Dienstag, Januar 08, 2013

Die Generalfeldmarschallschutzmauer: Frauen zurück an den Krisenherd!

Geliebte Völker!

Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut. Auch wenn es nicht automatisch schön ist, in den Krieg ziehen zu müssen. Aber wenn wir einmal alt sind, dann wissen wir, was wir als unsere große, alte Zeit vermissen werden. Die Lesebühne vom Freitag nämlich.

 

 

Mehr in Wort und Bild zu unserem Scharmützel der Torheit gibt's in unserem OLW-Blog bzw. im Stalkermekka Facebook.

 

Und wenn ihr schon so weit gelesen habt, dann könnt ihr euch gleich auch noch den 1. Februar aufnotieren, da geht's schon wieder los mit uns. Diesesmal mit dem Thema "Arbeit". Da bin ich selbst schon gespannt.

Montag, Dezember 24, 2012

Das minkasiatische Weihnachtsevangelium

Liebe Kinderlein, ihr kennt es ja in der Zwischenzeit:



Zum heutigen Weihnachtsfest kann ich euch fast noch weniger als gar nichts geben. Keinen Schmäh zum Lachen, kein Bilderl zum Anschauen, wenn ihr denn überhaupt Augen habt. Keine zündende Idee zum Einheizen. Wir haben nichts.

Nur das eine: Glaubt an ein anderes Österreich!
Euer Leopold Mingl

Dienstag, Dezember 18, 2012

Krieg, was ist er gut für? Wir erklären euch den Krieg

Ein schöneres Lesebühnen-Plakat hatten wir bestimmt noch nicht!


Bezaubernd auch, dass bereits vorsichtige Werbemaßnahmen zu Kampagnen vonseiten Amnesty International geführt haben:


Dabei kommen die schlimmsten war atrocities erst!

Montag, Dezember 17, 2012

Wissenschaft und Tuttelbären

Geliebtes Volk, sehr geehrter Herr Landeshauptmann, gnädiger Herr Bischof,

allenthalben wird jetzt über irgendetwas resümiert, da muss ich mich nicht volksfern ausschließen von der Best-of-Präsentation. In diesem Sinne nehmet und esset alle von den Top-3 meiner Internetfunde 2012:




Warum der Tuttelbär nicht Cindy oder Mandy heißen kann, bleibt mir opak. Aber bitte, ich kenn' mich eh nicht aus im Sexmilieu:

Dienstag, Dezember 04, 2012

Wer da noch schreibt, ist selber schuld

Es mehren sich die Anzeichen, dass wir analogen Schreibmaschinen schon ein wenig in die evolutionäre Sackgasse hineinsteuern. Soll mir nur recht sein, wofür sind echte Maschinen sonst da? Ich möcht halt nur weiter ein bisschen ein Geld bekommen und in aller Ruhe Zeitung lesen.

Wordle zum Beispiel, das ist hübsch. Allerdings ist mein Wortgebrauch in der Lebensbeichte so diffus, dass nur "Beispiel", "ganz", "ja", "immer"und "Hinsenkamppassage" herausragen. Warum mir letztere so wichtig sein soll, ist mir total opak. Außerdem soll man "immer" nie sagen, das ist eines der Top-Verbote im Beziehungsleben!


Wordle: Minkasia


Pfiffig ist auch Poetron, eine lyrische Küchenmaschine, die automatische Anlasslyrik wie diese ausspuckt:


Tugende

Terroristisch niemals jedoch apart.

Sie beichten:

Sie verraten:

Und verraten die Kombüse.

Oh terroristische Tugende!

Und Kombüsen

Zu apart und Du ist schuld!



Und dann habe ich noch Blogflöt entdeckt, da kann man sich automatisch ein Blog schreiben lassen. Ich verwende das jetzt schon seit Monaten und bin total zufrieden damit!


Montag, November 26, 2012

My Bad-Hair-Life und andere glitzernde Problemlösungen


Liebe Kinder, Omas, Priesterseminarristen, Literaturtalentscouts,
es wär' wiedereinmal angerichtet, das Lesebühnenrückblicksdings: http://linzerworte.blogspot.com

Ganz die eure,
Dominika
mit dem doofen Haar

Montag, November 19, 2012

Redundanzkapazunder, junge Delinquenten und betretene Hunde

Kuckuck, meine Puppis und Schlawiner!

Ratet mal, was ich euch vom rezenten Herumstrolchen mitgebracht habe: schöne Beschriftungen unserer gemeinsamen Welt. Zum Beispiel diese funkelnd redundante Aufschrift an der Tür zum Linzer Café Ostbahn: Obacht, unsere Kellner sind professionelle Profis!



Gar nicht einkriegen kann ich mich über die entzückende Volksschultypographie, die mit der intendierten Verrucht- und Gefährlichkeit aufs herzigste kollidiert:

 

Ganz in meinem Sinn als Edith Klinger für Arme ist der Hinweis, dass das Betreten von Hunden an sich nicht ok ist:

Donnerstag, November 15, 2012

Die Apokalypse eurer Probleme

Also das ist ja wohl wirklich das dümmste Ankündigungsbild, das wir je hatten!

gif maker free

Kommt aber trotzdem am 23. November zur Lesebühne, wir heilen durch die gigantische Kraft der Doofheit.

Mittwoch, November 14, 2012

Beschriftungskomparatistik: Amok, Fehlfarben und Sexualtopographie



Aufmerksame Rezeptionisten dieser Publikation wissen: In 74 Prozent meiner Postings geht's um die Beschriftung dieses Planeten. Obabgebildet zum Beispiel eine entzückend inkorrekte Illustration aus der Messestadt Wels; an der Traunseite der Messehalle finden sich ja immer wieder Beispiele dafür, wie hoffnungsfroh und unbedarft die Perle des Zentralraums in die Zukunft schaut.
Weil: Ganz anders etwa die desillusionierte Stahlstadt! Hier scheint man die Nähe zur Apokalypse menetekelhaft zu erahnen. Wie so oft mehren sich die Zeichen des Untergangs an den Wänden der postapokalyptisch anmutenden Hinsenkamppassage:




Draußen in den Bergen hingegen geht der Mund immer noch davon über, wes das Herz voll ist: dem Pudern. Wer das Möselhorn in der unmittelbaren Nachbarschaft des Feuchten Kogels nicht lustig findet, ist ein armer Tropf und kann meinetwegen in der Hinsenkamppassage ein Geschäft für Amokfachwaren aufmachen.  



Freitag, November 09, 2012

Wir schmusen uns einen Wolf

Nachdem es ja noch viele herzensgute Menschen gibt, die noch nicht ins Stalkermekka Facebook gezogen sind, hier bitteschön auch in der Bloghütte Bilder vom jüngsten "Original Linzer Worte"-Betriebsausflug jener beiden Drittel des Ensembles, die einen Pelz- und Wildtierfimmel haben:



Da es diesbezüglich schon sorgenvolle Anfragen gegeben hat: Nein, so ein Wolf fäult nicht aus dem Maul, sie rochen alle recht possierlich.


Mir als Präsidentin wär' so ein Wolf für den Alltag an sich ja zu antiautoritär, übrigens.

Rebirthing, bis der Arzt kommt: Die Seminarlesebühne

Wir sind die Apokalypse all eurer Probleme!



Damen und Herren,

Verstopfung, Karriereflaute, verkommene Nachkommen? Akne, Mobbing, kinderlos, schon wieder schwanger? Unangenehm!
Wir helfen und heilen! Professor Klaus Buttinger, Meister René Monet und ich, die ich manchmal eure Präsidentin bin, schaffen mit der global rettenden Seminarlesebühne Abhilfe gegen all eure Probleme.

Dazu gibt's die besten Tantra-Praktiken, sensationelle Milieu-Enthüllungen und ultimative Selbstverteidigungstechniken für Frauen. Der Besuch der Lesebühne hilft bei Karies und kann als Fortbildung angerechnet werden.

Mit dem famosen Gast Martin Sieper, körperzellenstärkender Musik von der "Blutgruppe" und der Tombola des Grauens.

Wie immer im Seminarhotel Roter Krebs, Veranstaltungshalle 1. Stock, 20 Uhr. Der Eintritt ist quasi frei, der Austritt kostet ein Tombolalos im "Wert" von 2 Euro (der Erlös kommt indirekt der Weltrettung zugute).


Haufenweise tipptoppe Texte und formose Videos unseres feschen Gastarbeiters mit Migrationshintergrund gibt's hier: http://www.martinsieper.de/

Dienstag, Oktober 30, 2012

Elend und Schrecken in TV und Hochkultur

Neulich zwangen mich starke Mächte (u.a. Gravitation und Schwesternliebe) vor den Fernseher. Damit kann ich an sich dank jahrzehntelangen Trainings gut umgehen. Allerdings gab es im Haushalt des Schauplatzes ganz und gar abseitige, schlimme Sendestationen. Durch maßlose Überfütterung gefügig gemacht, sah ich also auf E!-Entertainment ein nacktes, frisch körperoptimiertes Teenie-Ding, das seine kekszuführende Mutter mit "Don't crumble on my new body!" angreinte.
 
Da muss jetzt niemand erstaunt nach Luft schnappen, dass ich daraufhin in eine viele Tage währende Schockstarre fiel. Nein, so eine scheußliche Welt hat ihr Recht auf meine Teilhabe verwirkt.
Die Qualität meiner Eremitage mag durch die folgende Illustration repräsentiert werden:
 
 
In diesem Winterschlaf meines Missvergnügens war ich neben den drei Primärbedürfnissen nur zur Lektüre von "In Swanns Welt" fähig. Proust markiert im Übrigen auf der Skala des Schreckens jenes Ende, das Kunsttitten-TV genau entgegengesetzt ist. Als ich gestern wieder erwachte, schrieb ich dann endlich das seit 2005 in der Blog-Kopfzeile angesprochene Madelaine-Erlebnis für Arme.
 
Wer's lesen mag, muss per Kommentar "Ich will!" sagen. Dann verrate ich auch, was meine drei Primärbedürfnisse sind.

Dienstag, Oktober 23, 2012

Die Blusen der Böhmen

An sich verbringe ich große Teile meiner Existenz mit nicht-ironischen Tätigkeiten, also essen, schlafen, stoffwechseln, gegen die Kündigung des Journalisten-Kollektivvertrags protestieren.


Da freut es natürlich schon, wenn auf meinem Lebensweg einige schöne Blumen blühen:


Und ich bin nicht heikel - ein Dessousladen vor dem Eingang zum Österreichischen Pastoralinstut? Immer nur her damit.


Jetzt reicht's aber wieder mit Ausflügen in die Bundeshauptstadt, ich muss mich schnell ein wenig hinlegen, sonst dräut ein Reiztsunami.

Freitag, Oktober 19, 2012

Heute zum Billigstorfer: Diskontlesebühne, 19. Oktober


Liebe Kunden, ich glaube nicht, dass wir schon einmal eine törichtere Montage zur Verkündigung unserer törichten Veranstaltungsreihe hatten. Den Monet behalten wir uns, aus dem wird noch was.
Wie auch immer: Bitte sehr zahlreich heute zu uns in den Krebsen strömen, die ersten 50 Nackten dürfen gratis herein.

Mittwoch, Oktober 17, 2012

Im Künstlerzimmer: Die Original Linzer Worte

Im Gscheidtlradio gibt es am Samstagmittag diese schöne bildungsbürgerliche Sendung, bei der Tenöre und Menuettkomponisten über ihre Arbeitsweisen und sexuellen Vorlieben ausgefragt werden. So ein bourgeois-betuliches Ö1-Feature über mein eigenes Kunstschaffen, das will ich noch erlebt haben, dann kann ich von der Welt wegsterben.
Ich stelle mir das ungefähr so vor:
 
 
 
"Herr Buttinger, woher kommen diese feinziselierten Gedanken?" "Nun, ich bin zwar leider in der Schule sitzengeblieben, dafür war ich dann Punk." "Aha. Und Sie schreiben ihre Gedichte mit einem Schweinebörsenkuli?" "Exakt, auf einen Gösser-Bierblock. Dazu aber trinke ich Trumer Pils, wegen der inspirierenden Diskrepanz."
 
"Herr Monet, Drogen in der Literatur, das ist doch was Unfeines!"


"Völlig korrekt, mich ärgert's immer, wenn das Koks zu grob gerebelt ist. Da reißt's dir die Scheidewand auf, als ob man mit Sandpapier schnäuzen tät'. So fühlt sich das Leben für ein Schmetterlingskind an." "Und dieses Leid, ist das Motor ihres Kunstwollens?" "Nein, das Koks."
 
"Frau Präsidentin Meindl, die Literatur gilt ja als besonders brotlos. Warum haben Sie sich dafür entschieden?"



"Erstens ist mein Vater Primar. Zweitens darf man beim Schreiben durchaus auch auf die Märkte schauen. Narratologische Narreteien über Menschen, die bald schlafen gehen, kauft dir doch keiner ab. Nur sehr dumme Schriftsteller müssen hungern. Oder solche ohne Brüste."
 
Und dann sagt die Ö1-Redakteurin natürlich noch: "Wir danken für das Interview!"

Mittwoch, Oktober 03, 2012

Raucherlungen, Starrkampf und ins Eck gedrängte Untertanen


Liebe Menschen und Menscher,
beim virtuellen Aufräumen blieb mein suchend' Aug' an diesen drei Bildnissen hängen.

Mir sind sie alle drei an und für sich gut genug, pfenninggut nachgerade. Aber wenn es eins von euch nach Buchstaben dazu gelüstet und es per Kommentar "Verzähl' ein G'schichterl dazu!" fordert, dann stricke ich eben eine Story drumherum.
Weil so bin ich zu euch, wie eine Mutter zu ihren wahnsinnigen Kindern.


Freitag, September 28, 2012

Die Angst im Wald

 
 
 
Viele Stunden täglich plagen mich Fragen nach dem Ausmaß meiner Angst. Werde ich im Vollbesitz meiner Glieder sterben dürfen? Ist in diesem Moment eine ruinöse Anzeige wegen Rasens oder anderen Missverhaltens auf dem Weg in meine Post? Wie kann in Stronach dazu bringen, endlich die richtigen Tabletten zu nehmen? Lästern meine Freunde hinter meinem Rücken über mich? Kommt die Apokalypse, und erwischt sie mich in einem unangenehmen Moment, auf dem Klo etwa? Werde ich beim nächsten Stelldichein mit dem Landeshauptmann darauf achten, dass mein Hosentürl zu ist?
Solche Sachen halt.
Wie schön und erleichternd, dass es jetzt Vermessungsdienste für die Größe unserer Not und Sorgen gibt. Ich gebe gleich heute in Auftrag: Wie kann ich mir selbst sicher sein, keine künstliche Lebensform zu sein?
 
 


Montag, September 24, 2012

Original Linzer Worte: Schmutz und Schund hält uns gesund


Schön war's wiedereinmal. Schon alleine deswegen, weil wir die welterste Bühnengrillerei im Posthof veranstaltet haben. Denn Wohlbefinden ist nicht nur Bringschuld der Künstler! Wir wollen es auch einmal schön haben im Leben.
Sonst ziehen wir um in den Brunnenmarkt und eröffnen Teegeschäfte mit Produkten lesbischer Bio-Kollektive in Nicaragua - und der Rebhandl muss wieder ein Buch dagegen schreiben.
Was eh kein Fehler ist.


Mehr Text, mehr Bilder, mehr Schmutz gibt's hier, im offiziellen Original-Linzer-Worte-Blog.

Mittwoch, September 19, 2012

Rustic Poetry: Wer braucht schon den Endreim, wenn die Gottesmutter dabei sein soll!



Für euch gefunden irgendwo im Dschungel von Stroheim. Ebendort kam mir dann auch dies ins Gemüt:

Gottvater, Sohn und Heilig' Geist
hat man noch nie umsonst gepreist.
Maria auch.

Die Dreieinigkeit, sie lebe hoch,
spendet Segen noch und noch.
Maria sowieso.

Jesus, Geist und Vatersgott
spenden Trost im Altagstrott.
Und Maria.

Taube, Heiland, lieber Gott:
besser als Marillnkompott!
Maria auch gut.

Freitag, September 14, 2012

Edith Klinger erzählt den Wichserinnen Negerwitze

Triumph! Endlich Edith Klinger bei den Suchbegriffen zum eigenen Blog abgehängt! Wie sich allerdings der Neueinstieg "Wichserinnen" erklärt, bleibt mir opak. Die Kanarienvögel sowieso.

 
Sollte mir in meinem Leben endlich wieder einmal fad werden, schreibe ich eine Geschichte entlang dieser Reizworte. Darin wird natürlich die Klinger als Ehedomina Negerwitze erzählen und nackte Damen vermitteln, während Dominika Meindl ihre Kanarienvögel füttert. Am Ende stellt sich heraus, dass sie schizophren, in Wahrheit bereits 73 und in dunklen Momenten die echte Klinger ist.
Aber jetzt ist mir grad überhaupt nicht fad.

Donnerstag, September 13, 2012

Schmutz und Schund

Original Linzer Worte - am 22. September im Posthof

Liebe Kinder, wir hatten ja bei den Original Linzer Worten schon törichte Plakate zuhauf, aber das - das ist nun wirklich das schundigste ever:


Gemacht hat's der René Monet, der echt keine Angst davor hat, Vulven in die Öffentlichkeit zu stellen. Ich übrigens auch nicht, solange es nicht meine sind.
 
Wer wissen will, was da alles Arges passieren wird im Posthof, kann hier unser gestriges Palaver auf Radio FRO nachören: http://fro.at/article.php?id=5262
Die OÖN tun auch ordentlich besprechen, und zwar eh mich: http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/buchrezensionen/art272,964658 - vor allem aber auch die liebe Anna Weidenholzer: http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,965472
 
Da seid's jetzt eh eine Weile beschäftigt und weg von der Straße. Besonders wünsche ich Broker, Telefonrumfrager und Waffenhändler von ihrer Arbeit abzuhalten.
 
 

Montag, September 10, 2012

Kaiserkot, Diktatorenliebe, Tyrannentod, Tierleid: Ein Urlaubsbericht

Volk!
 
In völliger Misachtung eurer Ansprüche an mein Blog ("Wir wollen Kätzchen und Sonnenuntergangsfotos!") und in Negation eigener Urlaubsauflagen ("Nichts schreiben, nicht einmal Einkaufslisten"), habe ich euch eine historische Sensationsgeschichte aus Kroatien mitgebracht. Weil: So weit kann ich gar nicht fortfahren, dass ich von dort nicht was Schönes für euch mitbrächte.
 
Also bitte, schnallt euch an:


Für jene, denen das Bild nicht reicht: Es zeigt das erste mobile Campingklo Dalmatiens. Aber es kommt noch feister: Es wurde 1888 eigens gelegentlich einer Visite Franz Ferdinand erbaut, da dem Thronfolger die lokalen Bedürfnis-Devices nicht zuzumuten waren. Wow, nicht wahr? Hier kackte der Erzherzog! Sag' mir keiner, Geschichte sei was für Menschen mit niedrigem Blutdruck.
Weil ich grade in Fahrt bin: Ebenfalls auf der Insel Zlarin erhalten ist jenes Kino, in dem Josip Tito das erste Mal schmuste.


Was, ihr wollt noch mehr Sensationen? Gut, hier bittesehr: In der Basilika der Insel ruhen die Gebeine Attilas!


Waaas?! Das haut euch immer noch nicht aus den Birkenstockschlapfen? Na gut. Dann halt anklagende Tieraugen, wenn man euch wirklich mit nichts anderem mehr unter die Haut kann.
 
Also: In Kroatien werden Katzen in Mastboxen gehalten, damit sie die kleinen Ferkel nicht erdrücken. Nur einmal im Jahr werden sie aus den Käfigen geholt und gemeinsam mit gefangenen Singvögeln bei einer Prozession hergezeigt.

 
Warum schweigt Edith Klinger dazu?! Wird sich Russland weiterhin querlegen und dramatische Sanktionen verhindern? Wo bleibt das Befreiungskommando von Gut Aiderbichl und der Kronenzeitung?!

Donnerstag, August 23, 2012

Historischer Sensationsfund aus der Nazizeit

Die meiste Zeit werden hier in der Lebensbeichte ja kleine Mitteilungsbrötchen gebacken. Aber heute gibt's einmal einen Riesenlaib Sensation.
 
Bei einem meiner Streifzüge durfte ich vergangene Woche diese Tür in einem St. Valentiner Keller entdecken:


Nach glaubhaften Bezeugungen der Bewohner hat Hitler hier den "Anschluss" Österreichs an Deutschland beschlossen. Als Zeichen des immerwährenden Gedenkens hat die Wohnbaugenossenschaft NÖ-West die Kellerwände in garstigem Rosa getüncht.
Arg.

Donnerstag, August 16, 2012

Spaß und gute Freunde: Backlab und Minkasia sind jetzt ein Paar




Auf die vorgestrige Radio-FRO-Frage, was ich mir denn von meiner Mitgliedschaft im Backlab-Kollektiv erwarte, sprach ich: "Spaß und gute Freunde". Angeblich gibt's dort aber auch Bier und Geschlechtsverkehr, wie mir der Große Vorsitzende versprach.
Nicht zuletzt deswegen verkünde ich meine Kollektivierung hiermit sehr gerne. Man muss ja zusammenhalten in dieser grauslichen Welt, sonst ist man ganz allein und erschossen.
Außerdem ist die gesundheitsfördernde Wirkung von Backlab vom Gesundheitsministerium bestätigt, wie ich der bizarr wunderschönen Hymne entnehmen darf: http://backlab.at/2007/07/27/backlab-hymne-vom-hymnenmann/

Und da wär' das ganze Interview zu hören, bei dem ich mangels Faktenkompetenz allerlei konfuses Zeug kommunizierte: http://fro.at/article.php?id=5165


Dienstag, August 14, 2012

Minkileaks: Zu schiach, um da zu sein

Liebes Volk,
weil's leider zuletzt viel Kritik an meiner Person gegeben hat (Tenor: "Dich trifft man ja gar nicht mehr beim Fortgehen!"), sehe ich mich veranlasst, meine PR-Abteilung mit folgender Mitteilung an die Öffentlichkeit, also an euch, herantreten zu lassen:
Der viele Sport hat mich leider total schiach gemacht.


Bevor ich mich wieder unter die Leut' trauen kann, muss ich erst ausgleichend was für den linken Arm und den rechten Fuß machen. Vom Kopf ganz zu schweigen.

Bis dahin alles Liebe, grüßt mir eure Muttis lieb,
Mink

Montag, August 13, 2012

Einsame Omas und andere Sexualprobleme: Toilettreklame im Salzkammergut, Teil II

Sg. Herr Rektor, liebe Frau Bundesministerin!

Hiermit erlaube ich mir, die von Ihnen angeforderten Unterlagen bezüglich der Fortschritte des Forschungsstipendiums zum Thema "Textualitäten im Salzkammergut unter besonderer Berücksichtigung von Sexualität im öffentlichen Raum" vorzulegen. Die qualitative Evaluierung finden Sie anbei.
Ich hoffe, Sie stören sich nicht an meinen neuen Ethik- und Transparenzmaßnahmen, die Ergebnisse zugleich der interessierten Öffentlichkeit auf meinem Blog zu präsentieren.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich noch einmal für die schöne Dotierung des Stipendiums mit 12 Millionen Euro bedanken.

Hochachtungsvoll,
Mag. Meindl


Auswertung Öffentliche Toilettanlage, Altmünster:


Erschütternd das wechselseitige Verfehlen beim Kommunizieren von Bedürfnissen ("Dame ... mit Riesenkitzler" direkt neben "Suche Frau mit Riesenkitzler"!). Habe im Sinne einer teilnehmenden Beobachtung beide Nummern angewählt und versucht, Angebot und Nachfrage zusammenzubringen.

Als schönes Zeichen für den beginnenden Kampf gegen die soziale Kälte ist jenes Angebot zu deuten, das sich mit sehr konkreter Zeitangabe an alleinstehende, ältere Mitbürgerinnen richtet ("Suche einsame Oma, die sich dienstags abends hier mit mir trifft").

Gleichfalls als Intervention gegen phallozentristische Sexualnormativität ist - trotz orthographisch minderer Güte - dieses Ansuchen zu interpretieren:



Noch nicht entziffert werden konnte die darunter stehende Textualität; es muss derzeit von der Suche nach "etwas Knackigem" ausgegangen werden.

Nicht außer Acht gelassen werden sollte die offensichtliche Konstruktion des Problemfelds "Klitoris". Es steht zu erwarten, dass die Lancierung eines neuen Problemzonenbewusstseins der kapitalistischen Verwertungslogik entspringt.

Dieser Forschungsbeitrag ist ein Update dieses Artikels: Tagestaugliche Liebe mit ohne Ausnahme.

Freitag, August 03, 2012

Stell' dir vor, es ist Apokalypse und ich geh' nicht hin

Weil -recht überlegt! - wenn ich die Wahl hab', geh' ich in die andere Richtung.


Da für Fiktion die Unschuldsvermutung gilt, behaupte ich jetzt, dass das Schild zum Untergang in Untergeng (Eidenberg) steht. Wollt ihr mir das glauben, liebe Kinder?