Liebe jugendliche Stahlstadtaltstadtbesucher!
Es ist jetzt bitte Folgendes: Schön, wenn es euch bei uns in Linz gefällt. Und schön, wenn ihr euch bei uns gemütlich einen hinter die Binde kippt, dazu ist die Linzer Altstadt mehr oder weniger da. Ihr dürft auch ein wenig herumkrakeelen und am Samstag ein bisschen raufen - ich weiß, ihr seid jung und voll der Ablehnung für das System bzw. die Fresse eures Gegenübers.
Ich ersuche euch aber um gefällige Zurkenntnisnahme, dass folgende drei Tatbestände von nun an von mir per Schweren-Gegenstand-aus-dem-Fenster-Werfen standrechtlich geahndet werden:
1. Lautes und adressloses Greinen unter meinem Fenster, warum "sie" jetzt mit einem anderen zusammen ist, insbesondere um 4 Uhr früh. Pönale: Ein schweres Buch mit Schwung auf den Kopf.
2. Das Brunzen in meinen Hauseingang wird ab heute mit der kraftvollen Deponierung eines alten Bügeleisens auf das Haupt des Delinquenten sanktioniert (zu jeder Tageszeit).
3. Mit Abo-Abbestellung gestraft wird, wenn der Zeitungszusteller seine Ware wieder mitten in der Brunzlache für mich zwischenlagert.
Bin ich verstanden worden, sieht man meine Punkte? Ich erkläre sie gerne noch einmal - dazu einfach wieder nach oben scrollen und nochmal durchlesen.
Für alle anderen Leser, die jetzt "Weder bin ich ein Jugendlicher mit Kontinenzproblem noch Zeitungsausträger!" krähen und mein Weblog abbestellen, weil nichts für Sie Relevantes hier drin steht, habe ich einen kleinen Auszug aus dem bereits beworbenen feinen Schriftstück "Die sexuellen Phantasien der Kohlmeisen" vorbereitet, der mir sehr gut gefallen hat.
Zehn typische Wahlversprechen Hitlers aus der Zeit, als er sich seine Wähler noch nicht aussuchen konnte:
- Der Urmeter wird von Paris nach Klagenfurt verlegt
- Die Mona Lisa kommt nach Worpswede
- Bei der nächsten Papstwahl ist endlich ein Deutscher an der Reihe!
- Die Lehre von der Kontinentaldrift (nach Wegener) wird abgeschafft
- Nach dem Vorbild der Eigenschaftswörter "taub und blind" wird eines zur Bezeichnung - fehlenden Geruchssinnes eingeführt. Es wird festgelegt daß dieses neue Wort "wesenberg" lauten soll, zu Ehren von Herrn Wesenberg, der die Idee dazu hatte ("Ich kann nichts riechen. Ich bin wesenberg.").
- Herr und Frau Wilhelm Koch, Leipziger Str. 17 in Plauen, räumen auf der Stelle das Gerümpel im Treppenhaus weg
- Es ist abgemacht. daß Pellworm ein riesiges Opernhaus kriegt und Herbert von Karajan als Intendanten
- Männer können nachts wieder allein auf die Straße gehen
- Papeete wird Hauptstadt von Litauen
- Frühstückseier gehören nach guter deutscher Art geköpft; sie aufzuklopfen und zu pellen ist eine Unsitte, deren Vertreter sich schon einmal auf eine "Sonderbehandlung" mit ungarischen Geheimstrahlen gefaßt machen können!
"Und eines verspreche ich euch: Herr und Frau Anneliese Meindl vom Leidensweg Nr. 7 schneiden endlich die Thujen um!"