Freitag, August 21, 2015

Sonntag, August 16, 2015

Schmuck und Trotz


Aus hormonellen Gründen bereise ich ja schon seit Jahren Wels, die Stadt mit dem Slogan "Ein Schmuckstück Oberösterreichs". Und schon seit Jahren überlege ich, welches Juwel die Messestadt denn sein möchte (übrigens schenke ich der Stadtmarketingkanzlei das Kofferwort "JuWels", hier bittesehr). 
Eine Perlenkette ist Wels bestimmt nicht, trotz all seiner Bourgeoisie. Auch kein weiser Ring, keine güldene Krone. Eher ein Hirschhornknopf aus Hartplastik, den man auf der Wildstyle-Messe prunksüchtigen Bäuerinnen andreht.
Jedenfalls irgendwas Proletarisches, meinetwegen mit einem Hauch Trotz. Weil so ist der Welser, er liebt den kleinen Ungehorsam:


Montag, Juli 13, 2015

Vielleicht ist morgen Apokalypse


Möglicherweise kann sich Gott kein Gehör mehr bei uns verschaffen, weil es kaum noch dürre Dornbüsche gibt, die er anzünden könnte (was gegen die Allmacht spräche). Möglicherweise versucht er gerade, über die Beschriftung in Zügen der ÖBB zu uns zu sprechen. Möglicherweise tagt bald das Jüngste Gericht. Ich glaub's eher nicht, aber im Fall des Falles helfe ich gerne bei der Promotion.

Dienstag, Juli 07, 2015

Neuronenmechanik

In einem sozialen Konkurrenzmedium entsponn sich soeben mit der Kollegin Metka Wakounig eine linguistisch-theologische Debatte. Bleibt dran, es wird schon noch fetziger hier!
Denn. In meiner Hood geht eine erkleckliche Anzahl bekloppter Leute um. Es möge sich doch bitte die Neuronenmechanik darum kümmern, postulierte ich auf Facebook. Die Wakounig googelt daraufhin die Neuromechanik und siehe da: gab's gar nicht. 
Bis jetzt! Weil ich diesen Beitrag nämlich vor drei Minuten so getauft habe, ist die Hirnheilkunde hiermit googelbar und hiermit existent. So einfach geht's mit der Schöpfung!

Symbolbild: die Autorin und ihr Schöpfer

Auf die Frage, ob ich nun GOTT sei, antwortete Wakounig im Übrigen abschlägig, denn sie selbst sei das schon. Was mir wiederum zeigte, dass nicht nur bei mir in Urfahr wunderliche Leute umgehen.

Montag, Juli 06, 2015

Unterhaltung ist keine Einbahnstraße!

Alle paar Jubeljahre schicken mir gute Menschen gute Sachen. Ich begrüße das außerordentlich! Quasi so wie ein verlassener Hund die Rückkehrenden!
Hier etwa Herr Holub, der mir sehr charmante Fundstücke übermittelt: verwirrte Foxln, einen Drive-In-Postkasten (das endgültige Ende der Postpartner) sowie Frustakten aus dem Polizeiarchiv.




In diesem Sinne: Immer nur her mit eurem Zeug!

Dienstag, Juni 30, 2015

A Door of One's Own

 Abb. 1

Das Besondere lauert überall, manchmal sogar im Einfamilienhaus-Ghetto (s. Abb. 1). Nicht, dass ich dorthin zurück möchte. Aber wenn uns Stadtmäuse die Alarmanlagen aus dem Schlaf rupfen, die immervollen Glascontainer entleert werden, die deviante Nachbarschaft schimpft, weil man ihr virtuelle, tote Ratten aus dem Urlaub geschickt habe: Dann träume ich von einer Eremitage, die ihren Namen verdient. Aufsteigen, die Leiter hereinziehen und Tür zu. Die Thujen wachsen zumindest leise.

Montag, Juni 22, 2015

Pfarrer, Wellen und Katzen


Du liebes, rätselndes Linz! 
Was genau willst du denn wissen? Wer das Licht der Welt ist? Wo der Schalter zu finden ist, der Licht ins Dunkel bringt? Wer für das Fangen des Lichts zuständig ist (Gott)?
Vom metaphysischen Zeug verstehe ich wenig, da musst du die Pfarrerschaft fragen. Aber wenn ich naturwissenschaftlich aushelfen darf: Das Licht ist der für das menschliche Auge erkennbare Teil des elektromagnetischen Spektrums. Ob das aber Wellen oder ein Teilchen sind, können auch wieder nur die Pfarrer entscheiden, grundsätzlich hat das was mit einer halbtoten Katze in einer Schachtel zu tun. 
Sonst noch Fragen?

Freitag, Juni 05, 2015

Souvenirs. In der Paella der Liebe


Reisen: Die Umwelt geht daran zwar zuschaden, für die Aufwertung meines Hausstandes ist's aber gut. Oben und unten die Illustrationen meiner Neuzugänge. Merkwürdiges Gemüse, schiache Postkarten, noch mrekwürdigeres Gemüse. Ich möchte mich nicht entscheiden müssen, was das bizarrste Zeug ist, hielte man mir aber eine Puffe an die Stirn, würde ich den heiteren Tuttelbären in der Fischpfanne wählen.
Übrigens findet Glossengott Goldt, dass menschliche Geschlechtsfacilities wie "verstrahltes Gemüse vom Mond" aussehen - vielleicht hat ihm ja auch eine wohlmeinende Schwester was aus Malle mitgenommen. Der Samen ist übrigens nicht essbar, steht in der Bedienungsanleitung (das stimmt jetzt echt).


Donnerstag, Mai 28, 2015

Vergiftete Kräfte in der sozialen Heimat


Durch die Medien (haha) geht derzeit ja die Schelte, eine Numerologin habe Hazi Strache für "Kraft und Energie" mehrere hundert Euro pro Monat in Rechnung gestellt. Was soll daran verwerflich sein? Das macht die Linz AG bei mir auch. 
Andererseits, mörder Business-Idee. Ich könnte ja umgekehrt den Linz-AG-Aufsichtsräten "Schutzmäntel bei Auftritten" verrechnen. Das Geld schenke ich dann den facility managers des Lentia-Parkhauses, die dieses Arrangement gestaltet haben:


Freitag, Mai 22, 2015

Kommunistische Mode, Keramikgetier und allgemeine Gefahr


Meinertreu, es ist halt immer ein heikel, vom Urlaub zu berichten. Liest's der doofe Wohnbaulandesrat, streicht er mir ement die Wohnbeihilfe, weil ich eh nie daheim bin. Liest's die Trauditant, kränkt sie sich, weil die Gunditant eine Postkarte gekriegt hat, aber sie nicht. Liest's das Volk, das mir immer so gewaltige Geldsummen ins Lesebühnen-Spendenkörberl stopft, regt sich Untreueverdacht. 
Deswegen möchte ich gerne, dass ihr meinen Ausflug in die Normandie als rein fiktional betrachtet, ich tät' mir leichter. Die Fotos habe ich aus dem Internet zusammengefladert. Oben also: Eine Küstenillustration. Wer den genauen Ort errät und in den Kommentarteil schreibt, gewinnt wieder einen ganz lieben Händedruck.
Unten die Zwischenstation in Trier, Marxens Geburtsstadt. Wir sehen angewandte Textildialektik:


Auf dem nächsten Bild schreitet ein Herr dem Dünkirchner Meere zu, das sich furchtsam zurückzieht. Man hat hier keine guten Erfahrungen mit blonden Deutschmuttersprachlern gemacht. 


Auf dem folgenden Bild befinden wir uns geographisch wie perspektivisch weiter südlich bzw. oben. Hier traut sich das Meer weiter zuwer, da die sich ihm annähernde Urlauberin zum einen nicht, pardon: arisch aussieht, zum anderen eh nicht über die Klippen hinunterkann (man kennt derlei Verhalten von angeleinten Hunden).


Possierlich ist die Fauna der Normandie:


Generell aber doch eine Reise, die nicht ohne ist, von der Gefahr her:


Abschließend noch eins: Dass Verdun mit einem Jogging-Parcours von Massengrab zu Massengrab wirbt und die Leute das dann auch in neonfarbener Funktionsfaser tun, werde ich mein Lebtag nicht packen können.

Donnerstag, April 23, 2015

Der Bienenstaat in meinem Kopf

Wie gerne hätte ich eine gläserne Decke statt Haut und Haar am Kopf. Die Transparenz zeitgenössischer Bürobauten ist mir ein großes Vorbild. Wie in einen aufgeschnittenen Bienenkorb kann der Dienstgeber da hineinschauen. Auch bei mir sollten Stadt, Land, Bund jederzeit sehen können, dass ich kraft ihrer Subventionen beständig den schönsten Gedankengang habe.

Montag, April 20, 2015

Jetset für Doofe, Teil 231

Derzeit reißt es mich herum, sodass mein Strawanzen mit dem Mühlviertler Label "Fleogwachö" ausreichend beschrieben ist. 
Nach Cancun, Washington und New York bin ich jetzt WO? 


Wer's errät, bekommt zwei Freikarten für das alljährliche Narzisstenfest.

Donnerstag, April 09, 2015

Jetset ohne Körperspannung: Schädel im Kreisverkehr, unsichere Löcher, dicke Körper, weiße Häuser, verrückte Hände

Liebe chicas, dear Sweeties,

wiedereinmal war ich fort, wiedereinmal möchte ich nicht direkt verraten, wo ich war (sonst streicht man mir die Wohnbeihilfe, weil ich eh nie daheim bin). Aber mit etwas Vifheit verraten es euch die Bildnisse, meinetwegen tippt's mir die Ergebnisse eurer Vermutungen in den Kommentarteil.
Erster Hinweis: Es gibt dort inidgene Völker mit etwas wuchtigem Kulturgut in den Kreisverkehren (Niederösterreich war's nicht):


Die Sicherheitslage war allerdings katastrophal, Dritte Welt halt. Denn mitten im Dschungel tun sich Löcher auf, die nicht mit Gittern gesichert werden, sodass minütlich dicke Amerikaner hinabstürzen.


Und die Eingeborenen? Aufgedunsen vom Fusel und den Krankheiten der Eroberer: 


Sodann, ein Land weiter nach oben, habe ich einen alten Bekannten in seinem Büro besucht.


In einer von Schlaflosigkeit geplagten Stadt trat ich schließlich meinen Ferialjob an (psychic hand reading), aber meine radikale Businessidee war wohl zu fortgeschritten für die Amis. Oder mein Akzent zu stark, whatever.


Darum bin ich jetzt wieder hier.

Montag, März 16, 2015

Retrospektive Toupets


Liebe Welt, ich habe eine neue Frisur!

Das ist natürlich gelogen, das Haar schaut aus wie immer, also immer anders, nie so, wie ich will. Was ich mit dem Bild sagen möchte: Im Blog der "Original Linzer Worte" wartet die nächste Rückschau auf die letzte Lesebühne. Ich möchte prahlerisch behaupten, dass sie eine der fünfzig besten unserer Karriere war. Und der Fiffi liegt nach Tradition der englischen Justizperücken auf meinem Haupt, falls das jemand wissen wollte. 

Dienstag, März 10, 2015

Start der Serie: Mag's wer schreiben?


 Ich habe ja den ganzen Tag Gedankengang, aber leider gebricht es mir an Fleiß. Weil ja auch draußen grad so lieb die Sonne scheint und die Vogerl twittern. Drum folgender Vorschlag: Ich notiere meine Idee und irgendwer stiehlt's und schreibt's. Zum Beispiel: 
Geister werden in ihren Wohnungen von lästigen Menschen heimgesucht, Zombies im Traum von Zeugen Jehovas, Poltergeister schauen Gruselfilme mit Heidi Klum drin. Monster bekommen ängstigende Anrufe von Umfrageinstituten. Serienmörder leiden unter der Wahnvorstellung, von Finanzbeamten verfolgt zu werden. 

Hier bittesehr!

Montag, März 02, 2015

Lyrischer Mehrwert durch orthographische Devianz

Freilich dürft ihr mir vorwerfen, ich wandle hochnäsig durch die Welt und erfreute mich billig an anderer Leute Schreibfehler, dabei habe ich mein Germanistikstudium auch nur von den wohlhabenden und -meinenden Erziehungsberechtigten geschenkt bekommen. Stimmt!
Dafür kann ich zum Beispiel nicht angeln, nicht einmal Karpfen.


Und keine Krapfen backen. Auch kann ich keine Halogenleuchten montieren und ganz bestimmt kein Schwein werfen, höchstens eine Party. 


Am schlechtesten kann ich handarbeiten und Tiere totschießen. Sowas brächte ich selbst also nicht zusammen:

Montag, Februar 16, 2015

Wo soll das noch hinführen, Teil 542356:

Als ich mit meinem neuen Telefon in einer Nachricht das Wort "without" tippen will, schlägt es mir "Euthanasie" vor. 

Eine Kupfermuck'n-Verkäuferin preist mir ihre Ware mit einem fröhlichen "Guten Morgen, der Herr!" an. 

Akne wegen der Faltencrème!

Dienstag, Februar 03, 2015

Crazy Hood, Teil 4556


Unlängst in der Müll-Facility meines Wohnsitzes: "Lebensmittel zur freien Entnahme". Das ist nun wirklich zuviel der Güte.

Freitag, Januar 23, 2015

Der Busen der Erdäpfelexzellenz



Schon seit Tagen grüble ich, warum dieses Bild un-ok ist. Vielleicht, weil mich das Arrangement an die vielbusige Frau von "Total Recall" erinnert. Wahrscheinlich aber doch wegen der Diskrepanz zwischen der Erdäpfel-Hoheit und den abgebildeten Zwiebeln.

Update: 
Nein! Halt! Die Marsdame hat ja bloß drei Brüste! Es war Artemis von Ephesos, die mir ins Unterbewusstein geraten ist:

 

Donnerstag, Januar 15, 2015

Es fäult

Heute gefiel mir dieser Gedanke: Mitmenschen, die durch Schmauch meine Kleidung zum Fäulen bringen, möchte ich künftig mit nicht besonders teurem Parfüm besprühen. Wenn ihnen das missbehagt, verweise ich auf den Genuss, den mir das mache und dass es meine Freiheit beschränke, wenn ich darauf verzichten müsse. 
Bin ich radikalisiert worden? Eine neoliberale Askeseböse? Zur Sicherheit geh' ich jetzt ein Bier zischen.

Montag, Januar 12, 2015

Ihr saugt!


Aus gegebenem Anlass habe ich mir gedacht, ich stelle einen Satiriker auf die Wiese, der fanatischen Mördern meine Botschaft übermittelt: You suck! Big Time!

Montag, Dezember 29, 2014

Sauen kaufen? Eh klar!


Da es aus mehr oder eher weniger guten Gründen keine Taschenbuch-Ausgabe unseres einstigen Bestsellers gibt, haben der Buttinger und ich uns entschieden, unser Aufklärungsbuch über Schweine einfach in ein Magazin zu verwandeln. Ich freu' mich schon sehr auf die erste Smalltalk-Anfrage, was ich denn beruflich mache! Da werde ich rundheraus antworten: "Ich bin Chefredakteurin vom Sauen-Magazin!"

Freitag, Dezember 12, 2014

Traumziel Kabul

Unlängst träumte mir, ich sei dazu ausersehen, Herrn Franz Adrian Wenzl nach Kabul zu begleiten. Er hatte den Auftrag, als Austrofred die Truppen zu erheitern. Aber die "Cheering the Troops"-Aktion scheiterte, und zwar durch mich, und zwar von Anfang an: Auf dem Parkplatz vor meinem Elternhaus wartete das Auto voller Beteiligter, aber weil ich mich nicht für die adäquate Anzahl an Unterhosen entscheiden konnte, verpassten wir den Flug. Das österreichische Bundesheer musste missmutig das Engagement abblasen. 
Der Traum ließ mich verrätselt zurück. Bis heute weiß ich nicht, wieviele Unterhosen man für eine Reise nach Afghanistan braucht.

Freitag, November 28, 2014

Heuer kein Angstschrei zu Weihnachten

Weil ich an sich sehr leicht zu beschenken bin (dankbar, geldarm und höflich), brauche ich nur auf die paar wenigen Sachen extra hinzuweisen, die ich NICHT brauche: keine Angst und keine Eifersucht. 




Mittwoch, November 19, 2014

Quo vadis, Kapitalismus?

Ein Spaziergeschirr für Hasen. Wohin soll das noch führen? Katzenstrapse? Hundenagellack? Gib' auf, Warenfetischimsu, du pfeifst aus dem letzten Loch! 


Freitag, November 07, 2014

Hamlet, Prinz von Urfahr

Unlängst hat mich ja ein Mann beim Joggen aufgehalten, um mir mitzuteilen, dass Jesus Christ auch für mich gestorben sei. Seither mache ich mir Sorgen. Sehe ich erbarmungswürdig aus, oder gar zu hochmütig? 
Als mich gestern eine meiner geisteskranken Nachbarinnen anschnauzte ("Sie g'hern do ned her!"), dachte ich, probier's mal mit Gegenwahn, und sprach: 
"Jesus Christ ist auch für Sie gestorben!" 
Meine paradoxe Intervention focht die Närrin aber nicht an, denn sie sprach bloß: "Die Jungfrau Maria auch!"
Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode.

Montag, November 03, 2014

Abhängen in Südeuropa, nasse Hosen, blöde Hunderl, tote Seeleute


Liebe Stalker, 
damit ihr sehr gut informiert bleibt über die ereignisreiche Belanglosigkeit, in der ich meine Existenz anlege, sehet hin und schauet: Urlaubsbilder! 


Ich war dort, wo man sich im Oktober noch nasse Hoserl holt und wo man Hunde, wenn sie gar zu blöd schauen, mit Küchenrolle und Schauferl entsorgen muss. 


Zudem begräbt man hier Seeleute.


Aktuell aber bin ich in den nebeligen Niederungen des Zentralraums begraben, also tut euch nichts an und wendet die Kraft eures Neides auf die Karibikreisenden.

Dienstag, Oktober 14, 2014

Reizgeflasht in Mitteleuropa


Gude Morschje!
Es trug sich zu, dass ich in jenen Tagen den deutschen Sprachraum bereiste. Nunmehr weiß ich dank des ängstlichen Gesichtes der alten Dame, die ich gefragt hatte, ob ich ihren Koffer aus dem Zug heben solle, dass mein Dialekt nicht einmal bis München reicht. Und in Leipzig schon gar nicht mehr geht. "Zwölf Brötsche?!" soll ich etwa bestellt haben. 
Davon abgesehen war Leipzig aber bezaubernd. Und mit gutem Willen schmeichelhaft, denn erstmals in meinem kargen Leben wurde mir eine Autogrammkarte zur Signatur vorgelegt. Der Antragsteller hatte zwar nicht die geringste Ahnung, wer Kurt Mitterndorfer oder ich sein sollen, aber mit bezaubernder deutscher Direktheit erklärte er uns, dass er "alles unterschreiben lässt, was im Haus des Buches aufschlägt".  


Auf der Rückreise hatte ich Zeit, durch das playmobilartig hübsche Nürnberg zu spazieren. Ich möchte Herrn Klutentreter nicht beleidigen, aber angesichts seines Namens will mir "Meindl" eh schon wieder ganz ok vorkommen.


Kurz darauf kam ich nach Wien, wo mir meine Schwester Obdach bot. Und Erholung von den mannigfaltigen Eindrücken dieser ganzen Metropolen:


Seit meiner Rückkehr aus Wien habe ich das "Requiem" als Ohrwurm, dabei habe meine Frisur, so die Schwester, beim Frühstück ausgesehen wie die vom späten Beethoven. Wirres Zeug, dieses Leben.

Montag, Oktober 06, 2014

Ich tanze nicht


Ihr, die noblichen Menschen, die ihr nicht im Stalkermekka Facebook haust, sollt nicht nur das obabgebildete Antuscherfoto präsentiert bekommen. Nein! Weil ihr so brav auch den Text lest, möchte ich euch ein Geheimnis entbergen: Ich kann nicht tanzen, schon gar nicht Breakdance. Ja, mir wird sogar schlecht, wenn ich nur auf dem Urfahraner Jahrmarkt damit fahre (leidvolle Erkenntnis vom vergangenen Freitag, das ist leider neu und eindeutig eine Alterserscheinung). In Wahrheit kann ich zwar ein Rad auf einer Hand, aber der Fotograf muss sehr flink sein (und so gut wie Robert Maybach, s.o.). Das wird enttäscuhte Kinderaugen geben in Rohrbach, wenn ich träge wie ein Sack moderiere!