
Damen und Herren,


Gepflegtes Publikum
Aber wieviel ist das gutgemeinte Anliegen wert, wenn schon nach fünf Minuten der einzige echte Mensch mit Migrationshintergrund hinausgeworfen werden musste? Und nur kurz darauf die Roma-Band mehrmals daran gehindert wurde, unsere Lesung musizierend zu übernehmen?


Aber wie auch immer. Dafür tragen wir die Liebe im Herzen. Hier zB kennt man der Frau Melhellanie und mir an, dass wir heimlich ein wenig in die Frau Weidenholzer verschaut sind.

Wenigstens ist es uns diesmal gelungen, eine ganz echte Gästin anzulocken: Cornelia Travnicek verlas einen empfehlenswerten Text aus der von ihr co-herausgegebenen, hoffentlich bald erscheinenden Anthologie "How I fucked Jamal".
Nichtsdestotrotz endete der Abend erneut in einem unwürdigen Besäufnis. Ein Gesicht wie ein Geständnis:

Apropos: Die nächste Lesebühne gibt's am 16. April (yes, it's a Friday) im Krebsen. Am neuen Thema werden wir wohl nicht so komplett versagen: Sex n' Drugs n' Rock n' Roll!
4 Kommentare:
Ihr werdet an eurem Sex-Drugs-Rock'N'Roll-Theorieabend nur dann nicht scheitern, wenn nicht plötzlich eine Band auftaucht, die das lebt. Die werdet ihr dann nämlich genauso rausschmeißen, wie die Roma-Band als Praxistest und Materialisierung eures Theorie-Abends zur Integration.
Autsch! Nimm den Salzstreuer aus meinen Wunden! Darf ich das als ruppiges Bewerbungsschreiben der Oldboyband "Midlifecrisis" auffassen?
Wer die Roma-Band am Integrations-Abend rausschmeißt, schmeißt auch MLC samt Keith Richard am Sex-Drugs-Rock’n’Roll-Abend raus.
Auja, und ich freu mich schon auf die tumultartigen Szenen! Die werden unser beider Image gut tun. Dann werden die Rock-Organisatoren vom Schöneringer Kindergarten endlich auf euer Kunstwollen aufmerksam.
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