Montag, Juli 07, 2014

It's a Dog's Life Being Darth Vader

Immer wieder werden Fragen an mich gerichtet, wovon ich denn lebe. "Ich halte mich durch die Zufuhr von Nahrung und Atemluft vital", möchte ich antworten, aber das zieht das Gespräch nur in die Länge, geht es doch darum, dass man mir eifriges Werken nicht immer ansieht. 
Also antworte ich: "Zum Beispiel durch Auftritte als Darth Vader. Bei Kindergeburtstagen."


Die solcherart von mir Servicierten waren zunächst noch vor spitzer Angstlust kreischend davongestoben, bald aber raunten sie sich beruhigend zu "Das ist eh nur eine Frau!" Sie untermalen diese Gendersauerei noch durch eindeutige Handgriffe.


Es folgen weitere Bemängelungen:
"Ich sehe deinen Hals!" "Der dunkle Lord hat natürlich einen Hals."
"Darth Vader hat kein Auto!" "Stimmt, aber er leicht es sich von seiner Mutter aus."
"Du hast ein Leiberl an!" "Vader ist nicht nackt unter der Rüstung."
"Und Socken!" "Ja sicher, soll er sich seine Schuhe vollschwitzen?"

Alles in allem war die Jugend aber doch liebreizend und stellte sich artig mit den zu öffnenden Geschenken an. Da habe ich wirklich schon so viel Blöderes für Geld gemacht!

Dienstag, Juli 01, 2014

Rührende Ausdauer und fairer Stahl

Es rührt mich, mit welch ausdauernder Beharrlichkeit sich mein Leib gegen das aktuelle Schönheitsideal stemmt. Er ist der wahre Feminist!


Vielleicht lasse ich im jetzt in der Sommerfrische die Zügel schießen. wer weiß, es mag mir ja in der frischen Bergluft ein schöner Bart wachsen, so wie das Fell der Kühe auf der Alm dick vom Höhenwind wird (vgl. Symbolhund). 
Der Stahl für mein Sommerkleidchen ist übrigens aus regionalem Abbau und fair gehandelt. 

Montag, Juni 23, 2014

Das Ende des Kommunikationszeitalters

Ereilt eigentlich die PR-Branche nie so etwas wie eine Sprachkrise? Zerfallen ihr die Worte nicht wie Pilze? Ist ihr das egal, weil sie eh nur den Leuten Zeug aufschwatzen will, das nachher in Kellern und Balkonen verstaubt? Oder ist sie gar die Gischt, die das Antlitz des Autors verwischt wie eine Spur im Strand?


Wie auch immer diese Frage zu beantworten ist (ihr könnt sie euch gern in die Sommrefrische mitnehmen) - wenn das Kommunikationszeitalter jemals in die Krise kommt, dann dürft ihr das gerne mit obabgebilderter Illustration untermalen.

Dienstag, Juni 10, 2014

Gendersauereien: Hat Putin doch recht?

Jüngst versuchte eine an sich gute Organisation, Geld von mir zu erlangen. Nennt mich eine harte Nuss, aber so wird mir die Mildtätigkeit nicht leicht gemacht:


Jahrelang waren wir per "Liebe Frau Magistra!", jetzt verherrlichen mich die grenzenlosen Ärzte. Möglicherweise liegt es aber wirklich an mir. Als ich gestern Abend einer lieben Bekannten ein allerjüngst beim Wandern aufgenommenes Familienfoto zeigte, fragte sie, wer denn der "young boy" da sei. 

Dann fordert Salzburg auch noch mit einem Genderparkplatz meine Gemütsruhe heraus. 


Ich tue doch wirklich mein Menschenmögliches, um als Frau erkennbar zu sein! Also Haare wachsen lassen, Busen tragen, sinnlos herumjammern! Ob das von Conchita Wurstens Identity-Twisting kommt? Frau Putin hat bestimmt recht, wenn sie das kritisch beäugt. 

Montag, Juni 02, 2014

Buchpräsentation: Radfahren schön trinken

4, Juni, 19.30, Behrens Koch.kolektiv (Tabakfabrik) 


Lesung mit Mieze Medusa, Klaus Nüchtern ("Falter"), Mieze Medusa, Markus Köhle und mir, in Anwesenheit der Regisseurinnen vom Milena Verlag: Dutzende Diebstähle und Stürze, aber auch verspeiste Dackel und huttragende Radler. Der Abend wird groß!

Donnerstag, Mai 29, 2014

Der kleine Urlaub vom Leben - die Wolfgangsee Classic

Kenner meines Kunstwollens wissen ja: Einmal im Jahr pflege ich mir Urlaub von meinen Prinzipien zu nehmen. Konkret verprischtle ich Benzin und mampfe Leberkäse ("Soufflé von Schlachtabfällen" co René Freund). 
Und so schaut das aus. Zuerst fährt man hinauf: 


Dann wartet man stundenlang. In der Beifahrtskanzel finden auch großvolumige Periodika Platz:


Sodann rast man wieder zu Tal:


Damit ist man geistig nicht überfordert. Überforden kann höchstens die Deutung dieses Bildes. Die Geranienkisterl! Man weiß nicht, wo das herkommt und wo es den Rennsport hinführen wird.


Zum Abendessen gibt's Machismus mit umgedrehten Vorzeichen, also kochen mir die Männer was (drei Liter Dosengulasch, btw.):


Am Ende holt man sich dafür einen Pokal ab:


So, und jetzt wieder ein Jahr Radfahren, Tofu und Falter-Lesen.

Mittwoch, Mai 21, 2014

Things to do in Linz when you're braindead

Heute ist so ein Tag, der gerade einmal dazu taugt, dass man sich Katzenvideos anschaut. Aber das tut man nicht, wegen der Selbstdisziplin. Wenn man da was einreißen lässt, ist der Weg zurück in das zermürbende Angestelltendasein schon gepflastert. wege, die mit Tierfilmen gepflastert werden - ich sag's ja, der Tag taugt nichts. 
"Gut", könnten Zeitgenossen jetzt sagen, "geh' halt raus spielen, letztes Wochenende hast du ohnehin trotz Wollhaube gefroren, heute strahlt's draußen." Nein, sage ich, das ist nicht gut. Wenn doch die Idee kommt, möchte ich nicht weit vom Computer weg sein. 
Außerdem kann ich mir ja die Zeit auch mit der Veröffentlichung sehr, sehr schiacher Würstelstandplastiken vertreiben: 


Montag, Mai 12, 2014

Hitlerhälften zu Discounterpreisen


Ach du liebes Bisschen. Reiß' dich zusammen, St. Valentin! Naja, zumindest günstig ist es. So richtig Angst macht mir eigentlich ja der Herr Ossmann.

Dienstag, April 29, 2014

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!

 Foto: Linda Wallner-Topf

Arg war's! Arg schön. Jetzt sind wir sentimental und neugierig zugleich. Wie wird's auf dem Unterhaltungsdampfer werden, der künftig unser Austragungsort wird? Kommet und schauet zu gegebener Zeit selbst. 
Bilder, törichte Nachberichte und wasweißichnochalles vom vergangenen Freitag im Original-Linzer-Worte-Blog oder auf der Facebook-Fanseite.

Dienstag, April 22, 2014

Aus dem ehemaligen Osterblock: Verloren in Polen

Und so begab es sich, dass man sich in Polen wiederfand, zur Osterzeit im Osten also. Wer hätte gedacht, was der Klimawandel mit der baltischen Küste anstellt: 


Natürlich hätte man die Warnhinweise beachten können! Aber ich musste meine Polnisch-Übungen abbrechen, nachdem ich beim Ausspracheversuch das Buch innert Minuten vollgespuckt hatte.


Viel Leid und Not hat der Kommunismus diesen Völkern gebracht! Was viele nicht wissen und noch weniger ahnen werden: Auch Darth Vader herrschte einst in Krakau.


Und dann der schiache Kapitalismus mit seinen Wurst-Skulpturen! 


Zum Glück aber hat Polen den PAPST. Den richtigen nämlich. So wie Andy Borg nie der richtige STADLMODERATOR sein kann.


Donnerstag, April 10, 2014

Schöne Verbote

Aus meiner Sammlung "Internationale Untersagungen"

Platz 3: In Shanghai ist es streng untersagt, sich von einem Auto in den Hintern fahren zu lassen.


Platz 2, Verbotener Palast, China: "Baba und foi jo ned!"


Platz 1, Gmunden: der Sodomieklassiker.


Freitag, April 04, 2014

Doris Day als dicker Hund

Natürlich wird Frau Doris Day nicht zufällig hier hereinsurfen. Ich fänd's aber schön, wenn sie läse, dass ich sie immer sehr süß gefunden habe. Auch steht Ihr Alterswerk, das Retten von weltweit notleidenden Tieren, gleichfalls auf meiner Spätlebensagenda. Möglicherweise würde es sie nicht einmal stören, wenn unter folgendem Hundebildnis stünde: 


"Als Doris Day eines Tages aus unruhigen Träumen erwachte, fand sie sich auf ihrer Ofenbank in eine füllige Hündin verwandelt."

Aber leider kann Frau Day wohl nicht Deutsch. 

Montag, März 17, 2014

Basteln mit Minkasia: Wir schnitzen uns eine Holzmadonna.

Nehmen Sie ein schönes Stück Holz und schneiden sie weg, was zuviel ist.


Wir haben das hier schon einmal vorbereitet. So schaut das am Ende dann aus:


Mehr Bilder und Worte zur vergangenen "Do it yourself"-Lesebühne gibt's wie immer hier: http://linzerworte.blogspot.com

Freitag, März 14, 2014

Windhosen in deiner Nähe


LINZ. Eine lokal beschränkte, aber umso heftigere Windhose entwickelte im Donautal eine derartige Stärke, dass ein Fischerboot Dutzende Meter in die Luft hinaufgesogen wurde. Die Hose trug das Boot 1,5 Kilometer durch die Luft und setzte es direkt vor das alte Rathaus. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. 

Und wer die Geschichte nicht glaubt, ist ein armer, fantasieloser Tropf.

Donnerstag, März 06, 2014

Me, myself and Josef Pühringer


Liebe Landsleute!
Mit einiger Verspätung zockle ich nun auch hier in der Bloghütte der Ankündigung Josef Pühringers nach, er wolle bitte noch ein Neichterl LH bleiben. Ich muss nicht lange nach Belegen dafür suchen, dass ich persönlich davon nur profitieren kann.



Weitere sechs Jahre Arbeit als LH-Imitatorin!


Obwohl ich an sich nicht extrem zufrieden mit konservativ-neoliberalen Positionen bin, muss ich zugeben, dass ich Pühringer-Fan der ersten Stunde bin - schon seit damals, als er bei den Beastie Boys angefangen hat. Vielleicht liest er das ja und ernennt mich zur Ill-Kommunikationsbüroleiterin.


Mittwoch, Februar 19, 2014

Meindlprüfungen


Ich habe jetzt eine Außenstelle in einem Wintersportort. Ich bewege mich antizyklisch (Schizeug weg, Kunst rein), da der Klimawandel hier bald viel Leerstand produziert. 
Nur weiß ich noch nicht genau, ob man hier meine Produkte(?) testen wird können oder ob ich die Kundschaft streng prüfe. Die Dame rechts hat den Test jedenfalls nicht bestanden.

Donnerstag, Februar 13, 2014

Koks zur Selbstabholung: Wildes Schönering!


Die Drogen sind schon gut eingekühlt, fehlen nur noch Sex und Rock N' Roll. Alles zu seiner Zeit! Heute ab 19 Uhr im Kunstraum Schönering, der früher der Nah N' Frisch und noch früher der Möstl war. Kommet! Walter Kohl liest, ich auch. Vaheen Said und Michael Starmayr spielen u.a. aus dem Oeuvre der Gunsnrosen.

Montag, Februar 10, 2014

Verschwörungskonspirationen


Sehr geehrter Herr Presley, lieber CIA!
Im Lesebühnenblog Original Linzer Worte gäb's wieder allerlei über Skandale, Schlägereien und andere zärtliche Momente auf der Bühne nachzulesen. 
Bitte!

Montag, Februar 03, 2014

Haarmonie und Verschwörung


Liebe Welt,

es ist etwas Schwerwiegendes passiert: Ich war beim Friseur und hintnach nicht erschüttert. Was mich wiederum schon erschüttert, denn was soll jetzt Motor meines Kunstwollens sein?
Am kommenden Freitag könnt ihr Zeugen meiner Devastierung werden, da eröffnen wir nämlich die Parallel-Olympiade im Roten Krebsen. An sich in Form einer Lesebühne zum Thema "Verschwörungstheorie", pro forma. Kemmt's hoid, goi.
 Auch die Herren sind sichtlich erschüttert, weil ich plötzlich die Haare schön habe

Montag, Januar 27, 2014

To suck at Nadelarbeit

So Kinder, 

jetzt will ich euch eine Geschichte aus dem vergangenen Jahrtausend erzählen. Sie ist echt und wahrhaftig. Damals war es noch üblich, dass die Knaben Werken lernten, während die Mädchen durch textile Handarbeit zugerichtet wurden. Das finstere Gender-Mittelalter. 
Eines Tages sprach die Handarbeitslehrerin: "Junge Damen, macht mir ein Stofftier! Irgendeins. Ihr habt dafür etliche Wochen Zeit." Flugs stoben die Schülerinnen auseinander, raschelten emsig in einschlägigen Magazinen, zeichneten komplexe Pläne, ließen die Nähmaschinen heißlaufen. 
Nur eine blieb ratlos sitzen und fand nicht aus ihrer Schreckensstarre heraus. 
Das ging etliche Wochen so. Große Kunstwerke textilen Designs entstanden, eines naturnäher als das andere. Das tüchtigste Mädchen hatte sogar einen ganzen Pandabären geschaffen - aus 84 verschiedenen Teilen und so naturnah, dass sich ein animales Pygmalionsdrama hätte entspinnen können, wären denn Pandas im Wilhering der 1990er Jahre zu finden gewesen. Und wären diese nicht so sexfaul gewesen. 

Um die Geschichte jetzt nicht weiter künstlich spannend zu machen - dieses Stofftier war dann mein Beitrag, in der allerletztmöglichen Stunde zusammengewurschtelt:


Es ist schon ein wenig so, dass ich mich heute noch dafür geniere. Denn als ein früher Beitrag zum Feminismus kann das auch nicht gelten.

Montag, Januar 13, 2014

Original Linzer Trinkfestspiele


Herst! 
Lustig war's am Samstag, man lehnte sich gar nicht weit aus dem metaphorischen Ansagefenster, sagte man: "Eine der allerbesseren Lesebühnen so far!" Weil ich aber ein Dezenz-Freak bin, belasse ich es bei: "Sehr lustig war's am Samstag!" 
Wer sich noch nicht ausreichend informiert fühlt - hier ist der Nachbericht zur Alkohol-Lesebühne: 



Dienstag, Januar 07, 2014

Bald scheiß' ich mir gar nichts mehr

 Abb. 1: Unzeitgemäße Festlichkeit

Frohes Fest, ihr Spätzchen und Kätzchen! So! 

Da soll euch nun eine ungeheuerliche Unzeitgemäßigkeit die Augen aushauen. Denn tatsächlich haben wir heute ja, wie jeder leicht nachprüfen kann, schon den siebten Januar. Aber wenn der Pensionistenverband von St. Valentin mit obangeführter Abbildung 1 arbeiten darf, brauch' ich mir überhaupt nichts mehr scheißen. Ich verwende das Tunwort "scheißen" in der Intention, euch meine völlige Ungebundenheit zu illustrieren. 
Weil: 
1. Kommt morgen sicher kein Chefredakteur in mein Büro und sagt: "Meindl, Weihnachtsgrüße? Sonst geht's gut?! Schreiben Sie lieber die Geschichte über die Ottensheimer Lärmschutzwand fertig!" 
2. Liest meine Mutti mein Blog nicht, aufgrund dessen sie mich nicht wegen meiner derben Wortwahl rügen wird. 
3. Seid gefälligst gerührt, dass hier überhaupt noch ein Blog schreibt!
4. Mit Gratis-Content außerdem!

Gruß, Meindl

Montag, Dezember 23, 2013

Weihnachtssägen:

Eine Einschaltung im öffentlichen Interesse:

"Auch heuer wurden uns von vielen Österreichern und Österreicherinnen persönliche Weihnachts- und Neujahrsgrüße übermittelt. Wir bitten um Verständnis, dass es uns nicht möglich ist, in allen Fällen ebenfalls persönlich zu antworten. Unsere Sekretärinnen haben leider vergessen, das Wertkartenhandy neu aufzuladen.
Wir möchten uns daher auf diesem Wege sehr herzlich bedanken, grüßen gleichzeitig alle LeserInnen sowie die Redaktion des Weblogs
Minkasia und wünschen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest, Gesundheit sowie ein glückliches und friedvolles Jahr 2014."

Bundespräsident Heinz Fischer
Bundeskanzler Werner Faymann

Donnerstag, Dezember 12, 2013

Der Schlaf der Vernunft gebiert ungeheuer Blödes.

Oder: Warum ich vor dem Einschlafen kein Bockbier mehr trinken sollte. 
Zwei Alpträume im Dezember. 

1. Ich bin zur Hochzeit eines berühmten oberösterreichischen DJs geladen. Aus Langeweile schleiche ich zum Büffet, schneide mir dort aber das Handgelenk mit einem Buttermesser entzwei. Das Brautpaar ist wegen des Blutes weniger pikiert als wegen des Speisefrevels. Allmählich macht mir die amputierte Hand Sorgen, ich fordere meine Schwester und meine Gattin auf, die Rettung zu rufen. Das verweigern sie mir mit dem Hinweis, die Gefäßchirurgie sei am Wochenende ohnehin nicht besetzt.

2. Ich stehe auf der Straße, auf der ich aufgewachsen bin. Ein Nachbar spricht mich an, er erzählt, dass der Gedanke an Selbstmord sein Leben verbessert habe. Da entdecke ich, dass er in seinem Vorgarten Ferkel mit Katzenfell züchtet. Was für eine schöne Haustiernovität, sage ich, nur das eine hat ein wenig zu große Hoden. Da steht Angela Merkel plötzlich neben mir und frohlockt gleichfalls. Angie, sage ich, wie geht’s, hast du Sorgen wegen der Energiewende? Die deutsche Bundeskanzlerin wird ganz jovial, zum Abschied haut sie mir auf den Rücken.

Traumdeutungen gerne im Kommentarteil deponieren.

Mittwoch, Dezember 04, 2013

Mama, ich bin in der Zeitung!

Liebe Damen und Herren, 
welches verdammte Naturgesetz verbietet es mir, so ein Blog auch einmal zur Selbstvergötzung zu verwenden?! Hier bittesehr, da bin ich in der Zeitung!


Die Zeitung ist zwar von eher minderer journalistischer Güte, aber mein Gott!, mein Name ist korrekt geschrieben. 
Mehr kann ich diesem Text auch nicht entnehmen: 


Aber ich finde es recht erhebend, wenn ein Text in eine Sprache übersetzt wird, die ich nicht verstehe. Nein, eigentlich ist das Übersetztwerden an sich schon fetzig für mich. Die deutschsprachige Version gibt's im Frühjahr und enthält noch viel Besseres, weil: Walter Kohl, René Monet, Margit Schreiner, Andreas Weber, Anna Weidenholzer, Martin Pollack. Und die lieben südböhmischen Kollegen.

Mittwoch, November 27, 2013

Würdelos Altern und andere Ablebenstricks

Liebe ältere Mitmenschen,

am Freitag machen wir extrig nur für euch eine Lesebühne mit dem Titel "Würdelos Altern bis zum Tod". So schaut das aus:


Für die ganz Vitalen gibt's sogar was auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=DitQ9CpVnPI&feature=youtu.be
Die Jungen dürfen aber eh auch kommen. 

Und wer das alles schon weiß, für den habe ich hier eine schöne Kletterfelsbeschriftung aus dem Böhermwald. Wie ihr wisst, steht hier "Strach" für "Angst".


In diesem Sinne: Keine Angst vor der Würdelosigkeit!

Dienstag, November 19, 2013

Tschechisch lieben


Die "BarNADETTE" ("Return of Desire" - war das mal weg?!) wirbt für ihr frühes Kommen. Im Vergleich zum schnöden "Coming soon", so muss man anerkennen, klingt das tschechische "Již brzy" [ji spritzi] dreimal zweckmäßiger.

Sonntag, November 17, 2013

Die Todeslesebühne: Stirb' mit uns!


Was soll man da noch groß sagen? Der Roiss ist super, das Plakat sowieso. Monet sieht aus wie meine Oma, ich selbst wie eine Ruhrpott-Touristin, und Prof. Buttinger fast frischer als im real life.