. Sie sucht geringfügige Reinigung Nur Linz" Dabei wären andere Städte auch schmutzig, und Linz könnte man bei Gelegenheit ruhig mal grundreinigen. 

Trotzdem, lustiger geht's schon in den Diskontern zu, ganz zuvörderst beim Billa am Praterstern (danke Coala Lumpi für die Recherche):



Samstag, März 09, 2013

Unkontrollierbare Hände müssen dennoch staubsaugen


An sich ist es schon unangenehm, wenn man mitten im Lesen vom Alien-Hand-Syndrom befallen wird. Ich habe aber versucht, mir nichts ankennen zu lassen und das Text-Flugzeug sicher landen können. Abgesehen war's sehr schön gestern.
In einer besseren Welt als der bestehenden würd' mich heut der Bürgermeister anrufen und sagen: "Meindl, vertun Sie nicht ihre Energie mit Staubsaugen, Zeilenfuchsen und Steuererklären. Wir zahlen 3000 Euro im Monat, nur damit immer Lesebühne ist." 
Na wurscht.


Einen Nachbericht zu "Fressen und gegessen werden" gibt's demnächst im Weblog eures Vertrauens.

Dienstag, März 05, 2013

Kondolenz beim Wirten


Auch mich beutelt das Mitleid mit der Schulung! Auch wenn sich die "Dienstführung" nicht wundern muss, überrannt zu werden: Pflicht bleibt Pflicht.

Mittwoch, Februar 27, 2013

Nicht jedes Filmschaffen aus Österreich taugt was: Die OLW-Teaser

Hasen im Pfeffer, Menschen im Suff, rülpsende Schweine und saudumme Horse D'oeuvres: des Wahnsinns knusprige Beute. Sowas von dämlich aber auch! 



Teil II: Suppe für Dumme. Mit Hamburger, Pommes und Kethcup. Weil Ketchup passt immer.


Mittwoch, Februar 20, 2013

Dienstag, Februar 19, 2013

Aufwühlende Lektüren: Wenn Tiere sprechen könnten


Neulich hatte ich eine Literaturpreisnominierte zu Gast, was alleine schon ihrer Mitbringsel wegen denkwürdig bleiben wird: zwei Ausgaben der "Gut Aiderbichl"-News. So aufwühlend wie ein Pflug! Wer bei Schlagzeilen wie "Sieben schreckliche Schicksale - Sie waren zum Tode verurteilte kleine und hilflose Kätzchen" oder "Das Ende einseitiger Liebe" ungerührt bleibt, ist ein roher Fleischbatzen.
Mich bewegen die Tierrettungsmitteilungen natürlich enorm, schon alleine das Dativ-E bei "zum Tode". Am stärksten mitgenommen hat mich das Interview mit der Kalbin Hermine ("Wenn Tiere sprechen könnten: Interview mit der Ausreißer-Kuh Hermine"). Weil erstens: Da wurde nicht gegeizt mit Empathie!

"Woher hast du die Kraft genommen?
Es ist die Angst gewesen. Alle haben mich ja nur wegen meines Lebens gejagt. Eigentlich wollte niemand wissen, dass ich immer brav war in meinem ganzen Leben und auch niemals ausgeschlagen habe. Ich sollte sterben und das wollten die Verfolger."


Zweite Suprigkeit: Das innovative Genre des fiktiven Tierinterviews eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Ich sehe schon folgende Coverstories: "Moby Dick: Ahab ist eine lästige Sau", "Minki exklusiv: Edith Klinger trennt privat ihren Müll nicht!" oder "Hündin Afra: Die herzlose Meindl macht sich über uns Tiere lächerlich, das wird die dumme Schnepfe noch einmal bereuen!"

Ich möchte sehr herzlich einladen, im Kommentarteil weitere Tier-Interviews zu ersinnen, das schönste schreibe ich dann. Weil: "Wir lassen Hermine sprechen, vielleicht erreicht sie so die Herzen der Menschen..."

Dienstag, Februar 12, 2013

Edith Klinger beim AMS

Kenner meines Kunstwollens wissen vielleicht, dass ich jüngst im Fernsehen eine etwas abstruse Geschichte unter das Volk getragen habe, in der Rudi Hundstorfer bei einer Séance von Edith Klinger heimgesucht wird. Als Rat gegen die "explodierenden" Arbeitslosenzahlen befiehlt die strenge Tiervermittlerin: "Du musst das Job Center menscheln lassen! Mach' es so wie bei Wer will mich?!" Den Text könnte man hier unter "Menschliche Tiergeschichten" selber nachlesen, hätte man in diesen schnelllebigen Zeiten Zeit dazu.

Müsste ich diese bizarre und völlig fiktive Szene illustrieren, ich wählte diese beiden Bilder: 




Gruß, Meindl (geb. 1978 und Österreicherin, stamme aus Schönering und war Hundekampf-Deppin).

Mittwoch, Februar 06, 2013

Can I get a witness? Wie wir die Zeugen Jehovas von der Straße holen könnten

Kaum etwas langweilt mich mehr als humoristische Schilderungen von Begegnungen mit Zeugen Jehovas. Kein Poetry Slammer mag auf Dialoge mit den skurrilen Glaubenshandelsvertretern verzichten. Kein Stadthallenkabarettist, der die ernsten Bibelforscher nicht schon als Human Pop-Ups bezeichnet hat. Keine Bloggerin, die sich ihre eigenen klammen Finger nicht am Funzelfeuer der spießigen Faltenrock- und Wachturmträger zu wärmen versucht hat. 
Jetzt bin auch ich keine Freundin der nichttrinitarischen Chiliasten. Eher im Gegenteil, ich möchte mich so weit aus dem Fenster lehnen, die Theokratie generell als "doof" zu bezeichnen.
Andererseits sind sie aber wirklich spaßig. Wer, wenn nicht sie, nimmt denn das Leben sonst noch ernst? Alle anderen sind doch schon vom Ironie-Virus durchseucht. Da steht also in meiner Hood Jahr und Tag ein Zeuge mit Hütchen, der exakt so aussieht wie Jaromír Borek (ihr wisst schon, der mit dem Mundl zu Silvester den Nachbarn sturmreif böllert).
Boreks Widergänger ist entzückend. Er hält den eilenden Passantinnen verschwörerisch seine "Erwachet" hin, als verkaufe er Schwarzmarktzigaretten und sagt dazu "Nau?!" oder "Nix dabei für Sie?" Als ich einmal Einkaufstauschen an ihm vorbeitrug, schnalzte er mit der Zunge und raunte "Tüchtig!" 

Und so ging unser heutiger Dialog: 
"Nau! Kein Bedarf?"
"Nein, ich bin schon gerettet."
"Ja, von was? Weil sie jetzt in die Arbeit gehen?"
"Ganz im Gegenteil, weil ich jetzt nicht in die Arbeit muss!"

Wer weiß! Vielleicht wird der Hütchenzeuge jetzt auch unterbezahlte Schreibmaschine! Ich wiederum hatte dann im Heimgehen die Idee, eine erlösende Gegenbewegung ins Leben zu rufen: die Rettung vor der allzu blöden Arbeit. Meine Jünger stehen dann auf der Straße und bieten das Magazin "Schlaf gut!" an. 
Denkt da mal drüber nach!

Dienstag, Februar 05, 2013

Textuelle Belästigungen am Arbeitsplatz


Menschen!

Schön war's am Lesebühnenfreitag. Finde ich persönlich gut, dass ihr jetzt immer so viele seid. Dafür habe ich euch auch was ins "Original Linzer Worte"-Blog geschrieben. Gratis!



Und schon wärmen wir unsere Tippfinger an, auf dass sie uns und euch was Schönes für den 8. März schreiben. Thematisch kann man sich auf "Henkersmahlzeiten und Gastro-Revolutionen: Essen und gegessen werden" einstellen. Mahlzeit!