Ad Fam. Guponsky jun.: Danke für's Mittun und das Gebären von PensionseinzahlerInnen!
Ad Lindi: Danke für's Bier und das Grillen für Schwule (=Wok auf Rädern)!
Wie meine Ahnen immer so schön sagten: "Bi i wieda haiftö schuidi!"
Geneigte Teilnehmer an der Kunstszene Minkasiens!
Mit großer Freude darf ich berichten, dass der Staatsbesuch der Republik Minkasiens bei der Königin von England nachzulesen ist - begeben Sie sich dazu bitte auf die Seite "Schnoddrige Reiseberichterstattung" und lesen Sie dort, wie meine sexuelle Zukunft aussieht, was Dave so alles in seiner Wohnung hat und wie Psychomutti Niglnagl unter der liberalen Sexualmoral der Engländer zu leiden hatte.
Das alles habe ich nur für euch getan - und das, obwohl heute schon die Zeitung auf der Dacke lag, als ich von den vielen gestrigen Kulturveranstaltungen heimkehrte.
Gemeinsam mit Prof. Eigelsreiter präsentierte er sein antifaschistisches Lesebuch.

Ich, Mag. Coala
Tschechern für Portugal: Berni kommt, nimmt grüßend Platz und fischt sogleich ein Schnapserl aus der Tasche - angeblich, "weil d'Pizza so fett woa".


"Du isst jetzt dei Fischhaut!" "Owa i kauns jo ned beissn mid de Zähnt!"
Im Rahmen der gestrigen Feierlichkeiten kam es schließlich zum lang ersehnten interreligiös-ökumenischen Gipfeltreffen mit dem Sekretär des Weltraumpapstes, der extra deswegen sein Hikkikumori in der Küche seiner Weltraummutti unterbrochen hat.

Detoxikationskatalysatorisch indiziert erwies sich das Betreiben von leichter Bewegung - wenngleich mir das Verwenden der Kletterpantinen des Gastgebers und Foto-Grafen Maddin (in meinen eigenen fühlte ich mich wie die kleine Meerjungfrau, die jeden Schritt mit messerstichartigen Schmerzen bezahlt) eher als kontraproduktiv erschien. In ebendiesem Kontext ist auch dessen mir gegenüber geäußerte Unterstellung, ich sei vor Gebrauch seiner Steig-Devices in einen alten Quargel gestiegen, zu decodieren. Nocheinmal, lieber Freund, Gasgeber und Stinkfuß: I woar's neeed!

Wegen dieses Blickes hab ich Martin kurzfristig die Freundschaft aufgekündigt. Klettern also. Nachdem im vergangenen halben Jahr mein diesbezüglicher Trainingsplan eher von Trainingspausen und der Zufuhr hochkalorischer Alkoholika geprägt war, hatte ich schon Tage zuvor daran gearbeitet, meine Frustrationstoleranz meditativ-rationalisierend zu erhöhen. Hier vier Ausreden, die nichts nützen: "Es gibt auch ein Leben nach dem Sport", "Ich hatte schon zuviel Bizeps angelegt", "Arbeiten muss man ja wohl auch einmal" und last, but not least: "MIR GEHT'S GAR NICHT GUT!"
Am seit letztem Donnerstag neu benamsten Tourette-Block wurde jedoch alles prophylaktische Ringen um Gelassenheit sehr schnell und deutlich zuschanden. Mir doch egal, dass es sich hier eh um die Schlüsselstelle von einer 7+ Route handelt - wenn der Fels alle außer mir drüberlässt, möge man mir mein in der Tat laut und deutlich artikuliertes "Fuck!!!" in ein milderes Licht stellen.
Stigmata eines Pyrrhus-Sieges: Missbrauchte Geisteswissenschaftlerhände
Faktum ist jedenfalls, dass der Herr Foto-Graf in der Zwischenzeit flashige Skillz und eine hohe Vorstiegsmoral entwickelt hat (seine Schuhe stinken dennoch erbärmlich, es hilft alles nichts). Dass die Psychotante dies nicht zuletzt dank ihres Beuteschemas (Big Shoutouts an dieser Stelle to Klettergünther) schon länger featured, sag ich jetzt nur noch nebenbei.
Ebenso nebenbei erwähne ich noch die Aufforderung an das Land NÖ, mir sämtliche Bandschlingen, Reepschnüre und Seile zu ersetzen, da der etwas überpräsente LH Erwin "Schatz am Silbersee" Pröll mir im Routeneröffnungsfuror alles mit güldenen Scheren zerschnitten hat.
Was bleibt noch zu sagen? Mir geht's heute schon wieder ganz gut, meine Zehen haben sich wieder auseinanderlösen lassen, die Finger brennen nicht mehr ganz so arg und bluten nicht mehr aus der Nagelhaut; auch mein Rücken hat dann doch keine Sonnenbrandblasen entwickelt. Gegen das Ganzkörper-Muskelkaterudel hat sich leichtes Training als effizient erwiesen - ein recht herzliches Vergelt's Gott an die zwei Ringleaders of the Tormentors Valentino und Sevito Goldbär, die mich bei der gestrigen Grillage der oö. Deutungselite (Big Shoutouts an den offiziellen Archivcowboy Franz) stundenlang auf den hiesiegen Birnbaum gejagt haben.
Jetzt noch schnell ein paar Bilder:
Hier noch eine abschließende Preisfrage, für deren richtige bzw. möglichst pfiffige Beantwortung es wahlweise einen Kletterausflug, eine Diskussion über den Sozialismus südamerikanischer Prägung oder ein Freundschaftskickerl mit der Autorin zu gewinnen gibt: Was versucht mir der Foto-Graf hier pantomimisch zu vermitteln?



Viele von euch werden es bereits aus den Medien erfahren haben: Das Linzer Schlossmuseum hat eine neue Außenstelle in der Hofgasse eröffnet. Dort werden Restexponate der beiden Austellungsheuler vom vergangenen Jahr zu sehen sein: Alte Möbelstücke von "Wie wir wohnten" und Heinrich-Gleißner-Tonträger aus der Staatsvertragsausstellung.
Ich selbst habe die Ausstellung kuratiert und werde auch die Supervision übernehmen. Schönen Dank an dieser Stelle an die Firma "Irongirls" für die tätliche Mithilfe.
Hier ein erster Vorgeschmack mit dem Titel "Singletraum in zentraler Lage":
Sehen wir uns das Ganze noch einmal genauer an: Während M.'s Sprechakte als milieubedingte Unmutsäußerungen zu werten sind und er dadurch den rechtsrichtigen Zustand wiederherzustellen sucht, sprengt N.'s nonverbale Antwort den legalen Rahmen. Zudem überfordert ihr augenscheinlich ausländisches Erscheinungsbild die Toleranzbereitschaft der ansässigen Bevölkerung.
Hier entsteht eindeutig eine neue Randgruppe: Der integrationsunwillige alleinerziehende Problembär.
Wie kann der Eskalation Einhalt geboten werden? Nach Meinung der Fachwelt nur durch sanften Integrationsdruck hin zu einer normangepassteren Existenzialform - im Fall N.'s wunderbar gelungen.