Lebenskrimskrams im Juli 2025
1.7.
Frühstück
mit A. Wir schwelgen in Erinnerungen an unsere gemeinsame Kneeler-Gespann-Rennkarriere; meine war ja nur kurz, "und ich fahre auch nicht mehr mit dem Messer
zwischen den Zähnen!“ Er erzählt von der Glattjoch-Kapelle
am Salzweg, die von irischen Wandermönchen zwecks Reconquista der
Ennstaler Heiden errichtet wurde, und die eine Zwillingskapelle auf
einer einer schwer zugänglichen irischen Insel hat, die schon
Schauplatz von Star
Wars
war. #allerhand!
2.7.
Ein Hunderudel am Donaustrand. Der Berliner Rumäne lernt udaungs schwimmen, weil der den verliebten Damen Fini und
Stella blindlings nachrennt. Im Wasser bleibt er kurz stehen wie ein
Zeichentrickwesen, das den Boden unter den Füßen verloren hat.
3.7.
Viel zu bald munter geworden, weil ich wegen Brandgeruchs erwache und gleich Panik bekomme, weil ich alles voll Rauch sehe, dabei sind nur die Augen noch verklebt.
***
Letzte Admin-Scheiße-Erledigungen. Es ist alles schon sehr mühsam. Der Juli ist nicht für Erwerbsarbeit geschaffen. Als kröche heiße Molasse durch meine Adern statt Blut.
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Wolkenbrüche
noch und nöcher. Der Zentralraum rückt mit einem Schlag an den
Äquator. Der letzte Staatsakt ist die Deckervernissage in Ottensheim
– bei Sturzregen, undichtem Glashausdach und Stromausfall.
Malerisch! „Ich stehe dem Künstler nicht mit interesselosem
Wohlgefallen gegenüber, denn in der Zwischenzeit lieben wir dieselbe
Frau!“ Der Satz geht allen sehr gut rein, dem klatschsüchtigen
Volk wie der Adressatin. N füllt mir meine Freibierflasche
mit echtem Bier, damit ich einen guten Eindruck mache.
4.7.
Auch das Loslassen ist eine Arbeit. Wenn Schreiben eine Therapie ist, sind jetzt Honorarnoten die beste Textsorte. Ein Mittagsschlaf artet total aus, aber es ist egal, dass mich das für den Rest des Tages verblödet. Die Hunde rasen in wilder Jagd durch den eingeweichten Garten.
Als kurz einmal alle weg sind, sauge ich das Haus wie eine dumme Mutter.
5.7.
Beim ersten Kontakt mit Buttingers Couch einschlafen wie eine 90-Jährige.
6.7.
Es beschäftigt mich schon sehr, welches Buch ich im Urlaub zuerst lese, und in welche Richtung ich zuerst losgehe (Haas' „Missionarstellung“ bzw. Weiße Wand). #transitzursommerfrische
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An
der Herstellung von Androiden sind angeblich die Augen das
Schwierigste. Sie führen am schnellsten ins Uncanny Valley. Es
braucht einerseits den Mona-Lisa-Effekt (man fühlt sich immer
angesehen), der Blick darf andererseits nicht zu direkt ins
menschliche Gesicht gehen, sonst werden wir wild wie in die Ecke
gedrängte Hunde.
7.7.
Was ich am letzten Tag, den ich dem Roman widmen wollte, getan habe: Wäsche und Bücher geordnet, Baumhaus und Wintergarten geputzt, Rucksack und Unterhosen geflickt, zweimal gekocht. Oberes Mittelfeld der Prokrastination.
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Ich „besitze“ zwei Laden voller Parten.
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Eine Doku über den Speed-Versuch der Huber-Buam in der Nose. Im Abspann wird das Gelingen nachgetragen, das auch schon wieder lange pulverisiert ist. Beim Zuschauen wie immer diese Lust und dieses Grauen. Ich sterbe innerlich ja schon in einer 6er im Vorstieg. Wie kann man so viel Urvertrauen in sich selbst, in den Felsen, ins Material entwickeln?! Immer auch arg die Klettermagazine, wenn sie schreiben, welche 8b auf der „Wunschliste jedes Kletterers“ stünden. Als bestünde die Chance, dass ich mir sowas überhaupt wünschen kann. Jede einzelne 6b steht auf meiner Wunschliste. Andererseits ist es ja ok – klettere ich viel, ist 6b+ die Grenze. Klettere ich wenig, ist bei 6b+ Schluss.
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Beim Friseur den Hund angehaart (Satire für Einsteiger)
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Ich
brauche 37 Minuten, um mich dazu durchzuringen, zur Austrofred-Lesung zu
gehen, das lässt auch schon auf meine mürb gewordene
Entscheidungsspannkraft schließen. Spätestens aber, als er uns alle
in den ausgegebenen Regensackerl sieht und fragt „Regnt's, oder
sad's es a Raika-Flashmob?!“, freue ich mich über meinen
Entschluss.
9.7.
Derzeit ist das Gefühl, sofort einfach nur noch Hausfrau sein zu können, besonders ausgeprägt. Wie schön es wäre, das Schreiben als Hobby zu pflegen, so wie andere Aquarell malen! Wahrscheinlich bekäme ich so auch sehr viel mehr weiter.
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Auf der Straße treffe ich D. und ihre Enkelin (2), die sich sofort auf meinen Vorshclag einlässt, mit mir zum Zgonc zu fahren, um eine kleine Kettensäge zu kaufen. D. fragt, wozu ich sowas denn brauche. Es ist ein Geschenk, aber ich sage: „Every woman needs to have a chainsaw.“ Die Enkelin will wirklich mit, sie habe später ganz enttäuscht gefragt, „where's the lady?!“
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Beim Freie-Szene-Treffen im Raumteiler umgehe ich die Duz-Problematik, indem ich den neuen Linzer Bürgermeister im Mühlviertler Bauern-Plural anspreche. "Und, is eich eh ned hoaß?" Ich jammere so lange über Gott und die Welt, bis er erschöpft und totgeredet in der Plüschcouch hängt. Zu seinem Glück läuft meine Parkuhr aus.
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„Aber
KI hat's doch immer schon gegeben!“, sagt die 17-jährige
Partygästin, kurz von ihrem Handy aufblickend.
10. Juli
Noch zwei Tage. Der Urlaub wird schon alleine deswegen notwendig, damit ich aufhöre, Besorgungen zu tätigen und das wenige verbleibende Geld zu verschleudern. Heute gekauft: „The Furminator“ gegen Finis Unterwolle. Frage der Woche: „Spazzolare vs. DeSHEDDING“?
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„I
hob's leider ned zur Lesung gschofft!“, sagt die mir leider
unbekannte junge Frau, die mir am Bahnhof den Kaffee verkauft. Es
lässt sich kaum herausfinden, welches Literaturereignis sie meint.
11.7.
Einen Tag noch kämpfen, dabei aber von vornherein sehen, dass es sinnlos sein wird. Nach dem Urlaub wird der Garten wie immer furchtbar aussehen und gleichzeitig weniger schlimm, als befürchtet. Im Übrigen sieht er schon seit April 2024 furchtbar aus, das Schwimmbecken fehlt zumindest optisch. Der Herrschaft der Ringelblumen im Gemüsegarten ist nicht beizukommen. Im Hintergrund donnert es die ganze Zeit.
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Die arme, gleichaltrige B. hat sich den Unterschenkel gebrochen. Ich tröste sie, dass sie ja eh noch halbwegs vital sei, immerhin nicht den Oberschenkelhals!
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Wie
immer erliege ich der lustigen Illusion, dass ich in drei Wochen
physisch und intellektuell optimiert heimkehren werde.
12.7. → GRUNDLSEE
Kurz vor der Abfahrt bleibe ich vor den Bildern der Eltern stehen und sage – ohne es verhindern zu können/wollen: „Passt's ma guad aufs Haus auf!“ Ich fühle mich sehr wunderlich.
Mir wird bewusst, dass Anna Weidenholzer mit ihrer Figur des „Flachländers“, der keine Veränderungen im Urlaubsort erträgt, auch ein Porträt über mich schreiben hätte können. Nichts hat sich verändert. Warum auch?!
Wenn sich Land und Leute hier nur halb so freuen wie wir, sind alle glücklich!, sage ich zu den Wirtsleuten, zum Kellner Tobi, zum See, zu den Bergen, zur Ferienwohnung, zu den Geranien am Balkon, zu den ersten zwei Halben Bier.
Auch das extrem tiefergelegte Auto seufzt auf, als wir es entladen. Noch nie haben wir mehr Zeug mitgenommen.
Ein
Teil unseres Glücks hier am Talschluss ist wohl, dass es sich
niemand mit viel Geld schöner machen könnte. Keine Jet-Skis, kein
Austern-Büffet, es wird im Umkreis von 20 Kilometern weiterhin
nirgends Champagner geben. Auf dem Parkplatz stehen kaum
Premium-Modelle, stattdessen viele graue Kombis. Möge das geldige
Gschwerl weiterhin andere Orte verschandeln.
13.7. Salzofen
Eine Wanderin macht mir die Freude, mich zu fragen, ob ich von hier sei. Sie setzt sich auf den Abblasbühel, sieht sich um und sagt den schönen wie wahren Satz: „In so einer Landschaft bin ich nur ein Fliegendreck.“ Ab hier bin ich allein, obwohl ich die markierten Wege nicht verlasse.
Eine
schöne Beschäftigung ist die Erörterung in mir selbst, ob der
Salzofen nicht der allerschönste Aussichtberg sei.
14.7.
Kurze Ausflüge in die Welt der Krisen da draußen, zum Glück nur lesend. Derzeit wird ALLES als Symptom der Demokratiekrise gedeutet, etwa des Fußballers Musialas Wadenbeinbruch. Ob ich im Urlaub die ZEIT nicht einmal abbestelle?
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Großartig übrigens Ransmayrs „Egal wohin, Baby“, wie eine Fortsetzung des ängstlichen Mannesatlas. Es kommt darin in Wort und Bild der Siniweler vor – den ich tags darauf dann ja wirklich sehe (er ist ein wenig der Hidden Peak hier).
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Der
Erledigungsdruck lässt langsam nach.
17.7.
„Glubschi,
die Gamsgeiß“, aus der „Alpenpost“: Sie habe Wanderer bis zur
Zimitzalm begleitet, dann sei sie sogar bei der Altausseer Seevilla
gesichtet worden, bis sie heim auf die Tauplitz gegangen sei. „Wie
lange es dauert, bis sie sich wieder auf große Wanderung macht, weiß
nur sie.“ Es bleibt eine exotische Welt hier herunten.
21.7.
Das Wetter bleibt launisch, angesichts dessen bin ich aber schon viel gewandert. Man muss dabei ja nicht trocken bleiben.
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Weißweinträume.
Das Land OÖ lädt alle seine Kunst- und Kulturschaffenden zur
„Langen Nacht der Heimatarchäologie“ nach Gramastetten. Wir
bekommen Helme und Spaten, der LH schaut dabei zu, wie wir Gestein
schaufeln.
23.7.
Wie immer tauchen mit jedem gegangenen Weg neue Pfade auf. L. nimmt mich mit zum Altausseer See, wo sich die die Pensionistinnen vor dem Powerwalk am Vormittag parfümieren. Der schönste Kontrast die Abzweigung ins völlig einsame Bärental, das sich zwischen der Augstwiese im Norden und der Schönwiesalm im Süden erstreckt und bei der Brunnwiesalm endet.
Ikarus sitzt vor seinem Kabuff, das so wirkt, als werde es nur noch von seinem Inneren zusammengehalten. Eine behagliche, winzige Höhle in dieser Weite. Fini flüchtet vor den Kühen und Ziegen ängstlich hinein, dann traut sie sich heraus unter den Tisch, sie legt ihren Kopf auf Ikarus Schlapfen, weil sie weiß, wer sie beschützen kann.
Der Herr Halter ist ungehalten, weil nun alle zu ihm kommen wollen, seit der arme Bodo nicht mehr ist. Er ist story gold für alle Medienmacher im Sommer, und er hat es schnell satt. Alle seien sie schon hier gewesen, die Landesstudios OÖ und Stmk., Bergwelten, ORF 3, Servus TV. Unlängst sei Bayern 3 da gewesen, für „Klangwelten der Alpen“. Er habe die Redakteurin gefragt, warum sie das den nicht fürs Radio mache, wenn es um das Hören gehe. „Wenn ihr das fürs Fernsehen macht, schauen die Leute ja, ihr wollt aber, dass sie hören!“ Er ereifert sich immer mehr. Hier heroben höre man nichts, was man nicht auch im Tal höre, außer der Stille, und das gebe nicht lange was her fürs Fernsehen. Er habe die beiden Filmleute also an die Höhlenforscher verwiesen, die sollen sie zu einem unterirdischen Wasserfall bringen, das höre man sonst nirgends. Sie seien aber stur trotzdem zu ihm heraufgestiegen. Die Frau, eine Norddeutsche, sei ihm sofort unsympathisch gewesen, sagt er, weil sie ihre nassen Socken ungefragt auf den Ofen gelegt habe, auf dem er koche. „Wer bringt denn kein zweites Paar Socken in die Berge mit?!“ Der Mann, ein Schwarzer aus Paris, sei aber nett gewesen, darum habe er ihn mitgenommen auf einen Rundgang. Aber was für dumme Fragen sie ihm gestellt habe! Ob ihm hier nicht die Musik fehle? „Dabei will ich einmal eine Ruhe haben von der Musik!“ Ob ihn das Muhen der Kühe an seine Orgeln erinnere, „so ein Blödsinn! Ich geh doch nicht auf den Häuslkogel und dann erklingt in mir Brahms!“ Ob er nicht aus der Übung komme in den vier Monaten auf der Alm? „Wozu habe ich denn vorher geübt, da werde ich im Herbst wohl gut genug spielen!“ Ich wende der Ehrlichkeit halber ein, dass mir auch keine viel klügeren Fragen zur Musik einfielen. Aber ich frage ihn lieber über die Wege aus, über die Höhlen, die Schlangen, die Wölfe und Adler. Die Saison habe schlecht angefangen, sagt er, gleich zu Beginn habe der Jäger kommen müssen, um einen jungen Ochsen zu erschießen. Er habe sich verletzt, und die Schmerzen haben ihn wild gemacht. Niemand habe ihn bändigen können, der Halter nicht und seine Besitzerin nicht. „Am Anfang des Sommers sind die Tiere ungeschickt, wie die Menschen.“
Ich frage ihn, ob er glaube, dass das Wetter heute noch aushalte. Er deutet in den Himmel. „Schau selbst, was meinst du?“ „Wird schon reichen.“ „Ich glaub auch.“ Mit Ziegenmilch gedopt gehe ich glücklich dahin ins Schowodinkar. Wolkenfetzen ziehen vom Norden herein, ich komme trockenen Fußes aus dem Widerkar nach Hause. Dort erfahre ich, dass es zwischen Selzthal und Hinterstoder geregnet hat, als gehe die Welt unter.
Morgen
soll es sich ausregnen, mir sind die Beine schwer.
24.7.
Es regnet nicht, im Grunde könnte ich wieder los.
***
L. macht mir die große Freude, zu glauben, dass das drollige Abfahrtssignal des Bootes noch mit einer echten Blockflöte getutet werde.
***
Die Leute sind heute so freundlich, als ahnten sie, wie sehr ich das alles hier liebe. Ich betrachte Murmeltierraufereien, Enten beim Morgenbad im Bach, eine schlafende Katze. Eine Frau kommt mit ihrem Hund aus dem Haus, gleich sind wir tief in einschlägigen Gesprächen über die Dackeljagd verwickelt. „Guad, dass aa guade Leid wia uns gibt!“ sagt sie zum Abschied.
Eine
Taiwanesin grüßt freundlich und fragt, ob das da ein Apfelbaum sei,
so etwas habe sie noch nie gesehen. Sie war schon in Hallstatt, „so
many tourists!“ Ich scherze, sie hätte doch nur von zuhause ins
verfeindete Festland schauen müssen, zum chinesischen Hallstatt. Sie
ist empört. „Ohhhhh, they copy EVERYTHING!!!!“
25.7.
Im Traum gewinne ich eine Photovoltaik-Anlage in Bayern, aber nur, wenn ich bei der Übergabe im Ruderleiberl mit Markus Söder posiere (im Traum erkläre ich mich dazu bereit).
***
Der
Decker war noch nie beim Veith, wir sehen ihn mit seinen Augen und
erfreuen uns am Bundesländer-Stickkissen und der Promi-Wand aus den
1980ern, als hätten wir's noch nie gesehen.
26.7.
Derzeit
als Ohrwurm on heavy
rotation:
„Die Tage hatten Namen, doch sie kommen nicht zurück, wenn du sie
rufst.“ Die Shy-Buben, so weise.
27.7.
Man kommt nicht trockenen Fußes durch diesen Juli. Auch die mir vom Buttinger zum Jahrestag gekauften Meindl-Schuhe geben irgendwann auf.
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Ein
guter Mental-Health-Trick: Alte ZEIT-Ausgaben lesen, in denen Trump
nur eine lästige Sorge ist.
28.7.
Meindl-Health: sich von drei verschiedenen Murmeltieren in den Finger beißen lassen. Man hat dabei den kleinen Nervenkitzel, ob sie es eh nicht fest tun.
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Die Frau vom kleinen Geschäft trägt heuer seltener Dirndl und ist besser gelaunt, wahrscheinlich erkennt sie uns jetzt allmählich. Sie sagt, dass sie heuer ausnahmsweise schon im Juni auf Urlaub gefahren sei – nach Norwegen. „Owa do woas wia bei uns!“
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Franzosen. Es sagt eh schon alles über ein Volk, das n'est-ce pas“ statt „goi“ sagt.
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Wieder etwas, von dem man sich in der Mitte des Lebens verabschieden kann: auf dem Bauch liegend lesen. (Alle anderen Positionen sind schon fad in diesem ewigen Regen). Das reiht sich ein in Euphorie beim Hören neuer Pop-Musik, lautlos eine Stiege hinunter gehen, trinken ohne an morgen zu denken (vor allem Schnaps und Likör).
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P. über die Hierarchie der wirklich wichtigen Arbeitsfelder:
„Wasser, Strom, Scheiße“ (am schönsten im Sächsischen Dialekt
gesagt). Er
hat jetzt die Musik als Hobby entdeckt – er schreibt Texte und
lässt sie dann per KI vertonen. Unlängst habe er spontan eine
Wagner-Arie „komponiert“: „Besser geht’s nicht!“ Er
überlegt, auch das Texten der KI zu überlassen.
29.7.
So schreiben wie Robert MacFarlane! Bei Gelegenheit die Stelle wieder suchen, in der er beschreibt, wie widerlich die Küken der Tölpel schmecken.
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Angesichts der Kurzweil der vergangenen Tage können wir uns für das Altern und seine schwindenden Möglichkeiten doch Hoffnungen machen.
***
Mir träumt, dass D. einen sehr schönen Wissenschaftler im Baumhaus einquartiert, das als Hütte in einem Skigebiet auf dem Gletscher steht. Ich erwarte, dass mich der Nerd zum Dank anflirten könnte, aber sie hat ihm nicht gesagt, dass das mein Baumhaus ist, in dem er logieren darf.
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Nach
der Seeumrundung erklärt sich Buttinger zum Stachanow der
Höhenmeterproduktionsschicht (319m).
31.7.
Das Fleisch mürbe gegangen rund um den Elm. So schlecht bin ich nicht beisammen. Fini darf anlässlich ihres vierten Geburtstages folgende Tiere stauben: Reh, Gämse, Murmeltier. #rebhuehnergestaubt
Abends den Mund vor Gier mit gebackenen Steinpilzen verbrannt, ein besonders schönes Problem.
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