Besser kann man unsere westliche demographische Malaise gar nicht illustrieren: Ein Facharzt für Geburtshilfe muss dichtmachen und ins Ausgedinge, weil er jahrelang am eigenen Ast genagt hat. "Bitte keine Kinder mitbringen!" steht auf der Ordinationstür. Folgsame Frauen wagten es daraufhin nicht mehr, mit Leibesfrüchten aufzutricksen. Warum dann aber überhaupt zum Geburtshelfer? Die Linzer Geburtenraten rasselten in den Keller.
Einsam fristet der Gynäkologe nun sein Dasein. Und wir Steuerzahler können schauen, wie wir uns im Alter durchbringen.
4 Kommentare:
florianus:
war das nun eine aufforderung zum kindermachen ? gegen solche ärzte kann frau ja protestieren ...
Vielleicht hat er auch angeboten, dass er den Frauen selbst welche macht. Das wär' so wie wenn eine Jausenstation das Mitbringen eigener Speisen verbietet...
Der Jausenvergleich ist gut, andererseits reagiert der EWE-Küchenberater auch ungehalten, wenn ihm die Kundschaft das alte Schnitzel aufs Tablett schmeißt. Oder ist das so was wie "Entfremdung"? LG, hadrian
Entfremdung im Gynäkologenmilieu? Das muss ich noch ein wenig in der Reflexionspfanne brasseln lassen.
Ob das nicht auch ein übersteigertes "Do it myself"-Denken ist, wenn der Geburtshelfer selbst die Ursache seiner Profession sein will?
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