Gerümpeltaxierung, Bauerntoiletten, Zeckenhotels, postmoderne Waldwirtschaft, Tierführer: Meine Ex-erziehungsberechtigten achten durch ihre Bibliotheksordnung proaktiv darauf, dass ich trotz meiner literarischen Erfolge auf dem Teppich bleibe.
Dienstag, Juni 25, 2013
Donnerstag, Juni 20, 2013
Vorwürfe die man mir nie im Leben machen wird können, Teil 1: Eitelkeit
Schaut! Ich war in Berlin, und alles, was ich bekommen habe, war ein lausiger Hipsterbart:
Das war jetzt insofern geschwindelt, als der Vollbart nagelneu und völlig frei von Ungeziefer ist. Damit eröffnen sich mir ganz neue Verkleidungswelten, die zwischen Taliban oder Gartenzwerg oszillieren. So soll's ja auch sein, es dürfen nur Dinge in den Haushalt, die meine Verfügungsmöglichkeiten erweitern.
Ebenfalls im Dienste der Unterhaltung gewordenen Menschenliebe traf ich diesen Herrn an:
Freitag, Juni 07, 2013
No Nonsense im Rinderpferch
Wer sich nicht widrig verhalten kann, muss in Law N' Order-City Schönering mit Ahndung rechnen. Recht so!
Dienstag, Juni 04, 2013
Samstag, Juni 01, 2013
Was kaufen, wenn es regnet, wie eine wischelnde Kuh?
Da unsere lokalen Medien mit Unterhaltungsvorschlägen für die nasse Jahreszeit so vorbildlich vorangehen (Fernsehen, Bumsen, Shoppen), möchte ich nicht hintanstehen. Hier meine Top-3-Fundstücke im Linzer Einkaufsangebot:
Für alle, die bislang Mühe hatten, eine formschöne Bindehautgestaltung hinzubekommen:
Montag, Mai 27, 2013
Champagner und Leberkäse
Bevor ich hier ein Wetterlamento vom Zaun breche (also bitte!), hieve ich lieber drei Illustrationen vom vergangenen Wochenende in das Internet. Da!
Es begab sich nämlich, dass man mich frug, ob ich denn an der Wolfgangsee-Classic teilnehmen wolle, konkret als Turnaffe im Gespann. Weil mir nichts zu blöd ist, was gut ausschaut, habe ich das dann auch getan. Und womit belohnt man mich? Mit einer Leberkäsesemmel. Denn ich möchte aus meinem Vegetarismus keine Ersatzreligion machen, darüber hinaus hatte ich 3 Promille Adrenalin im Blut und plädiere auf unzurechnungsfähig.
Und pardauz - weil es um den Stil ging, bekamen wir in der Kategorie "Originellster Jausentransport auf die Postalm" einen Pokal, aus dem später Champagner getrunken wurde.
Doch nun sitze ich wieder in meiner Schreibbude und trinke Leitungswasser, das Getränk der Aufdemteppichbleiber. Und zu Mittag gab's Salat. So.
Donnerstag, Mai 23, 2013
Erlebnispotpourri: Gequälte Katzen, gescheiterte Chöre und blöde Jungmännerphantasien
Mesdames et Messieurs, liebes Google,
letztens war ja Lesebühne, nicht wahr. Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut. Verstörend nur, dass mein Gesang (ich brauchte jeweils drei Zeilen, um den Ton zu treffen) mit den Worten "So gut war's noch nie" gelobt wurde. Es muss wohl heißen: "Immer noch so wie sieben gequälte Katzen - aber letzens klang's noch wie 13 Katzenopfer". Wem das als Nachbericht noch nicht reicht, der kann ja hier herklicken.
Auch Linzfest war. Da ich beim vereinbarten Aktionismustreffpunkt mit Reverend Billy Talen als einzige auftrickste, musste die Übung "Chor bilden" abgesagt werden (man sieht schon, das Sing-Scheitern dient hier als Leitmotiv). So gingen wir auf einen Kaffee, das ist doch auch was.
Schließlich war noch Poetry Slam, da durfte ich ko-domptieren. Leider waren sowohl der Herr Didi Sommer als auch ich gerade jausnen, als ein Text vorgetragen wurde, der mindestens 20 Familien vom Gelände flüchten ließ, weil die sexuelle Gewalt zu arg gewesen sein soll. Ich wünschte, ich könnte dem jungen Herrn nachträglich noch ernste Worte zur Herzensbildung auf seinen weiteren Lebensweg mitgeben.
Sonntag, Mai 12, 2013
Video kann Spuren von Gewalt und dummen Nüssen enthalten:
Heute um 20 Uhr, ihr Märchenfeen und Waldschrate!
Ach, schon wieder so ein doofes Video! Nur: Gut sind die anderen, da muss man sich doch irgendwie unterscheiden. Komm' jedenfalls, liebes Volk, am kommenden Freitag zu uns in den Krebsen.
Donnerstag, Mai 09, 2013
Bedenklicher Konsonantenschwund
Damen und Herren: von der Brennnessel zur Brenessl - wo soll das noch hinführen? Wohin verschwinden die Konsonanten, warum und zu welchem Zweck? Muss man den europäischen Austeritätswahn dahinter vermuten, eine Kampagne der Wirtschaft? Das Bisschen Druckerschwärze kann doch das Finanzkraut auch nicht fettmachen.
Und wo wird das enden, bei der Brnsel?
Ratlos: Oiia ei
Donnerstag, Mai 02, 2013
In Märchenhaft: Von einer Lesebühne, die auszog, das Fürchten zu lehren
Sagt, was ihr wollt, aber ich finde, uns ist auf diesem Plakat erneut eine famose Dialektik von schön und schiach gelungen!
Montag, April 29, 2013
Märchen und andere Lügengeschichten:
An einem Sonntag im Zentralraum: Welches verdammte Naturgesetz verbietet es uns, unsere Arbeit zu lieben?
Hier Herr René Monet und Prof. Buttinger vor dem Märchenschloss, das wir uns dank der Förderungen von Stadt, Land, Fluss leisten konnten. Dafür ein herzliches Vergelt's Gott, vor allem für die supernen Granit-Phalli!
Freitag, April 19, 2013
Runter von der Verliererstraße
Damen und Herren,
verschweigen bringt nichts, schließlich war's im Fernsehen, ergo potenziell in der weiten Welt: Ich habe gestern erstmals etwas gewonnen. Was genau, ist angesichts meines kokett als Biographiesäule installierten permamenten Verliererstatus eigentlich wurscht. Es hätte der Zeichenwettbewerb der Raika Schönering sein können, gestern war's halt der Poetry Slam im dorfTV.
Leider ist mir auch sonst nichts Peinliches passiert, so wie etwa dem Ombudsmann Didi Sommer, dessen Derrière live von Passanten diskriminiert wurde:
Naja, was soll's. Hansi Orsolics hat ja auch einmal was gewonnen. Und wenn es mir zu gut geht, dann klopf' ich bei einer meiner ausgezuckten Nachbarinnen an, das reicht als Unbill für eine Weile.
Mittwoch, April 10, 2013
Angewandtes Baumgartnering
Hey guys check that out! I am in Cannes and guess who I just met! Michael Spindelegger! Such a cool guy. I love his hair.
Dienstag, April 09, 2013
Über Leben und das Überleben - die Lebensbühne
Wem die paar Büdeln hier nicht reichen als Nachbericht von der letzten Lesebühne, derdiedas klickse einfach hierher und ein ganzer Schwall an Text ergießt sich in die Augen der Unersättlichen!
Dienstag, April 02, 2013
Für euch und die Arterhaltung ist mir nichts zu dumm:
Wie man Stoffwechselendprodukte schgerecht entsorgt und ein Huhn tötet:
In Teil 3 schließlich geht es um den Kampf gegen überlegene Lebensformen (Tauben, Bananen, Passanten) und Gewalt im Verkehr. Was macht man nicht alles im Dienste der individuellen Arterhaltung.
Mehr dazu bei unserer Überlebensvorführung am 5. April. Das famose Kunstwollen wurde von René Monet realisiert.
Wie man einen Faustkeil mit einem Messer bastelt und Kopf- sowie Hautschuppen entfernt:
In Teil 3 schließlich geht es um den Kampf gegen überlegene Lebensformen (Tauben, Bananen, Passanten) und Gewalt im Verkehr. Was macht man nicht alles im Dienste der individuellen Arterhaltung.
Mehr dazu bei unserer Überlebensvorführung am 5. April. Das famose Kunstwollen wurde von René Monet realisiert.
Donnerstag, März 28, 2013
Wenn Hitler so wie ich gewesen wäre, gäb's jetzt Dackelzeitzeugendokus. Oder: Zimmerbrunnen 2.0
Das Phänomen der Zimmerbrunnen hat sich mir nie ganz erschlossen - warum nicht einfach den Wasserhahn tröpfeln lassen? Oder kurz die Dusche betätigen? Ungern aber möchte ich die menschgewordene Mitschöpfung in ihrem Walten beschränken. Wären Hitler oder Imelda Marcos auch so feinfühlig gewesen, könnte Guido Knopp heute die brisanten Machtkämpfe innerhalb des Thüringer Dackelzuchtverbandes widmen.
Worauf ich hinauswill: Zimmerbrunnen habe ich immer ein bisschen töricht gefunden. Nur diesen nicht! Der ist famos:
Er steht im "Wirt am Graben", direkt neben dem Klo. Jetzt warte ich auf die künstlerische Bearbeitung von Keramik-Delphinpaaren.
Freitag, März 22, 2013
Die Lebensbühne: Überleben und andere Surivaltechniken. 5. April, Krebs
Kinder, schon wieder Lebensbühne!
"Was tun bei Zombieattacken, Meteoriteneinschlägen, Steuerüberprüfungen? Was, wenn Chuck Norris dir deinen Schatz ausspannen mag? Prof. Buttinger wird uns vom Überleben eines Eierpeckwettbewerbs sowie vom Abwehrzauber gegen Alltagsbedrohungen berichten. René Monet teilt seine stupenden Apokalypsekompetenzen mit uns. Präsidentin Meindl gesteht ihre Liebe zu Bear Grylls und rät zum Meiden von Kriegsgebieten.
Zu Gast ist die famose Slammerin Mara Ban, die schon alleine kraft ihrer Jugend zu unserem Überleben beitragen wird"
Mehr dazu hier: http://linzerworte.blogspot.com oder auf Facebook.
Dienstag, März 19, 2013
Trinkberatung, tote Städte und Bumsgeschichten
Weil mir für das Blogschreiben niemand nichts zahlt, spare ich weiter an elaborierten Essays. Außerdem: Wer solche schönen Illustrationen aus dem lustigen Oberösterreich zur Hand hat, braucht eh keine Glossen.
Erstens: Immer wieder hoserln ratlose Touristen vom Bahnhof ins Landesdienstleistungszentrum und fragen, wo es denn hier den besseren Most gebe. Darum hat Ludwig Scharinger jüngst diese Institution einrichten lassen.
Zweitens: Jetzt wirft sich auch "Die Zeit" auf den Haufen der Messestadt-Basher. Gut, das mit dem unangenehm werktreuen Wagnerfestival ist wirklich ein unnötiger Schas. Aber muss dann die Tante Zeit "unser Wels" auf der Kinderseite(!) totsagen? Haben die nicht selbst einen Haufen langweiliger Städte?
Und schließlich: Jetzt kommt der Frühling aber wirklich bald!
Mittwoch, März 13, 2013
Geringfügige Reinigung gegen scharfe Hunde: billige Unterhaltung
Wenn schon einkaufen müssen, dann immer Schwarzes Brett. Ein Menetekel ist das immer. Hier kann der Soziologe ablesen, wie das Volk tickt. Derzeit werden viele Röhrenfernseher und Kücheneckbänke zum Verkauf angeboten.
Viel zu selten noch verschlägt es mich bei der Jagd in Biosupermärkte. Dabei gäb's hier besonders Schönes. Den DJ für den besonderen Anlass. Welchen eigentlich? Für die Wohnungsausräucherung? Die Dessous-Party aus Biobaumwolle? Die Bar Mitzwa des Hundes?
Noch schöner: "62J. Sie sucht geringfügige Reinigung Nur Linz" Dabei wären andere Städte auch schmutzig, und Linz könnte man bei Gelegenheit ruhig mal grundreinigen.
Trotzdem, lustiger geht's schon in den Diskontern zu, ganz zuvörderst beim Billa am Praterstern (danke Coala Lumpi für die Recherche):
Samstag, März 09, 2013
Unkontrollierbare Hände müssen dennoch staubsaugen
An sich ist es schon unangenehm, wenn man mitten im Lesen vom Alien-Hand-Syndrom befallen wird. Ich habe aber versucht, mir nichts ankennen zu lassen und das Text-Flugzeug sicher landen können. Abgesehen war's sehr schön gestern.
In einer besseren Welt als der bestehenden würd' mich heut der Bürgermeister anrufen und sagen: "Meindl, vertun Sie nicht ihre Energie mit Staubsaugen, Zeilenfuchsen und Steuererklären. Wir zahlen 3000 Euro im Monat, nur damit immer Lesebühne ist."
Na wurscht.
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