Mittwoch, Oktober 24, 2007

Right on, London!

So, habt ihr's geschnallt, dass ich quasi was gewonnen habe?
Oisdaun, London:

In ihren traditionellen Trachten kommen die Wilden in die große Stadt. Das Gesicht des urbanen Gastgebers erglüht vor Scham wie der Reaktor von Sellafield.


Die Gästinnen aus der Provinz müssen sich auf dem Camden-Market in die standesübliche Tracht verfügen:

Kein Zugang für Menschen mit großen Egos: Das "Oumpah-Loumpah-Gate" vor dem Gordon-Mansion:


Schöner Brauch: Kleine Zwistigkeiten darüber, wer den Abwasch machen darf, werden in London spontan und unbürokratisch geregelt:


Sonntag, Oktober 21, 2007

Und schon gewonnen: Die MTV-Linz-Music Awards für die Corduroys!

Nein, ok - gelogen. Auf diesem Bildnis (danke, Stadt Linz) sind die stolzgeblähten "Preisträger und Preisträger" (E. Watzl) der Kunstförderstipendien der Stadt Linz zu sehen. Ich bin auch drauf, und zwar in meiner Funktion als Leiterin der Neigungsgruppe "Vertikales Gewerbe" des prämierten Vereins Post Skriptum.
Übrigens: Lieber Herr Architektenfreund, auch Sie wurden zweimal (!) erwähnt! Das verheißt Gutes für die Zukunft!
Und noch was: Am kommenden Mittwoch findet unter dem Motto "Kommt alle her!" ein "Poetry Slum" (E. Watzl) mit Beteiligung der Mutter dieser Zeilen statt. Gelesen wird bei dieser Gelegenheit alter Schmarrn. Euer Erscheinen wird mit Küssen und anderen Zuneigungsbekundigungen belohnt.
Und: Überschrift anklicken!

Donnerstag, Oktober 18, 2007

Popfakes für Arme: "The Corduroys" in London

Ein Ereignis von hysterischem Wert: In einem Londoner Wohnzimmer gründet sich am 12. Oktober 2007 die Band "The Corduroys". Links Mutti N., Janis Joplin für Arme; rechts ich, Jarvis Cocker für ganz, ganz Arme; außenrum die Knie von Producer Dave Marple. Musik gibt's derweil noch nicht.
Stay tuned, there is more to come!

Mittwoch, Oktober 17, 2007

Scharfe Geschichte

Dr. Justitia ist der zweite von links, wer's nicht weiß. Der Landeshauptmann ist auch zu sehen.


Wie im Kommentar zum vorhergehenden Posting angekündigt: Francois NS Justitia hat gestern promoviert (s. Bild). So ganz nebenbei präsentierte er der staunenden Öffentlichkeit nicht nur eine brandneue Einser-Panier, sondern auch seinen neuen Roman ("NS-Justiz in Oberdonau" - Out in Shops now).
Völlig unverständlich, dass Dr. Justitia die erotisch aufgeladene Gloriole der Berühmtheit ungenutzt ließ und völlig vorzeitig den Schauplatz seines Ruhmes verließ. Ob er wohl gleich Schnecken checken gefahren ist?
Jedenfalls: Kollege Goldbär ist nur inbrünstig beizupflichten. Bleib auf dem Teppich, Mann!
Übrigens lustige Geschichte: Das Präsentationsbuffet wurde angeblich von Wiederbetätigungssträflingen vorbereitet.

Dienstag, Oktober 16, 2007

Back in town/Next to come: Looneys in London II

Liebe Leserkinder,

ich bin wieder dahaaaaa! Und wie? Mit Freude! Was aber nicht an London per se liegt, sondern an den nachgerade unverschämten Preisen für das dort erhältliche Bier. Ich sage nur so viel: Um das Geld für einen Cider kriegt man in Linz ohne große Übertreibung einen ganzen Rausch zu kaufen.
Denkt darüber mal in der Zwischenzeit nach.

Freitag, Oktober 05, 2007

Vorsicht, Spritzblut: Lucky führt Regie

Liebe Kinder, schaut euch bei Gelegenheit das mal an. Die Gesichter der Hauptdarstellerinnen dürften euch bekannt sein. Grandiose Arbeit, Frau Lucky!

http://www.jibjab.com/starring_you/receipt/776570
http://www.jibjab.com/starring_you/receipt/776641
http://www.jibjab.com/starring_you/receipt/786282
http://www.jibjab.com/starring_you/receipt/1124686

Und: Ich fordere, dass ich mir das Zeug auch vom Arbeitscomputer aus anschauen kann! Das ist ja ein Skandal!

Donnerstag, Oktober 04, 2007

Abschiebung nach Bürgerprotesten

LINZ. Seit kurzem steht fest: Die pseudodissidente "Schriftstellerin" Minkasia wird abgeschoben. Zahlreiche Mitbürger forderten eine humanitäre Lösung. Deren Folge sei eben die Abschiebung gewesen, so die Verantwortlichen.

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Abschiebungsfällen regt sich gegen die Außerlandesbringung Minkasias kein Bürgerprotest. Vielmehr regte er sich dafür. "Sie war total integrationsunwillig. Nicht einmal ordentlich Deutsch wollte sie lernen", sagen Freunde der selbsternannten Künstlerin. "Außerdem fand ich sie in letzter Zeit sehr unlustig und grantig", meint eine Psychologin. "Sie soll ihre Abschiebung nach London als Tapetenwechsel sehen und eine Ruh' geben." Selbst Minkasias Eltern verstehen den Akt: "Sie wollte keinen Schweinsbraten essen. Wir haben ihr schon oft gesagt, dass ihr das noch einmal auf den Kopf fallen wird."
Die Abschiebung drohte schon seit einiger Zeit. Ausschlaggebend für die Bürgerproteste, denen die Außerlandesbringung folgte, war die Entdeckung schwarzer Flecken in der Biographie Minkasias. Die VP hatte in ihrem Polizeiakt eine Klagsandrohung entdeckt.
"Wir nehmen auch solche Subjekte. Allerdings können wir nicht sagen, für wie lange. Sollte Minkasia auch in Ugley so herumjammern, schieben wir sie wieder zurück", sagt Dave Marple, Minister for Silly Talks, UK.


Wird nach Bürgerprotesten nach England abgeschoben: Mink "Ugley" Asia

Sonntag, September 30, 2007

See - You again!

Wenn also der AEC-See nicht zu r Prophetin will, muss die Prophetin eben zum See...



Im Zuge meiner umfangreichen Recherchen in diversen Linzer Liquid-Forschungsinstituten (Solaris, Krebs etc.) ging mir freitagsnacht die brandinteressante Information zu, dass der verschwundene See vor dem AEC - Top-Mysterium der vergangenen Woche - im Salzkammergut gesichtet worden sei.

Als am Morgen danach die Folgen meiner Recherchen verflogen waren, machten sich Mister Marple und ich flugs auf den Weg in den Süden. Und in der Tat: Skandal!



Mister Marple beim Entnehmen von Wasserproben

Skrupellose Fundamentalisten haben den See gestohlen, um damit die Bevölkerung von Urfahr zu erpressen! Ihre Forderungen: Sofortiger Stopp der artfremden Kleidung - sprich: Gamsbart-, Lederhosen-/Dirndlzwang für alle - und Anpassung an die Ernährungsgewohnheiten der Leitkultur. Linz soll gastronomisch eine Schweinsbraten-Monokultur werden. Pseudointernationaler Urbanfraß wie Froschschenkel, sogenannte "Fröscheln", seien per sofort zu verbieten.






Liebe Leser und Innen, Protest! Ich bin integrationsunwillig! Werde ich nun ins Ausland abgeschoben? Und wenn ja, dann bitte nach London und gleich nächste Woche!

Donnerstag, September 27, 2007

AEC-See: Never see you again!


JETZT IST ER TATSÄCHLICH WEG! Die haben uns einfach unser Naturplanschbecken ausgelassen - und zwar innert Stunden! Wo ist denn jetzt all das Wasser hin? Vorher war's schöner!

Dienstag, September 25, 2007

Verschwindende Seen und Granitgeranien

Hier zwei Impressionen, die ich auf dem Weg ins Bergwerk für euch - besonders für NichtlinzerInnen - "eingefangen" habe, wie man in soften Kreisen so schön sagt:

Bald schon auf ewig im Orkus verschwunden und seit einigen Tagen smaragdgrün: Der AEC-Badeteich


Geranienkübel à la Stahlstadt: Auf der Nibelungenbrücke müssen die Blumerl schon seit Monaten ihr Dasein in einer Granitritze fritsen (bleibender Tippfehler). Das wär fast schon ein Universum wert. Und im Übrigen das erste Blumenfoto in der Lebensbeichte ever:

Montag, September 24, 2007

Kreisky und ein viel zu altes Mädchen

Foto: Ingo Pertram


Liebe Kinder,


ich weiß, die Zeiten sind hart und wir alle haben kein Geld. Dennoch möchte ich vorschlagen, dass ihr eure letzten Kopeken zusammenkratzt, um euch die Kreisky-CD zu kaufen. Darauf rumpelt, kracht und zwillert es, dass es eine Art hat - sehr gut zur Herbeiführung kathartischer Effekte bei Zorn- oder Melancholieattacken. Und live fängt es den vier Herren den sprichwörtlichen Fetzen auf der Bühne.

Sehr schön übrigens gleich der Opener: "Ich weiche nicht aus, ich habe nur Probleme mit der Fragestellung" - so wie die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und überhaupt allem "42" lauten muss (sieh nach bei Douglas Adams).


An dieser Stelle auch ein großes Grüß Gott und Hallo an Wolfgang Almer, der uns Linzern am Wochenende in der Stadtwerkstatt so eine schöne Sause gefeatured hat.


Foto: Gerald Henzinger

Donnerstag, September 20, 2007

Commercial Break: Kommt alle her!


Da werbe ich doch gerne: Hineinspaziert ins Zirkuszelt der gepflegten musikalischen Unterhaltung!

Dienstag, September 18, 2007

Kranke Hasen und Nahtod-Erlebnisse


Als ich vergangenen Freitag vor den Toren Wiens stand, setzte der Schüttelfrost ein. Noch bei St. Pölten hatte ich wegen grässlicher Kreuzschmerzen befürchtet, einen Bandscheibenvorfall erlitten zu haben. Mindestens.
So saß ich nun zitternd unter den Pensis im Café Rathaus, wartete auf den Schlüssel und fühlte mich wechselweise, als hätte ich Parkinson oder zu lange schon kein Crack geraucht, während meine Freunde mit Partyhütchen (so stell ich mir das zumindest vor) und Geschenken auf mich in der Cocktailbar warteten.
Endlich in der Wohnung, schleppte ich mich auf die Couch und verendete gleichsam. Stunden später kehrten meine verhinderten Party-Co-Zelebranten beschwippst heim. Es geht die Mär, ich hätte "Shut the F*** up!" gestöhnt, aber das dementiere ich heftig.
Am nächsten Tag ließen Mutti Nagl und Dave Marple zunächst ihrem Helfersyndrom hemmungslos freien Lauf. Mutti tätschelte mir gurrend die Hand, Mister Marple diente mir Frühstück an. Als ich dieses verweigerte, versteinerten die Mienen der Lieben.

"Krankenhaus", flüsterten sie. "Ich will noch nicht steeeerben!" brüllte ich.
In diesem Moment betrat Dr. Guponsky, der Arzt, dem die Kinder vertrauen, das Zimmer. Ohne lange zu fackeln verpasste er mir einen diagnostischen Nierenhaken. Mit meiner Hand an seiner Gurgel röchelte er die Diagnose und gab mir ein Antibiotikum. Ich forderte natürlich stante pede eine zweite Meinung. Guponsky und Dr. AneSchwee scherzten daraufhin eine Weile miteinander am Telefon.


Allmählich gewann ich Einblick in die große Unwürdigkeit meines Leidesn. Ich schluckte die Pille und genas an Ort und Stelle. Halleluhja!


Seit diesem Tag feiere ich jeden 14. September meinen zweiten Geburtstag.

Freitag, September 14, 2007

Kreative Invektive

Innerhalb nur einer Stunde durfte ich gestern zwei sehr schöne Beleidigungen zweier Kollegen entgegennehmen: "Pseudo-Prolo" meinte der eine, "Frauenversteherin" der andere. Das haben die sich doch hübsch für mich ausgedacht!
Auf obigem Bildnis leihe ich der Synthese dieser beiden Invektiven mein Antlitz.
Mit den besten Wünschen für das beste Wochenende eures bisherigen Lebens verbleibe ich mit dem pfiffigen Zitat (leider nicht meins): "Daheimbleiben ist eh überschätzt!"
Eure Minkasia "Spaß mit Maß" Ganofsky

Mittwoch, September 12, 2007

HundKatzMaus?


Abb. 1: Hund


Liebe Leserkätzchen und -spätzchen!

Oft werden in Publikationen mit hauptinhaltlichen Handtaschen-Reviews und Beobachtungen der Gewichtsschwankungen von Britney Spears gerne die beiden kontrastiven Korrelationen Mann-Hund, Frau-Katze herbeizititiert. Als Vulgo-Lesbe passte es da immer gut ins Fremdbild, dass ich genderuntypisch die kläffenden Zeckenpensionen (s. Abb. 1) bevorzuge.
Nun erreicht mich das unten einzusehende Schriftstück, das soeben an meinen Posteingang erging. Was das wohl über meine Persönlichkeit verrät? Ich habe die Thematik schon mal für euch "angedacht" und mich da "reingespürt" (gegenderte Analysetools). Fazit: No Brain, no Pain!
Aber hier bitte, denkt da mal jeder für sich still darüber nach:


AUSZUG AUS DEM TAGEBUCH EINES HUNDES:

07:00 Uhr - Boah! Gassi gehen! Das mag ich am liebsten!
08:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten!
09:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten!
09:40 Uhr - Boah! Im Auto pennen! Das mag ich am liebsten!
10:30 Uhr - Boah! Noch ne Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten!
11:30 Uhr - Boah! Heimkommen! Das mag ich am liebsten!
12:00 Uhr - Boah! Die Kinder kommen! Das mag ich am liebsten!
13:00 Uhr - Boah! Ab in den Garten! Das mag ich am liebsten!
16:00 Uhr - Boah! Noch mehr Kinder! Das mag ich am liebsten!
17:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten!
18:00 Uhr - Boah! Mein Herrchen! Das mag ich am liebsten!
19:00 Uhr - Boah! Stöckchen holen! Das mag ich am liebsten!
21:30 Uhr - Boah! In Frauchens Bett pennen! Das mag ich am liebsten!



AUSZUG AUS DEM TAGEBUCH EINER KATZE:


Tag 1.083 meiner Gefangenschaft.
Meine Wärter versuchen weiterhin, mich mit kleinen Objekten an Schnüren zu locken und zu reizen. Ich habe beobachtet, wie sie sich den Bauch mit frischem Fleisch vollschlagen, während sie mir nur zerstampfte gekochte Reste von toten Tieren mit kaum definierbarem Gemüse vorsetzen. Die einzige Hoffnung die mir bleibt, ist die einer baldigen Flucht.
Morgen werde ich mal wieder eine Zimmerpflanze fressen. Heute habe ich es beinahe geschafft, einen Wärter durch Zwischen-die-Beine-Schleichen zu Fall zu bringen und ihn dadurch zu töten. Ich muss einen günstigen Moment abpassen, zum Beispiel wenn er sich auf der Treppe befindet. Um meine Anwesenheit abstoßender zu gestalten, zwang ich Halbverdautes wieder aus meinem Magen auf einen Polstersessel. Das nächste Mal ist das Bett dran.
Mein Plan, ihnen durch den geköpften Körper einer Maus Angst vor meinen mörderischen Fähigkeiten einzuflößen, ist auch gescheitert. Sie haben mich gelobt und mit Milchdrops gefüttert. Was wiederum gut ist, weil mir davon schlecht wird.
Heute waren viele ihrer Komplizen da. Ich wurde für die Dauer ihrer Anwesenheit in Einzelhaft gesperrt. Ich konnte hören, wie sie lachten und aßen. Ich hörte, dass ich wegen einer "Allergie" eingesperrt wurde. Ich muss lernen, wie ich diese Technik perfektionieren und zu meinem Vorteil nutzen kann.
Die anderen Gefangen sind Weicheier und wahrscheinlich Informanten. Der Hund wird oft frei gelassen, kommt aber immer wieder freudestrahlend zurück. Er ist offensichtlich nicht ganz dicht. Der Vogel dagegen ist garantiert ein Spion. Er spricht oft und viel mit den Wärtern. Ich glaube, dass er mich genauestens beobachtet und jeden meiner Schritte meldet. Da er sich in einem Stahlverschlag befindet, kann ich nicht an ihn ran. Aber ich habe Zeit. Mein Tag wird kommen.

Sonntag, September 09, 2007

Service in eigener Sache: Minkasia hat ein Rad ab



Gelegentlich des bereits 29-jährigen Bestehens der Redaktion der Lebensbeichte konnte nun endlich - nicht zuletzt dank der großzügigen Unterstützung der Stiftung "Eltern" - ein Dienstfahrzeug in streitbarer Farbe angeschafft werden. Leider nur ein kleines, denn eine Gratiszeitung hat eben ein anderes Budget als andere Mediengiganterien. Es als "Kaschperlradl" zu bezeichnen, ist aber als klare Grobheit der Redaktion "Mister Linz" zu bewerten! Immerhin können vorne und hinten kleine Trittbrettfahrer transportiert werden.


Hier noch eine kleine Leistungsschau:




Das Foto ist natürlich vom Profi inszeniert, fünf Sekunden später lag ich arschlings am Boden.
Was sich sonst so alles am Samstag ereignet hat, gibt's demnächst auf die Augen. Ich sage nur: Rock on, DuranDuranDuranDuranDuran sowie: Jawoi Akahoi!

Dienstag, September 04, 2007

Kommt Zeit, kommt Rad ab


Hier noch ein kleiner Fund aus dem Archiv respektive Nachtrag aus dem Urlaub: Auf obigem Bild stellt die Frauentheatergruppe "Minkasia, the Drama Queen" eine schreckliche, wenngleich glimpflich ausgegangene Begebenheit nach. Die Darstellung wurde publikumswirksam daramatisiert, sprich: mit Stunts aufgesext.
Denn hier, in der "Lischen Mild"-Gedächtniskurve, stürzte - besser gesagt: rutschte - die Namensgeberin mit ihrem Rad in die Rabatten. Nur dank der raschen und unbürokratischen Hilfe ihrer Begleiter konnte sie vor dem sicheren Tod - besser gesagt: unschönen Schürfwunden - bewahrt werden.


Ich merke gerade aufs neue, dass ich mit Damendramen und großen Gefühlen nicht umgehen kann - erneut wackelt mir im Gedenken an den wohl unwürdigsten Unfall der Welt der Bierbauch vor Lachen!

Freitag, August 31, 2007

Ahoj! Unterwegs in Sachen böhmische Dörfer



Dobry den, meine Lieben!


Nur in aller Kürze und wen's interessiert: Gestern war ich unter anderem in Budweis und habe es endlich geschafft, dort ein Budvar Pivo zu trinken. Das entspricht in jeder Hinsicht meiner Gemütsauffassung: So wird man der Ordnung der Welt gerecht. Außerdem lässt man Eulen aus Athen wegfliegen.


Auffallend oft darf ich nun in Tschechien mein Geld verdienen (und ausgeben). Warum? Wo doch Kollege Gsto neulich leider zutreffend meinte: "Jetzt schreibst so behmisch und kaunst nu ned Tschechisch!"
Also von mir aus können das nächste Mal jene letzten drei Leute der Welt statt mir nach Krumau fahren, die noch nie dort waren.

Dienstag, August 28, 2007

Unbefleckter Empfang

Brüdern und Schwestern in Christo!
Der Papstbesuch wirft seine Schatten voraus (lieb übrigens, dass der Pontifex extra zu meinem Geburtstag anreist!). Coala Lumpi hat in der Wiener Redaktion ihren Kollegen Zusatzgehirne umgeschnallt (dazu bitte auch Überschrift anklicken) - hier der immens pfiffige Output!



Schön gemacht, Herr Jürgen!

Montag, August 27, 2007

Die neue Empfindsamkeit



Ich bin mir ja nicht sicher, ob es am wuchernden Haar liegt, aber die Fotoausbeute (siehe oben und unten) vom letzten Wochenende lässt Übles erahnen. Ich werde weich! Am Kopf, am Bierbauch und im Hirn!
Coala Lumpi musste mich gestern schon arg mit ihrer stinkenden Sonnencreme sekkieren, bis ich endlich einen kleinen Wutanfall erlitt und ihr das Zeug in die Botanik schleuderte. Auch den ältlichen Kletterer, der mich im Dörnbacher Steinbruch stundenlang zugeschwallert hatte und mir dann auch noch die Route ansagen wollte - und zwar mit "Noch links soidsd steign, howi gsogt!" - ließ ich weitgehend ungeschoren.
Hilfe! Ich bin zu weich für diese Welt!



Mittwoch, August 22, 2007

ID-Doppeldecker

Frau C2 aus dem 10. Wiener Gemeindebezirk sendet diesen Zeitungsausschnitt:



Sie meint, eine journalistische Meisterleistung vollbracht zu haben, weil sie meine zweite Identität als Mitarbeiterin der Wiener Linien entdeckt hat. Ich sage dazu: Ein Blick auf die schmucken Uniformen, Kollegen und Kunden genügt, um meine Motivation zu verstehen!

Die Dame in Zivil steht auf dem Bild übrigens kurz vor einer scharfen Leibesvisitation nach dem Prinzip GoodCop/BadCop - die Delinquentin hatte doch tatsächlich die Parkzeit um 7 (!) Minuten überschritten!

Donnerstag, August 09, 2007

Für euch nach oben hin eröffnet: die Richterskala der Peinlichkeit

Zu zeigen, dass die Peinlichkeitsskala nach oben hin offen ist, hat sich ja schon des öfteren als einer der wesentlichen Daseinsgründe meiner persönlichen Existenz erwiesen.
Ich darf an dieser Stelle von einem gestern selbst erlebten Vorfall künden, der dies aufs allerschönste illustriert.
Picture it: Jahrmarktgelände, 17:12, 8.8.07
Ich sitze im Ford "Implosion der Sinne" Mondeo vom Meindlopa. Hinter mir ein Fahrzeug mit Braunauer (!) Kennzeichen, das derart strunzdeppert hinter mir abgestellt wurde, dass ich nicht aus der Parklücke zu gelangen vermag. Als latente Spießerin rufe ich hilflos nach der Polizei - immerhin gilt es doch, rechtzeitig auf einem Kindergeburtstag aufzutricksen (by the way: Rock on, Prinz Vali!).
Die Gschmierten kommen.
"I hob's a Viertlstund laung probiert, i kum ned außa!"
"Hmmm. Derf i's amoi prowian? Bevor ma do an Oschleppdienst auruafn..."
Sprach's und setzt sich ans Volant. Nach viermal reversieren ist das Auto befreit. Die letzten zweimal hat er ganz offensichtlich mir zuliebe reversiert.
Mein Gesicht glühte dennoch vor Scham wie ein bulgarischer Reaktor.

Next to Come: Dirty Moves im GoSAUsee









Freitag, August 03, 2007

Hundeaugen klagen an!

In Echt noch viel trauriger: Wimmernde Hundeaugen


Hilfe, liebe Leserkinder!


Generell gelte ich ja als eine, die bei Gelegenheit großen Kerlen die Faust ins Gebiss stemmt oder sie vom Bürosessel kippt (entschuidigen an dieser Stelle noch mal!). Auch Biere werden meinerseits gestemmt und gekippt. Ich kann die Abseitsregel erklären, Autoreifen wechseln und mit der Sengst die Gsteckn mähen. Bei "Wie im Himmel" musste ich nicht weinen.
Nun aber das - seit Tagen bin ich wehrlos in Geiselhaft. Und zwar in der unseres Hundes! Es ist ihr gottserbärmlicher, tieftrauriger Blick, der mich lähmt und tief in der Seele trifft. Dabei ist mir doch klar, dass das eine Masche ist.
Wie oft schon hatte ich Lieb Mütterlein, die ich ja jetzt gerade am Leidensweg vertrete, für ihre Konzilianz dem Hund gegenüber gescholten. Ich unterstellte ihr, sich billig die Anhänglichkeit von Eva Braunbär erkaufen zu wollen.
Jetzt weiß ich es besser. Ich steige aufs Fahrrad - "Du kannst mich doch nicht alleine lassen, ich bin doch dein Freund!", schluchzt der Blick von Frau Braunbär. Ich esse ein Butterbrot - "Sooo großen Hunger hab ich!", greinen ihre Augen. Ich eröffne des Morgens die Augen - und schaue in solche, die "Mir ist so kalt ums Herz, lass mich zu dir!" wimmern.
So liegt sie in meinem Bett und schnarcht, dass es eine Art hat. Jeden Tag nimmt sie geschätzte drei Kilo zu. Schon wenn ich beim Klogehen die Türe zumache, befällt mich ein schlechtes Gewissen.
Hilfeeeee!!!!!!!!!!!! Ich bin zu weich für diesen Hund!

Dienstag, Juli 24, 2007

Im Stromzoo

Und wieder einmal weilte weiland Dave in Linz. Ich zerrte den Ausgehunwilligen ins Strom. Ebendort verbrachten wir ein Weilchen im Gespräch. Kommt ein Wiener daher. Folgender, ganz echt sich so zugetragen habender "Dialog" entsponn sich.

"Oh, English!"
"Yeeesss..."
"I know the language very well! From which part of English are you?"
"London."
"Hey, can I sleep in your place?!"
"I'd be very pleased to welcome you."

Zfleiss hoffe ich nun, dass sich der mit flashigen Sprachskillz gesegnete Dolm tatsächlich in Daves Frühstückspension einnistet - diese übermotivierte angelsächsische Gastlichkeit wird ihm hierzulande noch einigen Ärger eintragen.

Freitag, Juli 20, 2007

Ugly People, Teil III

















Meine Kinder - ihr seid vielleicht nicht besonders schön, aber ich liebe euch von Herzen! Denn ihr wisst, es braucht wirklich nicht viel, um mich stundenlang zu unterhalten.

Donnerstag, Juli 19, 2007

Leserinnengeburtstagsservice: Meindloma!


Maaaaaama!!!!

Wahrscheinlich wirst du diese meine Wiegenfest-Elogen niemals lesen. Denn als rüstige Revoluzzerin verweigerst du dich völlig zu Recht all der problematischen Implikationen der durchtechnisierten Informationsgesellschaft. Und es ist auch wirklich noch nicht ganz geklärt, ob nicht doch ein kleiner Atomgenerator im Inneren des PCs werkt.
Dennoch gebe ich Intimstes aus deinem Leben preis - etwa deinen Geburtstag. Und zweitens deine ewigen Hundequälereien! Gut zu sehen ist auf dem Bild, wie du unserem Puppi die Löffel lang ziehst. Nur so zum Spaß. Und der wahrscheinlich ärmste Hund der Welt erduldet's wie das Lämmchen auf der Schlachtbank. Tierkinderaugen und Schmierfinkenfinger klagen an.
Und da haben wir es wieder: Im Internet kommt alles auf!

Mittwoch, Juli 18, 2007

Zeichen und Wunder für Arme

Lesung aus dem Buch Mink 14, 7


Da sprach der Apostel Puppi: "Auf, lasset uns ins Sündenbabel nach Kanaastetten ziehen, um dort von den Wundern des Herrn zu künden." Denn es war die Zeit gekommen. Da gingen die Jünger hin und zahlreiche Zeichen und Wunder geschahen, sodass den Heiden so recht die Augen aufgingen.
Zuerst sprach das ungläubige Volk: "Apostel Minkasia, hol uns doch das Gestirn der Milchstraße vom Himmelszelt, dann wollen wir glauben!" Und so geschah es. Das Volk staunte.

Doch das sündige Volk wollte immer noch nicht glauben. Es verlangte nach weiteren Wundertaten.

So ging das Apostel Minkasia in den Wald, um Holz zu holen. Es trug sich zu, dass sie in der Finsternis der Nacht auf einen rostigen Nagel trat, der sich in ihren Fuß bohrte. Als sie aber zum Lagerfeuer in die Mitte ihrer Gefährten zurückkehrte, war ihr Fuß wieder unversehrt. Sie hatte die Stigmata des Herrn erhalten.

Doch das Volk wollte immer noch nicht glauben.

Und so kam es, dass Apostel Magic Christian das Wunder von Troagien vollzog: Aus reinem Wein ward durch die Kraft des Herrn Urin.






Und siehe da, das Volk begann zu glauben und ward so auf den rechten Weg geleitet.

Lob sei dir Christian.

Gefallene Mädchen




Für Worte ist es heute einfach zu heiß...