Dienstag, Mai 29, 2007

Lesergeburtstagsservice: Pet Ear


Gar nicht schön: Schwanger und rauchen!

Pet Ear, du Karl Löbl der Historikerszene! Auch wenn du ein Geburtstagsmuffel bist, kann ich dir und der Leserhorde dieses mein Service nicht ersparen! Was Letztere nicht weiß: Pet Ear ist mit dem Linzer Bürgermeister so gut, dass dieser ihm ein rauschendes, dreitägiges Riesenfest veranstaltet hat. Das war eine überraschend großzügige Geste. Sollten Sie dies hier lesen, lieber Linzer Ortsgruppenleiter: Ich hab am 8. September.
Noch ein kleiner Wunsch an das Geburtstagskind: Möge deine Fußballer-Karriere endlich gelingen, denn die EURO wird deine letzte Chance sein.

Ebenfalls jubiliert heute A. Stifter (ja, der lebt noch). Auch er sei virtuell gegrüßt und mit den besten Wünschen für den weiteren Lesben... äh Lebensweg bedacht.




Noch ein kleiner Nachtrag zum Linzgeburtstagsfest: Ihr Milliarden noch nie zuvor in der Stahlstadt gesichteten Menschen im Strom, die ihr dieses Wochenende dort komagezecht habt: Wer seid ihr und woher kommt ihr plötzlich alle auf einmal?

Dienstag, Mai 22, 2007

F...labruck: Heute war nichts los


In Vöcklabruck wird der öffentliche Verkehr in Traktoren (Steyr) abgewickelt.


Heute, auf vielfachen Leserwunsch (ok, es war nur Leser Pet Ear, von dem aber gleich mehrmals): Hier ein erster Bericht von der Landesgartenschau!

Also: Heute war nichts los.

Es beschleicht mich allmählich der Gedanke, dass meine Freistellung als Exklusivlandesgartenschaukorrespondentin ein eher funzeliges Licht auf die Zukunft meiner Karriereoptionen wirft. Kurz: Ob das mit der cowboyhaften Kriegsberichterstatterfunktion noch was wird? Schon im Kosovo durfte ich nur von den Weihnachtsfeierlichkeiten "unserer" Truppen berichten.

Wie auch immer. Vielleicht sollte ich in unseren schnelllebigen Zeiten dieses unvergleichliche Entschleunigungsangebot nicht gleich von mir weisen. Dem Gras beim Wachsen genau auf die Finger zu sehen - vom Burn-Out zum Bore-Out: So könnte es mit der Wiedererringung meiner verlorenen Beamtenmentalität klappen.

Montag, Mai 21, 2007

Schmach in der Bonzenkarosse


Ein Bild von der Top-Schmach meines bisherigen Lebens

Freitag, 19.04, Neunkirchen: Die Frisur hält. Ich cruise im feisten Vati-Mercedes durch "Rock-City"-Natschbach. Auf Radio Niederösterreich sucht David Hasselhoff die große Freiheit und ich bereite mich genießerisch auf das große Hallo von Frau und Kind bei dieser meiner rockstarhaften Ankunft vor. Schon dutzende Male war ich am Haus meiner Leihfamilie vorbeigefahren, dieses Mal aber fühlte ich mich sicher.

Ok, ich hatte das Haus schon wieder verfehlt. Aber das stört keinen großen Geist, sagte ich mir, und David Hasselhoff sang heute nur für mich. Ich fuhr von der Straße, um zu wenden.
Und da passiert es: Der depperte Bürgerkäfig bleibt im Krautacker hängen und dreht langsam, aber nachhaltig durch. Die Stuttgarter Panzerkonstrukteure glauben offenbar, dass die ganze Welt asfaltiert gehört. Beschämt drehe ich das Radio ab und greife mit jetzt schon leicht bibberndem Kinn nach dem Handy, um Mutti Nagl über meine Situation in Kenntnis zu setzen. Da entgleitet dieses meinen bibbernden Findern und flutscht unter den Beifahrersitz. Da meine Finger zu feist sind, ist das Ding dort nicht mehr wegzubewegen.
Tränen der Schmach ergießen sich in einen inneren Tränensee. Dieser tritt über die Ufer, als ich an "Immer nie am Meer" denken muss. Werde ich auch verhungern müssen? Oder gar in meine Handtasche gacken?

Ich will nun gar nicht mehr darüber sprechen, wie ich mich aus diesem Fiasko der nachhaltig gescheiterten Selbstinszenierung befreien konnte, und schon gar nicht von den Verwüstungen, die dieses in meiner Kinderseele hinterlassen hat. Eines noch möchte ich sagen: Behalt dir deinen Scheißmercedes, Papa! Nie wieder werde ich meine Freunde davon abhalten, dir den Stern vom Kühler zu rupfen!

Zur Strafe habe ich den Mercedes gegen einen Bugatti, einen Floh und eine kleidsame Blätterboa eingetauscht:



Das Pensi-Mobil habe ich übrigens den minderbemittelten Kindern des Bezirks Neunkirchen als Spielzeug gestiftet:

Nachtrag zum Muttertag

Hier noch das offizielle Bild zum Muttertag im Hause Meindl:



Skandalös, was der mit mir verschwesterte Sockenpapst da interpretativ hineintheatert hat - bitte Link in der Überschrift anklicken und echauffieren!

Freitag, Mai 18, 2007

Potpourri an Pfiffigkeiten

Zur Abwechslung zur Wochenendlektüre einmal nichts Selbstgebasteltes: Beitrag eins ist ein bedenkenswerter Vorschlag zur Lösung der Kärntner Ortstafelmalaise:


Beitrag 2: Ein wunderschöner Eintrag im immens empfehlenswerten Nachschlagwerk Uncyclopedia zum Thema "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose":
http://de.uncyclopedia.org/wiki/Kevinismus

Seid mit diesen Nachdenkschablonen in ein schönes Wochenende entlassen - möge es zu den 3542 schönsten eures Lebens gehören!

Mittwoch, Mai 16, 2007

Cowboys im Salzkammergut

Manche haben es vielleicht schon in der Zeitung gelesen: Ich bin derzeit im Salzkammergut zu Diensten. Das macht mir gar nichts, ich bin gern im Außendienst - bin ja ein Cowboy. Mit dem Pendeln hab ich auch Glück gehabt. Nur 70 Kilometer. Und nach Kuhstall roch ich in Linz nach der Arbeit noch nie! Übrigens lustige Geschichte: Weil das Dienstauto kaputt ist, haben sich die OÖN eines vom AVE (Regauer Tierkörperverwertung) ausgeborgt. Das ist ein Hallo, wenn ich bei den Bauern auftrickse!
Die letzte Geschichte ist gelogen. Aber ich muss jeden Tag innerlich ein wenig lächeln, wenn ich beim Regionaltierkrematorium vorbeikomme. Oder wenn ich durch Mösendorf fahre. So leicht unterhalten bin ich!

Sonntag, Mai 13, 2007

Kleiner Nachtrag: Muttertag is nicht fürn Hugo!


Muddi "Oma" Meindl mit selbstgebasteltem Öko-Muttertagspräsent, der Hälfte ihrer Brut und Tränen in den kleinen, listigen Äuglein



Ich möchte noch einmal klarstellen, dass der Muttertag mitnichten eine Erfindung der Nazis ist! Diese Ausrede gilt also nicht! Persönlich bin ich der Auffassung, dass der Muttertag ein Freudentag für uns alle ist. Denn das Prinzip "Mutti" eint uns Menschen über die Gräben der divergierenden Identitäten hinweg: Irgendwann hat jeder mal eine Mutter gehabt.
Auch ich bin übrigens selbst(-ernannte) Mutter einer kleinkriminellen Kinderbande. Kann ich nur weiterempfehlen.

Mittwoch, Mai 09, 2007

Mostdipf in Tokio


Toller Erfolg für Leserin Coala Lumpi: Beim von den "Oberösterreichischen Narrischen" international ausgeschriebenen Mostdipf-Lookalike-Contest (aka "Cosplay für Arme") darf sich die alte Schnepfe (Mitte) mit obiger Performance über den 17. Platz freuen. Als Preis erhielt sie 10 Prozent Rabatt beim Abo.

Dienstag, Mai 08, 2007

Billige Kriege: Unbill der Geschichte


Wow - schon ab einem Euro sind Sie dabei! Bin recht froh, dass der April-Schwerpunkt nicht allzu große Verwüstungen in der Stahlstadt hinterlassen hat. Stell dir vor, es gibt Krieg und keiner kauft ihn.

Kenner mögen jetzt bitte auch das Datum meines Anti-Kriegs-Posting goutieren.

Freitag, Mai 04, 2007

Leserspecialgeburtstagsservice: May the 4th, be with you!




Wem es trotz der gigantomanischen Einladungspolitik des Geburtstagskindes entgangen ist: Leser Josef "peinlich und unsensibel" Goldbär feierte vergangenen Freitag den nach eigenen Angaben schönsten Geburtstag seines Lebens - und das trotz Landeshauptmannsskandals und fehlender Böllerschüsse.


Bei den barocken Jubiläumsfeierlichkeiten im Seventies-Ambiente des Renaissance-Schlossmuseums war alles versammelt, was Drang und Namen hat. Also einmal der Landeshauptmann. Leser Goldbär war sichtlich aufgeregt über den hohen Besuch. Der LH stellte sich dann auch pflichtbewusst wegen der Grußworte vors Rednerpult. Dann aber der Skandal. Als das Geburtstagskind in nicht ganz uneitler Selbstüberschätzung über seine eigene Geschichte zu reden anhebt und dazu auffordert, die dunklen Kapitel der Geschichte nicht länger zu überblättern ("Das sind wir unseren Kindern schuldig!"), erkennt der LH, dass er sich im Saal geirrt hat. Nun blieb er aber nicht - wie der Rest der Gäste auch - höflich sitzen, sondern sprang mitten in der Auto-Eloge auf, um davonzuhoserln. Nicht ohne die kleine Peinlichkeit noch für eine kleine Propagandaeinlage in eigener Sache zu nutzen.






Welch eine rüde Geste! Höchst peinlich und unsensibel, wenn mich jemand fragen würde.

Da hatten wir also den Salat. Das Geburtstagskind fühlte sich leer und benutzt. Die Tränen flossen ihm in dicken Strömen die vor Gram zitternden Backen herab. Ich fasste mir ein Herz und sprach: "Weinende Piratenbraut, was soll das werden, ein neuer Ozean? Komm, lass uns kicken gehen." Die Tränen versiegten zögerlich.


Wir machten uns auf den Weg zum Leidensweg. Unterwegs erzählte ich heitere Schnurren aus meinem früheren Leben, innerlich aber nagte bange die Angst an mir, war mir doch bewusst geworden, dass auch mit der Gesamtheit von Goldbärs Freunden noch kein Team zu bilden sein würde. Was tun?


Da kam die rettende Idee. Ich steckte Passanten einen Geldschein zu und nahm sie kurzerhand mit, ebenso eine Kiste Bier. Damit lässt sich schon etwas machen, dachte ich.


Angesichts der Größe des Spielfeldes wäre die ursprüngliche Anzahl der Festgäste aber auch ausreichend gewesen. Gerade ich, die ich als bulliger Mittelfeldmotor des FC Rotation Winkeln viel Raum für meine strategische Spielentwicklung brauche, war mit den fünf Quadratmetern gleichsam unterfordert. Erschwerend kam noch die überaus brutale und ausschließlich gegen mich gerichtete "Spiel"-Weise des mittlerweile wieder aufblühenden Geburtstagskindes hinzu. Ich machte gute Miene zum schlechten Spiel und trotz mehrfach gebrochener Schienbeine weiter. Ich weinte nur innerlich ein bisschen in mich hinein.


Vier von vielen: Goldbärs Kumpels



Die zufällig von der Straße verschleppten Menschen entpuppten sich am Ende übrigens als Goldgriffe. Pet Ear half mir bei der endgültigen Dekonstruktion des gegnerischen Teams. Und Frau Ing. A. dekonstruierte das Geburtstagskind als Ganzes: Sie hatte ihm als Geschenk den Knigge für das 21. Jahrhundert mitgebracht (Message: "Du bist ein Rüpel"). Titelfrage: "Darf man per Email kondolieren?" Goldbärs Augen weiteten sich: "UND??! Darf Mann?!?" Ing. A: "Ja, man darf. Aber es wäre wichtig, das nachher auch noch persönlich nachzuholen." Leser Goldbär entfloß daraufhin etwas Speichel, er wollte schon in Richtung Computer entfleuchen. Da erkannte ich die beispiellose Verbalentgleisung: Er hatte doch tatsächlich "kondolieren" mit "kopulieren" verwechselt! Beim Barte des Propheten, ehrlich wahr! Ing. A. war sichtlich indigniert. Mit was? Mit Recht! Auch mein Antlitz erglühte vor Fremdscham wie ein bulgarischer Reaktor.

Weil ich über diesen Super-GAU der Peinlichkeit gar so schallend lachte, musste ich zur Strafe scheitelknien. Im Hause Goldbär gibt es zur zeitsparenden Maßregelung des dreiköpfigen Nachwuchses übrigens eine entsprechende Vorrichtung:




Damit war aber dann der Geburtstag vollends gelungen. Und ich? Mach's ja gerne. Für ein gelungenes Fest verschenke ich allemal meine Würde.

Die Überschrift entspringt übrigens einer echt passierten und schier unglaublichen Übersetzungsentgleisung: Bei einem TV-Interview wurde George Lucas' "May the force be with you" ganz gemäß dem Motto dieses Leserservices simultanübersetzt: "Am 4. Mai werd ich bei dir sein!" Ich könnt's nicht besser herbeischwanern.

Dienstag, Mai 01, 2007

Das vertikale Gewerbe im Ostblog

Anstatt am 1. Mai zu arbeiten, entzog ich mich der Pflicht und flüchtete erneut in den Nahen Osten (Nusskipflien, Pröllistan).



Während dort die Jungs Extreme-Enziantrampeling betrieben, gingen Mutti Nagl und ich mal nachschauen, ob nicht doch auch an den hiesigen vertikalen Kalkablagerungen die Seile von oben herabwachsen (s. dazu den galligen Kletterkommentar von Photomas). Und in der Tat, so war es:

Was der Flotschi von Wänden hält, demonstrierte er uns in beeindruckender Coolness an der Hauswand von Omaopa Nagl:



Hey Mann, piss die Wand an! Rock on!



Übrigens: Dave lernt jetzt proaktiv Deutsch und besteht darauf, beim Neunkirchner Chinesen, der nachweislich mit keinem Wort Englisch aushelfen kann, das Essen zu bestellen.

Das klingt dann so:

D: Haaallo!! Wo bist du? [Hello, how are you?]

C: Ha? [?]

D: Du essen Hause? [Do you have take-away-food?]

C: ?

Und so weiter und so weiter. Der arme Dave musste sich von mir und Mutti Nagl dafür im Minutentakt verspotten lassen. Schließlich schlug Albion zurück:



Wir sind jetzt aber wieder gut Freund miteinander.

Freitag, April 27, 2007

Pro Linz Pomeranze: LinzShots


Wer die Überschrift anklickt, kommt zur neuesten Filiale der minkasiatischen Lebensbeichte. Diesmal: Unnötige Abbildungen der Stahlstadt. Falls irgendwer von Linz '09 hier vorbeikommt: Krieg ich dafür Geld?

Mittwoch, April 25, 2007

Attwenger beim Leser-Specialgeburtstagsservice


Werte Leser und Innen, ich will nicht prahlen, aber wohl der, die unter der Kuratel der Neigungsgruppe "Freizeitterror" 30 wird - so geschehen der Frau Mutzikatz am gestrigen Abend. Weil wir sind keine Freunde, wo sich lumpen lassen und haben gleich einmal Attwenger (erweitert um Mutti und Vati Falkner + Huckey von Texta) nach Linz gelockt. Und etliche Brauereikutschen von der Trummer Heilquelle:




Frau Leitnerin gratuliert wortlos einer sichtlich gerührten Geburtstagskind

Sonntag, April 22, 2007

Kur, Kuh und Kultur

Ein Mahnmal der inneren Gelassenheit: Die Kuh (re.)
Jüngst begab ich mich aufgrund leichter kardialer Eselsohrigkeit und akut eingetretener Urlaubslust in den nahen Osten (kurz: Wien). Dort aber wurde mein insbesondere das Zwischengeschlechtliche betreffendes Ruhebedürfnis aufs Ärgste torpediert. Ich will hier keine Namen nennen, aber wenn das betreffende Subjekt noch einmal versucht, mich mit dem erstbesten Weanabatzi an der Bar zu verkuppeln, werd ich ihr den Schädel epilieren. Das in aller Liebe.

Mutti, die alte Geiß, rennd frei um (s. Schild rechts oben)

Ich entfloh gen Süden und ließ mich dort die Kalkwände hochjagen und mit Most abfüllen. Dass ich dabei fast und schon das zweite Mal einen Finger in einem Felsloch verloren hätte (beim Klettern, nicht beim Saufen), nahm ich gern in Kauf.

Wer ist da nicht froh, kein Teil einer niederösterreichischen Jugendkulturbewegung zu sein?



Tja, was soll ich noch sagen? War ja das Bisherige schon höchstens semi-spannend.

Ahja, das vielleicht noch zum Abschluss: Wissenschaftler, Politiker und überhaupt alle weisen mit sorgenzerfurchter Stirn immer wieder darauf hin, dass die postmoderne Gesellschaft immer älter wird. Das stimmt leider nur allzu sehr. Während ihr diesen Satz lest, ist die irdische Gesamtbevölkerung schon wieder um geschätzte 20 Sekunden gealtert. Denkt da mal drüber nach.

Donnerstag, April 19, 2007

Und schon wieder ein Skandal: Hitlerkatzen


Und da gibt's sogar eine eigene Homepage zu (danke für den Hinweis, Jürgen): http://www.catsthatlooklikehitler.com/
Was ist nur mit der Fauna los? Die soll sich was schämen! Alten Damen in den Fuß beißen und aussehen wie "Europas Top-Völkermörder"! Ich finde das geschmacklos und unsensibel!

Gipfeltreffen in der Schreibstube


Ein schönes und denkwürdiges Aufeinandertreffen im Bergwerk meines Vertrauens: Die größten und die kleinsten Menschen in meinem Bekannten-, ach was: Lebenskreis schütteln sich über die Gräben der physischen Extensionalität hinweg die Hände.
Mutti Nagl, sichtlich gerührt: "Welch eine Ehre, diesen großen Menschen kennenlernen zu dürfen! Diese Begegnung hat mein Leben verändert! Ich bin aber trotzdem auf dem Teppich geblieben. Der ist übrigens ziemlich schiach und voller Speisereste. Der Teppich, mein ich."
E. "The Bear" G.: "Wie niedlich, die beiden. Musste meine Brillen wechseln, damit ich sie da unten ordentlich sehe. Der Teppich ist deswegen so dreckig, weil die Meindl in einer Tour am Mampfen ist und sogar dabei die Pappalatur nicht halten kann."

Dienstag, April 17, 2007

Gedenkhumor goes public: Geschmackloser Hitlergeburtstag


Wer heute noch nicht Zeitung gelesen hat, der hole das aber zackizacki nach (Link in der Überschrift), denn in "Land&Leute" reichen heute Journaille und Betroffenheitspflege die Hand. Und mit welchen Auswirkungen bei den Zugriffsstatistiken der Online-Ausgabe!
Mehr dazu gleich einmal, ich muss vorher noch alle Verlage an den Pranger stellen, die Bücher über Adolf "geschmacklos und unsensibel" Hitler publiziert haben...

Next to Come: Hochlecken













Montag, April 16, 2007

Killerkarnickel in Linz!

Weblogleser sind besser informiert: Gerade hat die Polizei durchgegeben, dass in Linz ein "wildgewordener Feldhase" eine ältere Frau in den Fuß gebissen und dadurch zu Fall gebracht hat. Die arme Frau konnte sich nur mit Mühe ins Haus retten, ihr Mann wollte Meister Rambo vertreiben - aber das Vieh wollte einfach nicht weichen! Polizisten mussten es erschießen.

Das ist doch ein Skandal. Ich bin mir noch nicht sicher, in welche Richtung ich meine interpretatorischen Gedankengänge abschweifen lassen soll. Schlägt die Fauna zurück? Konnte hier einer mit der Postoster-Konjunkturflaute nicht umgehen? Hat jemand das Killerkarnickel der "Ritter der Kokosnuss" noch im Kopf bzw. die Heilige Handgranate von Antiochia einstecken?
Kleiner, immens pfiffiger Nachtrag: Der arme Hase musste die Löffel abgeben.

Donnerstag, April 12, 2007

Klettern gegen Rechts - Spring Open



Liebe Freunde des vertikalen Gewerbes, aber auch liebe Fußballfreunde! Ich zeige fast unkommentiert bildgewordene Impressionen vom vergangenen Samstagskonvent des Vereins "Klettern gegen Rechts". Dass mir ja keiner wieder vorwirft, Klettern sei wegen der Verherrlichung durchtrainierter Leiber latent faschistoid! Der Rest der Seilschaft hat zwar in der Tat untadelige Körperschaften, ich darf aber an mir nicht ohne Zufriedenheit die Früchte meines winterlichen Bierkonsums feststellen.

Für euch erledigt: Mein Körper als fleischgewordenes Mahnmal gegen faschistoiden Körperkult


Yess, Onkel Tom!




Karin und der Gingko



Die Weltbilder stammen wieder vom KamerAndiKind!

Dienstag, April 10, 2007

Osterschas

Nun ist also Ostern passiert, wir sitzen mit neu angefressenen Osterbauchschinken und cholerischen Cholesterinwerten im Frühlingsgeschehen herum.

Zu berichten bleibt - wie versprochen - vom eindrucksvollen Scheitern unseres Hundes Afra "Fellwurst" Bracki beim Training für die Osternest-Suchhundstaffel. Und ich muss sagen: Das Viech ist gleichsam blind! Vielleicht liegt das am Hundediabetes, denn die mit der Ernährung betraute Mutti "Oma" Meindl glaubt immer noch, sich die Liebe des Hundes mit expliziter Überfütterung erkaufen zu müssen. "Owa sie hod heit nu goa koa Frühstück ghobt!" spricht Muttern so schon am frühen Morgen, während sie das Hundehalsband weiter macht.



Jedenfalls war die hundgestützte Osternestsuche ein eindrückliches Exempel für großes Scheitern. Sogar Coala "Kanarienauge" Lumpi und Sabine "Schaasquadn" Meindl wurden vor uns fündig. Das dumme Tier glaubte außerdem offenbar, selbst der Osterhase zu sein:


Nach drei Minuten Suche (inkl. Wiesendefäkation) fiel Afra erschöpft zu Boden und wurde von der Meindloma sofort gelabt.


It's a dog's life being a dog

Mittwoch, April 04, 2007

Wölfe in Krumau





Flatu Lenc, rumänischer Wolf in Tschechien




Lesen Sie demnächst: Wie ich im stockfinsteren Krumau unter die Wölfe gekommen bin, warum hier Leichen gepfählt werden und wie ich völlig durchfroren mit dem letzten Tropfen Benzin mitten in der Nacht wieder glücklich nach Linz zurückkehrte.

Montag, April 02, 2007

Cellulite zum Selbermachen


Für euch gesehen auf der Urfahraner Hauptstraße. Ich bin ja gottseidank auf dieses Produkt nicht angewiesen, aber wer mal Orangenhaut zum äußerlichen Auftragen auf die Haut braucht, der betrachte sich nunmehr als informiert.