Montag, November 12, 2007

Schwangere Tiefseetaucher

Nachdem Coala Lumpis Kollege Mag. B. mit der Top-Meldung bezüglich Coalas Gravidität vorangeprescht ist: Ja, es stimmt! Coala hat gleichsam einen Braten im Ofen. Das ist aber nichts neues. Aufmerksame Leser der ersten Stunde erinnern sich vielleicht an dieses Bildnis, entstanden gelegentlich unserer Abenteuer-Reise nach Graz anno 2005:


Gut zu erkennen der Vater Mag. Puppi: "Wir freuen uns sehr und sind schon gespannt, was es wird." Was wohl dabei herauskommen wird? Man bedenke die Tragzeit von mittlerweile 33 Monaten. Coala, denk an die Kindergarten-Einschreibung!
Beim Wühlen im Archiv fand ich übrigens auch unten einzusehendes Foto. Es stellt eine "The Life Aquatic"-Version für Arme dar. Ich würd mal sagen: Der leicht melancholische Vater Zissou bin eindeutig ich!


Freitag, November 09, 2007

Üble Folgen der Klimaerwärmung

Aus einem Schreiben an die Herren Kollegen von Coala Lumpi in Wien:




"Werte Herren,

bis zu uns hier in die Stahlstadt dringt die Kunde vom sich anbahnenden Klimakollaps in ihrem Büro. Ich möchte Sie sehr dringlich ersuchen, die Heizkörper nicht gar so damisch aufzudrehen. Auch im Winter mit einem Hard-Rock-T-Shirt herumzulaufen, ist kein verbrieftes Menschenrecht.

Am meisten leiden nämlich die Kinder. Frau Magistra Coala Lumpi berichtete unserer Redaktion wiederholt, dass sie unter für sie unmenschlichen Bedingungen arbeiten muss. Das läuft klar den Genfer Konventionen und dem Österreichischen Tierschutzgesetz zuwider. Bitte achten Sie verstärkt auf artgerechte Haltung! Frau Meindl leidet sehr unter Wallungen, gereizter Nasenschleimhaut, starker Schuppenbildung und allerlei anderer Unbill.

Bitte zwingen Sie mich nicht zu einem entsprechenden Artikel in den
OÖN!
Mit freundlichen Grüßen,
DM"


Und hier die doch recht freche Antwort der Herren:




"Sehr geehrte Frau M,

bezugnehmend auf Ihr Schreiben möchte ich folgende Punkte klarstellen:

Ihre werte Schwester hat die Angewohnheit, in sämtlichen Erzählungen und Schilderungen dramatisch zu übertreiben. Unser Büro hat, aus architektonischen oder heiztechnischen Gründen (auf die ich aufgrund fehlender Kompetenz nicht weiter eingehen kann) die schlechte Angewohnheit, dass die Temperatur in dem Arbeitsbereich der Frau Coala Lumpi permanent um ein paar Grad höher ist als in den Bereichen von Mag. B und mir. Des weiteren möchte ich festhalten, dass weder Herr B. noch ich in Hard Rock Cafe T-Shirts herumrennen und dieses Recht auch gar nicht einfordern (in diesem Punkt gebe ich Ihnen Recht – modische Wünsche sollen nicht in den Status verbriefter Grundrechte gehoben werden). Viel mehr bestehen wir darauf, den ganzen Tag lediglich in Boxershorts herumsitzen zu wollen. Deshalb auch die geringfügige Temperaturerhöhung von einigen wenigen Grad.

Auf den Gemütszustand Ihrer Schwester möchte ich auch nicht näher eingehen, aber wir wissen ja beide, von wem wir hier sprechen. Die Hitzewallungen sind auch nicht ausschließlich auf die Bürotemperaturen zurückzuführen (so wie Ihre Schwester dies gern behauptet).


Vielleicht wissen Sie (und Ihre Familie) es noch nicht, aber Coala Lumpi ist schwanger und befindet sich im zweiten Monat.

Aber um des Friedens zwischen Oberösterreich und Wien willen werden wir in Zukunft verstärkt auf das Wohlbefinden der Frau Lumpi achten.

Mit herzlichen
Grüßen,
AB

PS.: Die OÖN liest in Wien eh keiner."



Coala, sag ich da nur: Du hast es schön! Soeben ist der Mann an meiner Büroseite wieder hereingestapft und hat mir einen Mordversuch gegen seine Person unterstellt, da ich es wagte, im November (!) den oder das Heizkörper aufzudrehen.

Easy Riders


Homage pour Birgit "Beergut" Nagl

Dem Bild ist nichts mehr zuzufügen! Außer innigen Gratulationen zum heutigen Geburtsjubiläum. Auf dem Plakat ist übrigens eine verkleidete Operndiva zu sehen. In Echt handelt es sich dabei um Dave "King of Nerds" G., in seiner Funktion als größter Fan unserer Psychomutti:


Donnerstag, November 08, 2007

Silberfischhochzeit!


Liebe Leserfröschchen!
Mit großer Freude verkündige ich ein wunderschönes Jubiläum: Frau Brummel und auch ich feiern heuer Silberne Hochzeit! 25 Jahre Lesben-, äh Lebenspartnerschaft - und die Liebe ist frisch als wie am erschten Tag.

Montag, November 05, 2007

Viennanale und Fake Plastic People

Und wieder begab es sich, dass ich ein Testauto (nein, leider nicht den dottergelben Volvo hier unten) für einen Kurzstrip (haha) in die Bundeshauptstadt chauffierte.


Dort wühlten wir im Laub herum. Als ob es das bei uns am Land nicht gäbe. Aber den Floh und Psychomutti Nagl gibt es in Linz viel zu selten. Deswegen also:




Milliardenmal fotografiert und trotzdem immer wieder: der Theseushintern



Unseren wohlbeliebten und -beleibten englisch-engelhaften Begleitern wurde das Blätterrauschen aber bald zu bunt:



Wir verfügten uns also nach Sopron (hier beginnt der fiktive Teil der Berichterstattung). Denn tonnenschwer hatte die Schwerkraft an unseren Antlitzern gehangen. Ein plastischer Chirurg sollte dem fazialen Bindegewebe wieder auf die Sprünge helfen.

Die Folgen waren jedoch schrecklich:






Wie will er mit diesem Gesicht jemals zu etwas werden?

Besonders schwer gezeichnet: Psychomutti



Was kann ich dazu nur sagen? Wir weinen und sind gezeichnet für das Leben. Mögen unsere Gesichter fürderhin zumindest Mahnmale gegen das Sparen am falschen Ort sein.

Freitag, November 02, 2007

Poetry Slum Pix

Ich will ja nicht nachtragend sein, aber der Herr Reinhard "Ich kann sogar Quasimodo gut aussehen lassen" Winkler hat so prachtvolle Fotos vom Poetry Slum, äh Pottery Slam gemacht:





Herr René Monet



Dringende Homepageempfehlung: http://www.reinhardwinkler.at/

Mittwoch, Oktober 31, 2007

Feuer und Gefahr: Nicht mit Linz



Promenade, 18.34 (die Frisur hält): Da kommt einmal Ghettostimmung für Reiche auf - und schon tatütatat die Feuerwehr daher! Linz, so wird das nix mit Feuer und Gefahr!

Spar-Schweine


Bitte ich sag's gleich: Dieser Bergwerks-Schnappschuss ist nur zum Teil auf meinem Mist gewachsen. Soviel zum Thema "Banken-Fusionierung in Linz". Urheber des anderen Teils: der Sumsi-Bär.
Morgen ist ja Weltspartag: Erspartes kann heute rasch und unbürokratisch auf das Raika-Konto Nr. 1013986 (34180) entsorgt werden.

Montag, Oktober 29, 2007

Familienausflug rocks.


Wie Frau Herr, so's Gscherr: zwei, gezeichnet vom Winterzeit-Zeitenwandel




Dann wurde der Ausflug ins Land der Ahnen aber doch noch zum Feuerwerk der guten Laune. Hier laufen verschiedene Familienelemente frohgemut die Bawag-Wiese herunter (wer sich der dauerlaufenden Sparwerbung entsinnen kann, weiß, was ich gesehen habe)



Und schließlich eine kleine Überraschung: In St. Gotthard eröffnet uns der Meindlopa, dass er hier Pfarrer zu werden gedenke, sobald seine Brut endlich finanziell auf eigenen Beinen steht. Der Meindloma zuliebe bleib ich also lieber im Prekariat.

Donnerstag, Oktober 25, 2007

Justizirrtümer und Thermentode


Liebes Tagebuch, jetzt reicht's!

Ja, ich weiß, beim Festlegen der Vereinsstatuten hab ich mich bereit erklärt, beim Linzer Poetry Slum immer den vierten Platz zu belegen. Der ist ja bekanntlich der schmerzhafteste Platz in jedwedem Ranking. Da schon lieber im großen Stil pompös als Letzte untergehen und beim Gehen leise Hansi Orsolics summen.
Aber ich kann nicht mehr! Ich will endlich richtig verlieren! Gewinnen von mir aus auch einmal , aber dafür müsst ich erst was Richtiges schreiben. Aber: Dreimal mitgelesen, dreimal Vierte - und zwar unabhängig von der Teilnehmerzahl. Ich würd sogar bei drei Startern Vierte werden.
Gestern versuchte ich, extra recht fade Texte vorzulesen. Ich sag nur: Wilheringer Hofroas!
Aber nein, die Jury ließ sich wieder manipulieren und versagte mir ein Versagen.
Wie anders soll ich es auffassen, dass sie mich nach diesem (s.u.) nicht mit nassen Fetzen von der Bühne jagten?

I bin aus Linz
und es aundan kinz
mi amoi,
goi!


Es ist im Übrigen aus Vizebürgermeister Watzls Verhaspler ("Poetry Slum") entstanden. Linz ist nämlich bitte kein prosaisches Elendsviertel. Poetration der Stahlstadt right now!


Dafür aber jetzt etwas anderes: Gestern habe ich die Heizsaison in meiner Wohnung eröffnet!
Zum Hintergrund: Ich bin mittlerweile als Thermenkillerin stadtbekannt. Als ich im vergangenen Jahr noch in der Altstadt hauste, bemerkte ich erst im Herbst, dass ebendort meine Therme noch nie funktioniert hatte. Ich zog daraufhin sofort um, zumal mir Ane Schwee mit der Zuweisung eines mobilen Pflegedienstes für psychisch originelle Menschen gedroht hatte.
Kurz nach meiner Einnistung im schönen Urfahr ereilte auch hier meine Therme der Tod. Ich war dafür, die Sache in die Länge zu ziehen. Deswegen verbrachte ich die vergangenen Wochen irgendwo zwischen Bergwerk, Kletterhalle, Zahnarztpraxis und v. a. Krebsen. In der Zwischenzeit kamen einander in der Wohnung Innen- und Außentemperatur näher.
Erneut musste die Psychiaterin meines Vertrauens drohen. "Deine Vogerl frieren! Sollen wir dir jemanden vorbeischicken, der ihnen beim Telefonieren mit dem Installateur hilft?!"
So war das also. Und ich freu mich jetzt über die bullernde Therme und zweistellige Zimmertemperaturen. Da muss ich am Wochenende endlich mal nicht fortgehen!

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Right on, London!

So, habt ihr's geschnallt, dass ich quasi was gewonnen habe?
Oisdaun, London:

In ihren traditionellen Trachten kommen die Wilden in die große Stadt. Das Gesicht des urbanen Gastgebers erglüht vor Scham wie der Reaktor von Sellafield.


Die Gästinnen aus der Provinz müssen sich auf dem Camden-Market in die standesübliche Tracht verfügen:

Kein Zugang für Menschen mit großen Egos: Das "Oumpah-Loumpah-Gate" vor dem Gordon-Mansion:


Schöner Brauch: Kleine Zwistigkeiten darüber, wer den Abwasch machen darf, werden in London spontan und unbürokratisch geregelt:


Sonntag, Oktober 21, 2007

Und schon gewonnen: Die MTV-Linz-Music Awards für die Corduroys!

Nein, ok - gelogen. Auf diesem Bildnis (danke, Stadt Linz) sind die stolzgeblähten "Preisträger und Preisträger" (E. Watzl) der Kunstförderstipendien der Stadt Linz zu sehen. Ich bin auch drauf, und zwar in meiner Funktion als Leiterin der Neigungsgruppe "Vertikales Gewerbe" des prämierten Vereins Post Skriptum.
Übrigens: Lieber Herr Architektenfreund, auch Sie wurden zweimal (!) erwähnt! Das verheißt Gutes für die Zukunft!
Und noch was: Am kommenden Mittwoch findet unter dem Motto "Kommt alle her!" ein "Poetry Slum" (E. Watzl) mit Beteiligung der Mutter dieser Zeilen statt. Gelesen wird bei dieser Gelegenheit alter Schmarrn. Euer Erscheinen wird mit Küssen und anderen Zuneigungsbekundigungen belohnt.
Und: Überschrift anklicken!

Donnerstag, Oktober 18, 2007

Popfakes für Arme: "The Corduroys" in London

Ein Ereignis von hysterischem Wert: In einem Londoner Wohnzimmer gründet sich am 12. Oktober 2007 die Band "The Corduroys". Links Mutti N., Janis Joplin für Arme; rechts ich, Jarvis Cocker für ganz, ganz Arme; außenrum die Knie von Producer Dave Marple. Musik gibt's derweil noch nicht.
Stay tuned, there is more to come!

Mittwoch, Oktober 17, 2007

Scharfe Geschichte

Dr. Justitia ist der zweite von links, wer's nicht weiß. Der Landeshauptmann ist auch zu sehen.


Wie im Kommentar zum vorhergehenden Posting angekündigt: Francois NS Justitia hat gestern promoviert (s. Bild). So ganz nebenbei präsentierte er der staunenden Öffentlichkeit nicht nur eine brandneue Einser-Panier, sondern auch seinen neuen Roman ("NS-Justiz in Oberdonau" - Out in Shops now).
Völlig unverständlich, dass Dr. Justitia die erotisch aufgeladene Gloriole der Berühmtheit ungenutzt ließ und völlig vorzeitig den Schauplatz seines Ruhmes verließ. Ob er wohl gleich Schnecken checken gefahren ist?
Jedenfalls: Kollege Goldbär ist nur inbrünstig beizupflichten. Bleib auf dem Teppich, Mann!
Übrigens lustige Geschichte: Das Präsentationsbuffet wurde angeblich von Wiederbetätigungssträflingen vorbereitet.

Dienstag, Oktober 16, 2007

Back in town/Next to come: Looneys in London II

Liebe Leserkinder,

ich bin wieder dahaaaaa! Und wie? Mit Freude! Was aber nicht an London per se liegt, sondern an den nachgerade unverschämten Preisen für das dort erhältliche Bier. Ich sage nur so viel: Um das Geld für einen Cider kriegt man in Linz ohne große Übertreibung einen ganzen Rausch zu kaufen.
Denkt darüber mal in der Zwischenzeit nach.

Freitag, Oktober 05, 2007

Vorsicht, Spritzblut: Lucky führt Regie

Liebe Kinder, schaut euch bei Gelegenheit das mal an. Die Gesichter der Hauptdarstellerinnen dürften euch bekannt sein. Grandiose Arbeit, Frau Lucky!

http://www.jibjab.com/starring_you/receipt/776570
http://www.jibjab.com/starring_you/receipt/776641
http://www.jibjab.com/starring_you/receipt/786282
http://www.jibjab.com/starring_you/receipt/1124686

Und: Ich fordere, dass ich mir das Zeug auch vom Arbeitscomputer aus anschauen kann! Das ist ja ein Skandal!

Donnerstag, Oktober 04, 2007

Abschiebung nach Bürgerprotesten

LINZ. Seit kurzem steht fest: Die pseudodissidente "Schriftstellerin" Minkasia wird abgeschoben. Zahlreiche Mitbürger forderten eine humanitäre Lösung. Deren Folge sei eben die Abschiebung gewesen, so die Verantwortlichen.

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Abschiebungsfällen regt sich gegen die Außerlandesbringung Minkasias kein Bürgerprotest. Vielmehr regte er sich dafür. "Sie war total integrationsunwillig. Nicht einmal ordentlich Deutsch wollte sie lernen", sagen Freunde der selbsternannten Künstlerin. "Außerdem fand ich sie in letzter Zeit sehr unlustig und grantig", meint eine Psychologin. "Sie soll ihre Abschiebung nach London als Tapetenwechsel sehen und eine Ruh' geben." Selbst Minkasias Eltern verstehen den Akt: "Sie wollte keinen Schweinsbraten essen. Wir haben ihr schon oft gesagt, dass ihr das noch einmal auf den Kopf fallen wird."
Die Abschiebung drohte schon seit einiger Zeit. Ausschlaggebend für die Bürgerproteste, denen die Außerlandesbringung folgte, war die Entdeckung schwarzer Flecken in der Biographie Minkasias. Die VP hatte in ihrem Polizeiakt eine Klagsandrohung entdeckt.
"Wir nehmen auch solche Subjekte. Allerdings können wir nicht sagen, für wie lange. Sollte Minkasia auch in Ugley so herumjammern, schieben wir sie wieder zurück", sagt Dave Marple, Minister for Silly Talks, UK.


Wird nach Bürgerprotesten nach England abgeschoben: Mink "Ugley" Asia

Sonntag, September 30, 2007

See - You again!

Wenn also der AEC-See nicht zu r Prophetin will, muss die Prophetin eben zum See...



Im Zuge meiner umfangreichen Recherchen in diversen Linzer Liquid-Forschungsinstituten (Solaris, Krebs etc.) ging mir freitagsnacht die brandinteressante Information zu, dass der verschwundene See vor dem AEC - Top-Mysterium der vergangenen Woche - im Salzkammergut gesichtet worden sei.

Als am Morgen danach die Folgen meiner Recherchen verflogen waren, machten sich Mister Marple und ich flugs auf den Weg in den Süden. Und in der Tat: Skandal!



Mister Marple beim Entnehmen von Wasserproben

Skrupellose Fundamentalisten haben den See gestohlen, um damit die Bevölkerung von Urfahr zu erpressen! Ihre Forderungen: Sofortiger Stopp der artfremden Kleidung - sprich: Gamsbart-, Lederhosen-/Dirndlzwang für alle - und Anpassung an die Ernährungsgewohnheiten der Leitkultur. Linz soll gastronomisch eine Schweinsbraten-Monokultur werden. Pseudointernationaler Urbanfraß wie Froschschenkel, sogenannte "Fröscheln", seien per sofort zu verbieten.






Liebe Leser und Innen, Protest! Ich bin integrationsunwillig! Werde ich nun ins Ausland abgeschoben? Und wenn ja, dann bitte nach London und gleich nächste Woche!

Donnerstag, September 27, 2007

AEC-See: Never see you again!


JETZT IST ER TATSÄCHLICH WEG! Die haben uns einfach unser Naturplanschbecken ausgelassen - und zwar innert Stunden! Wo ist denn jetzt all das Wasser hin? Vorher war's schöner!

Dienstag, September 25, 2007

Verschwindende Seen und Granitgeranien

Hier zwei Impressionen, die ich auf dem Weg ins Bergwerk für euch - besonders für NichtlinzerInnen - "eingefangen" habe, wie man in soften Kreisen so schön sagt:

Bald schon auf ewig im Orkus verschwunden und seit einigen Tagen smaragdgrün: Der AEC-Badeteich


Geranienkübel à la Stahlstadt: Auf der Nibelungenbrücke müssen die Blumerl schon seit Monaten ihr Dasein in einer Granitritze fritsen (bleibender Tippfehler). Das wär fast schon ein Universum wert. Und im Übrigen das erste Blumenfoto in der Lebensbeichte ever:

Montag, September 24, 2007

Kreisky und ein viel zu altes Mädchen

Foto: Ingo Pertram


Liebe Kinder,


ich weiß, die Zeiten sind hart und wir alle haben kein Geld. Dennoch möchte ich vorschlagen, dass ihr eure letzten Kopeken zusammenkratzt, um euch die Kreisky-CD zu kaufen. Darauf rumpelt, kracht und zwillert es, dass es eine Art hat - sehr gut zur Herbeiführung kathartischer Effekte bei Zorn- oder Melancholieattacken. Und live fängt es den vier Herren den sprichwörtlichen Fetzen auf der Bühne.

Sehr schön übrigens gleich der Opener: "Ich weiche nicht aus, ich habe nur Probleme mit der Fragestellung" - so wie die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und überhaupt allem "42" lauten muss (sieh nach bei Douglas Adams).


An dieser Stelle auch ein großes Grüß Gott und Hallo an Wolfgang Almer, der uns Linzern am Wochenende in der Stadtwerkstatt so eine schöne Sause gefeatured hat.


Foto: Gerald Henzinger

Donnerstag, September 20, 2007

Commercial Break: Kommt alle her!


Da werbe ich doch gerne: Hineinspaziert ins Zirkuszelt der gepflegten musikalischen Unterhaltung!

Dienstag, September 18, 2007

Kranke Hasen und Nahtod-Erlebnisse


Als ich vergangenen Freitag vor den Toren Wiens stand, setzte der Schüttelfrost ein. Noch bei St. Pölten hatte ich wegen grässlicher Kreuzschmerzen befürchtet, einen Bandscheibenvorfall erlitten zu haben. Mindestens.
So saß ich nun zitternd unter den Pensis im Café Rathaus, wartete auf den Schlüssel und fühlte mich wechselweise, als hätte ich Parkinson oder zu lange schon kein Crack geraucht, während meine Freunde mit Partyhütchen (so stell ich mir das zumindest vor) und Geschenken auf mich in der Cocktailbar warteten.
Endlich in der Wohnung, schleppte ich mich auf die Couch und verendete gleichsam. Stunden später kehrten meine verhinderten Party-Co-Zelebranten beschwippst heim. Es geht die Mär, ich hätte "Shut the F*** up!" gestöhnt, aber das dementiere ich heftig.
Am nächsten Tag ließen Mutti Nagl und Dave Marple zunächst ihrem Helfersyndrom hemmungslos freien Lauf. Mutti tätschelte mir gurrend die Hand, Mister Marple diente mir Frühstück an. Als ich dieses verweigerte, versteinerten die Mienen der Lieben.

"Krankenhaus", flüsterten sie. "Ich will noch nicht steeeerben!" brüllte ich.
In diesem Moment betrat Dr. Guponsky, der Arzt, dem die Kinder vertrauen, das Zimmer. Ohne lange zu fackeln verpasste er mir einen diagnostischen Nierenhaken. Mit meiner Hand an seiner Gurgel röchelte er die Diagnose und gab mir ein Antibiotikum. Ich forderte natürlich stante pede eine zweite Meinung. Guponsky und Dr. AneSchwee scherzten daraufhin eine Weile miteinander am Telefon.


Allmählich gewann ich Einblick in die große Unwürdigkeit meines Leidesn. Ich schluckte die Pille und genas an Ort und Stelle. Halleluhja!


Seit diesem Tag feiere ich jeden 14. September meinen zweiten Geburtstag.

Freitag, September 14, 2007

Kreative Invektive

Innerhalb nur einer Stunde durfte ich gestern zwei sehr schöne Beleidigungen zweier Kollegen entgegennehmen: "Pseudo-Prolo" meinte der eine, "Frauenversteherin" der andere. Das haben die sich doch hübsch für mich ausgedacht!
Auf obigem Bildnis leihe ich der Synthese dieser beiden Invektiven mein Antlitz.
Mit den besten Wünschen für das beste Wochenende eures bisherigen Lebens verbleibe ich mit dem pfiffigen Zitat (leider nicht meins): "Daheimbleiben ist eh überschätzt!"
Eure Minkasia "Spaß mit Maß" Ganofsky

Mittwoch, September 12, 2007

HundKatzMaus?


Abb. 1: Hund


Liebe Leserkätzchen und -spätzchen!

Oft werden in Publikationen mit hauptinhaltlichen Handtaschen-Reviews und Beobachtungen der Gewichtsschwankungen von Britney Spears gerne die beiden kontrastiven Korrelationen Mann-Hund, Frau-Katze herbeizititiert. Als Vulgo-Lesbe passte es da immer gut ins Fremdbild, dass ich genderuntypisch die kläffenden Zeckenpensionen (s. Abb. 1) bevorzuge.
Nun erreicht mich das unten einzusehende Schriftstück, das soeben an meinen Posteingang erging. Was das wohl über meine Persönlichkeit verrät? Ich habe die Thematik schon mal für euch "angedacht" und mich da "reingespürt" (gegenderte Analysetools). Fazit: No Brain, no Pain!
Aber hier bitte, denkt da mal jeder für sich still darüber nach:


AUSZUG AUS DEM TAGEBUCH EINES HUNDES:

07:00 Uhr - Boah! Gassi gehen! Das mag ich am liebsten!
08:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten!
09:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten!
09:40 Uhr - Boah! Im Auto pennen! Das mag ich am liebsten!
10:30 Uhr - Boah! Noch ne Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten!
11:30 Uhr - Boah! Heimkommen! Das mag ich am liebsten!
12:00 Uhr - Boah! Die Kinder kommen! Das mag ich am liebsten!
13:00 Uhr - Boah! Ab in den Garten! Das mag ich am liebsten!
16:00 Uhr - Boah! Noch mehr Kinder! Das mag ich am liebsten!
17:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten!
18:00 Uhr - Boah! Mein Herrchen! Das mag ich am liebsten!
19:00 Uhr - Boah! Stöckchen holen! Das mag ich am liebsten!
21:30 Uhr - Boah! In Frauchens Bett pennen! Das mag ich am liebsten!



AUSZUG AUS DEM TAGEBUCH EINER KATZE:


Tag 1.083 meiner Gefangenschaft.
Meine Wärter versuchen weiterhin, mich mit kleinen Objekten an Schnüren zu locken und zu reizen. Ich habe beobachtet, wie sie sich den Bauch mit frischem Fleisch vollschlagen, während sie mir nur zerstampfte gekochte Reste von toten Tieren mit kaum definierbarem Gemüse vorsetzen. Die einzige Hoffnung die mir bleibt, ist die einer baldigen Flucht.
Morgen werde ich mal wieder eine Zimmerpflanze fressen. Heute habe ich es beinahe geschafft, einen Wärter durch Zwischen-die-Beine-Schleichen zu Fall zu bringen und ihn dadurch zu töten. Ich muss einen günstigen Moment abpassen, zum Beispiel wenn er sich auf der Treppe befindet. Um meine Anwesenheit abstoßender zu gestalten, zwang ich Halbverdautes wieder aus meinem Magen auf einen Polstersessel. Das nächste Mal ist das Bett dran.
Mein Plan, ihnen durch den geköpften Körper einer Maus Angst vor meinen mörderischen Fähigkeiten einzuflößen, ist auch gescheitert. Sie haben mich gelobt und mit Milchdrops gefüttert. Was wiederum gut ist, weil mir davon schlecht wird.
Heute waren viele ihrer Komplizen da. Ich wurde für die Dauer ihrer Anwesenheit in Einzelhaft gesperrt. Ich konnte hören, wie sie lachten und aßen. Ich hörte, dass ich wegen einer "Allergie" eingesperrt wurde. Ich muss lernen, wie ich diese Technik perfektionieren und zu meinem Vorteil nutzen kann.
Die anderen Gefangen sind Weicheier und wahrscheinlich Informanten. Der Hund wird oft frei gelassen, kommt aber immer wieder freudestrahlend zurück. Er ist offensichtlich nicht ganz dicht. Der Vogel dagegen ist garantiert ein Spion. Er spricht oft und viel mit den Wärtern. Ich glaube, dass er mich genauestens beobachtet und jeden meiner Schritte meldet. Da er sich in einem Stahlverschlag befindet, kann ich nicht an ihn ran. Aber ich habe Zeit. Mein Tag wird kommen.

Sonntag, September 09, 2007

Service in eigener Sache: Minkasia hat ein Rad ab



Gelegentlich des bereits 29-jährigen Bestehens der Redaktion der Lebensbeichte konnte nun endlich - nicht zuletzt dank der großzügigen Unterstützung der Stiftung "Eltern" - ein Dienstfahrzeug in streitbarer Farbe angeschafft werden. Leider nur ein kleines, denn eine Gratiszeitung hat eben ein anderes Budget als andere Mediengiganterien. Es als "Kaschperlradl" zu bezeichnen, ist aber als klare Grobheit der Redaktion "Mister Linz" zu bewerten! Immerhin können vorne und hinten kleine Trittbrettfahrer transportiert werden.


Hier noch eine kleine Leistungsschau:




Das Foto ist natürlich vom Profi inszeniert, fünf Sekunden später lag ich arschlings am Boden.
Was sich sonst so alles am Samstag ereignet hat, gibt's demnächst auf die Augen. Ich sage nur: Rock on, DuranDuranDuranDuranDuran sowie: Jawoi Akahoi!

Dienstag, September 04, 2007

Kommt Zeit, kommt Rad ab


Hier noch ein kleiner Fund aus dem Archiv respektive Nachtrag aus dem Urlaub: Auf obigem Bild stellt die Frauentheatergruppe "Minkasia, the Drama Queen" eine schreckliche, wenngleich glimpflich ausgegangene Begebenheit nach. Die Darstellung wurde publikumswirksam daramatisiert, sprich: mit Stunts aufgesext.
Denn hier, in der "Lischen Mild"-Gedächtniskurve, stürzte - besser gesagt: rutschte - die Namensgeberin mit ihrem Rad in die Rabatten. Nur dank der raschen und unbürokratischen Hilfe ihrer Begleiter konnte sie vor dem sicheren Tod - besser gesagt: unschönen Schürfwunden - bewahrt werden.


Ich merke gerade aufs neue, dass ich mit Damendramen und großen Gefühlen nicht umgehen kann - erneut wackelt mir im Gedenken an den wohl unwürdigsten Unfall der Welt der Bierbauch vor Lachen!