Dienstag, Mai 31, 2016

Was ist das für 1 Künstler-Life?

Sollte mich endlich einmal jemand fragen, ob meine Existenz voll Feuer und Gefahr ist, werde ich dieses Bild herzeigen und sagen: "Backstage nicht so." 


Auf der Bühne (hier zB im TaG beim Tagebuchslam) aber, da knistert und blitzt es vor Action!

Freitag, Mai 13, 2016

Baumhaus: Abgehobener Trend


Bitte, ich möchte auch einmal Teil eines Trends sein! Weil ich mir keinen Hipsterbart wachsen lassen kann und auf meiner Nase keine Ray-Ban hält, habe ich mir also ein Baumhaus in den väterlichen Nussbaum geschnallt. Und was ist? Noch während des Bauens eine Doppelseite in der Krone bunt! Endlich Teil der Mehrheit!


In Echt bin ich jetzt gleichsam glücklich und muss schon überlegen, welcher Kindheitstraum jetzt noch offen ist. Der vielleicht: eine Nacht im Möstl-Markt eingesperrt sein und ALLES zusammenessen.


Montag, April 25, 2016

Rassisches Versagen

Liebes Internet-Tagebuch, voll der Schas!

Du weißt ja, als Künstlerin bin ich sehr auf die fütternde Hand angewiesen. Darum habe ich gleich heute vorauseilend einen Rassetest bei der FPÖ Urfahr gemacht. 
Was soll ich sagen: durchgefallen! Meine Deutschkenntnisse haben halbwegs gereicht, aber bei der Gesichtskontrolle habe ich komplett versagt. Der FPÖ-Ethnologe kam zu diesem Ergebnis:
"Bergtschusch".



Eine Frechheit! Jetzt muss ich hoffen, dass es der Tschickbruder wird, den stört das mit der fehlenden Nordigkeit bei den Genen weniger.

Montag, April 11, 2016

Die Grenzen meiner Welt


Ein psychophysischer Akt im Kampf gegen die Schwerkraft... nein. Besser: Eine soziale Sekundenskulptur zum Zwecke der... uff. Frauen erringen Freiraum durch... Argh! Nein! ICH HABE KEINE AHNUNG, WAS WIR DAMIT SAGEN WOLLEN! KEINE!

Mittwoch, März 30, 2016

Adolf brunzt auf Blumen

Eine Dame mit gachblau gefärbtem Haar schimpft mit ihrem Pitbull, der das mobile Begleitgrün vor meiner Haustüre anbrunzt: "Adolf, wos mochstn schon wieda in de Blumal!" Kurz reitet mich die Lust zu fragen, ob der Hundename eh ironisch oder schon ernst gemeint sei. Dann erinnere ich mich an mein Verbot, Fragen zu stellen, deren Antworten mir nicht gefallen könnten.

Mittwoch, März 16, 2016

Unhöfliche Paparazzi

Wie ein Blitz stroff mich gestern eine Erinnerung. 
Irgendwann am Ende des vorhergehenden Jahrtausends ging ich die Uni-Rampe hinab. Mit einemmal stand ich vor einer Kamera. Ein ORF-Journalist fuhr mit dem Mikrophon knapp unter meine Nase und frug: "Kennen Sie Fritz Dittlbacher?" Zu schnell gefragt konnte ich nur "Naaaa" murmeln, der Mann hakte streng nach, "Hier an der Uni: Fritz Dittlbacher kein Begriff?!", ich schüttelte den Kopf und schlüpfte beschämt aus dem Kameralicht. Fünf Meter weiter drehte ich mich um und erkannte, dass es Dittlbacher selbst gewesen war, der nach sich gefragt hatte. Mein hölzern-inkompetentes Auftreten verstörte mich mehr als seine bizarre Selbstsuche. Noch wochenlang hatte ich damals Angst, dass mein Versagen und Dittlbachers Selbstfindung gesendet würden.
Heute ist er ORF-Chefredakteur und ich immer noch ich. 

Dienstag, März 15, 2016

Heute war nichts los.

Herrjeh! März ist schon wieder und ich habe mir noch nichts Neues ausgedacht, geschweige denn erlebt. Aber ihr seid ja ohnehin vom Internet nicht so verwöhnt, da reicht ein niedliches Hundebildnis (Bonus: Stickpolster) bis in die Haut hinein. There you go, Welt: 


Samstag, Februar 27, 2016

Eisbein, politisch unzuverlässlich

Soeben hatte ich Freunde zu Besuch, aka "soziale Kontrolle". Und was müssen die entdecken? Braune Flecken in meiner Küchenbibliothek! 


Und ich hab' mich schon gewundert, warum alles, was ich daraus nachgekocht habe, immer nur nach Eisbein und Kraut schmeckt.

Montag, Februar 22, 2016

Warum Sachen fliegen


Einem alten Orakelspruch zufolge ist Wissenschaft schön, macht aber viel Arbeit und das Volk weiß nicht recht, zarwos sie gut ist. Auch in mir wohnten diese Fehlverständnisse. Heute aber weiß ich: Naturwissenschaft ist zum Beispiel dafür gut, dass ein Flugzeug sein gottgefälliges Tun vollzieht, ohne vom Himmel zu stürzen. Eine erleichternde Einsicht! Früher war ich beim Mitfliegen immer sehr angespannt, da ich glaubte, es flöge nur kraft meiner gedanklichen Unterstützung. 
Wollt auch ihr vom Blitz der Aufklärung erhellt werden, kommt's zur Lesebühne

Montag, Februar 15, 2016

Bonjour Tristesse in Urfahr

Zwei angejahrte Herren vor dem Sonnstein-Büffet:

"Dei Frau is im letztn Joah gstorbn!"
"Wer?"
"Dei Frau!"
"Meine?"
"Jo!"
"Jo."
"Und bist jetzt gaunz allaa?"
"Ha?"
"Allaa?"
"Jo."

Auszudenken vermöchte ich mir so etwas Trauriges nicht.

Montag, Februar 01, 2016

Eichen und Schweine


Es zahlt sich schon aus, wenn wir Lesebühnenschweinderl uns an den großen Eichen im Wald reiben - Shakespeare gibt was her! Wie es am Freitag war, könnte man hier im OLW-Blog ein wenig ausführlicher und opulent illustriert nachlesen.


Freitag, Januar 22, 2016

Lesebühne: Shakespeare und Schlägls Bier






Freitag, 29. Jänner, 20 Uhr, Florentine

Mink Lear verzweifelt an der undankbaren Nachkommenschaft, Romeo ist ein derber Bsuff, die Putz-Familie ertrinkt in Blut und Verderben. Also alles wie immer bei den Original Linzer Worten: Geschichten voller Getöse und Furien, erzählt von Idioten, die nichts bedeuten!

Mittwoch, Januar 20, 2016

Kleinstadt und Geschlecht

Natürlich ist eine Jugend, die beim allerersten Stadtschnee nichts besseres zu tun hat, als ein riesiges Geschlechtsorgan damit zu symbolisieren, recht verpeilt. Sie verdient unsere Sorge. Aber auch unser Mitgefühl, sie lebt in Wels. 


Andererseits können Menschen, die so wie ich ein elftägiges Kunstgeschichtestudium "absolviert" haben, nicht umhin, die Präzision der Ausführung zu loben. Mühewaltung im Ordinären, das ist nicht nichts!

Dienstag, Januar 12, 2016

Gut, kandidiere ich halt auch!

Slogan habe ich auch schon:

Meindl! Auch nicht schlimmer als die anderen, aber zumindest jünger! 



Ich liebäugle ja damit, mich von der FPÖ aufstellen zu lassen. Entweder führe ich mich dann schon im Wahlkampf so auf, dass sich die Blaunen z'Tod ärgern (s. Symbolbild oben), oder ich lasse mich von der Welle der Doofen ins Amt spülen und verändere das System dann von oben herab.

Freitag, Dezember 18, 2015

Weihnachtsfrieden auch für Demokratiemilben!



Eine Minute, bevor ich dieses wunderschöne Arrangement in meinem Parkhaus vorfand (s.o.), hatte mir ein Freund erzählt, er habe unlängst im Iran mein Blog nicht ansehen können, weil die Mullahs das nicht freischalten. Schön! So habe ich gleich zwei Geschenk-Narrative mit totalitärem Hintergrund bekommen.
Deswegen möchte ich zum Dank über meinen Schatten springen und fürderhin auch den Blaunen meine Dienste als Deutsch-Instruktorin anbieten. Rechtschreibung ist ja keine Einbahnstraße, das sollen nicht nur die Flüchtlinge können. Schon aus pragmatischen Gründen! Wenn nur noch wir Fremden Deutsch können, schnappen wir den Bio-Austriaken noch mehr Jobs weg.
In diesem Sinne: Es muss richtig "Versprechen gehalten" heißen, ihr identitären Arschglatzen. 
Gruß, Meindl


Dienstag, November 24, 2015

Tinder für Geizkrägen: Billige Singles in deiner Nähe!

Gnä' Welt, 
begutachte und nutze bitte fürderhin meine neue Businessidee: Meindls seriöse und kostengünstige Partnervermittlung!


Es geht so einfach: Unbemannte und -frauenlose Leute posten ihr Antlitz in meinen Kommentarteil da unten, die anderen dürfen sich dann aussuchen, wen sie am knusprigsten finden. Man trifft sich in der Realität, beschläft einander, bleibt auch im Beziehungsalltag wertschätzend und gedenkt meiner immerdar in Dankbarkeit. Die 10 Cent hole ich mir dann bei der Kindstauf'.

Mittwoch, November 18, 2015

Wels macht sich auf den Weg, mir auf den Arsch zu gehen

Blaues Wels, jetzt geht's los, nicht wahr? Das Magistrat für Frauen, Integration und Gleichbehandlung lässt mir - selbstverständlich nicht direkt - ausrichten, dass meine Kolumne nicht mehr im Amtsblatt zu erscheinen hat. Auf meine verärgerte Nachfrage wird mir mitgeteilt, dass "politische Entscheidungsträger" dahinter stünden. Und inhaltlich sei das "ja wirklich nicht ok":

Nun. Jeder echte Satiriker, jede echte Kabarettistin lacht mich aus - das bissi (s.o.) soll kritisch sein? Spannend ist, dass das Magistrat vorauseilend zensiert, und zwar noch vor der blauen Machtübernahme. 
Der Verein REIZEND!, der in jahrelanger Kooperation mit dem Magistrat die Beilage des Amtsblattes gestaltet hat, beendet ab heute von sich aus die Zusammenarbeit, und zwar wegen der "Eingriffe in unsere redaktionelle Arbeit".

Weil das ohnehin nur ein kleines Blog mit 17 LeserInnen ist, schreibe ich jetzt einfach das her: 
Feige Nüsse!

Montag, November 09, 2015

Fotomeuchel: Das hat sich der Achleitner nicht verdient!


Wer so (s.o.) ein Bild vom überaus sympathischen Friedrich Achleitner anfertigt und dann auch noch veröffentlicht, ist wohl ein wenig vom Gerüst gefallen! Oder er ist ich und will die Energie des berechtigten Ärgers zu Marketingzwecken nutzen. Denn: Leset alles von ihm! Kaufet seine Bücher ("Wie entwirft man einen Architekten", "Wortgesindel")! Geht sehr oft in das Linzer Architekturforum! Jetzt!

Dienstag, November 03, 2015

Der Grusel vor Frisuren


Eine meiner bedeutenderen Ängste betrifft das Singenmüssen vor nichtverwandten Menschen. Von daher war der vergangene Freitag aber SO eine paradoxe Intervention. Wie's war, steht im Lesebühnenblog. Damit das im Übrigen auch im Internet verewigt ist: Meine größte Angst geht so, dass der Mensch, der mir sexuell behilflich ist, sich hinten die Haare wachsen lässt, sich ein Indianerfedernflinserl ins Ohr tut und mich dann fragt: "Na, wie sehr liebst du mich wirklich?!" Ich muss ihn dann natürlich sofort ausjagen. Aber woher kriegt man heute noch gutes Personal?

Donnerstag, Oktober 01, 2015

Die FPÖ hilft gegen Leichen und Gestank

Die FPÖ nimmt also die Ängste der Menschen ernst, auch wenn es doofe sind? Dann bitte auch meine! Hier sind meine schlimmsten Befürchtungen: 
  • Ich habe Angst, beim Schwammerlsuchen einen grausigen Fund zu machen. 
  • Ich habe Angst vor der Angst, dass ich zum Beispiel eine Herdplatten-Zwangsneurose entwickle. 
  • Ich habe Angst davor, von einem Deckenventilator enthauptet zu werden. 
  • Ich habe Angst, dass mich ein lieber Mensch nicht mehr zurückliebt, nachdem er nach mir in ein Klo gegangen ist, das ich verstunken habe. 
So, FPÖ! Wenn du mir in allen Punkten hilfst, wähle ich dich. Du blöde Sau.

Montag, September 28, 2015

Die Verkehrslesebühne



Damen und Herren,
in echter Steinwurfnähe zum schlusskundgebenden Strache war es uns oberste Pflicht, unser Allerbestes zu geben. Also nur das ganz doofe Zeug. Leset hier im Blog, wie es war.


Dienstag, September 08, 2015

Quält mich!

Meine Agentur "Coal" empfiehlt mir, jetzt in der heißen Phase des Walkampfes einmal heimatlich draufzuhauen. Emotionen sollen hochkochen, Gefühle entstehen - auch wenn's die falschen sind. Hier also die neue Serie: 



Freitag, August 21, 2015

Sonntag, August 16, 2015

Schmuck und Trotz


Aus hormonellen Gründen bereise ich ja schon seit Jahren Wels, die Stadt mit dem Slogan "Ein Schmuckstück Oberösterreichs". Und schon seit Jahren überlege ich, welches Juwel die Messestadt denn sein möchte (übrigens schenke ich der Stadtmarketingkanzlei das Kofferwort "JuWels", hier bittesehr). 
Eine Perlenkette ist Wels bestimmt nicht, trotz all seiner Bourgeoisie. Auch kein weiser Ring, keine güldene Krone. Eher ein Hirschhornknopf aus Hartplastik, den man auf der Wildstyle-Messe prunksüchtigen Bäuerinnen andreht.
Jedenfalls irgendwas Proletarisches, meinetwegen mit einem Hauch Trotz. Weil so ist der Welser, er liebt den kleinen Ungehorsam:


Montag, Juli 13, 2015

Vielleicht ist morgen Apokalypse


Möglicherweise kann sich Gott kein Gehör mehr bei uns verschaffen, weil es kaum noch dürre Dornbüsche gibt, die er anzünden könnte (was gegen die Allmacht spräche). Möglicherweise versucht er gerade, über die Beschriftung in Zügen der ÖBB zu uns zu sprechen. Möglicherweise tagt bald das Jüngste Gericht. Ich glaub's eher nicht, aber im Fall des Falles helfe ich gerne bei der Promotion.

Dienstag, Juli 07, 2015

Neuronenmechanik

In einem sozialen Konkurrenzmedium entsponn sich soeben mit der Kollegin Metka Wakounig eine linguistisch-theologische Debatte. Bleibt dran, es wird schon noch fetziger hier!
Denn. In meiner Hood geht eine erkleckliche Anzahl bekloppter Leute um. Es möge sich doch bitte die Neuronenmechanik darum kümmern, postulierte ich auf Facebook. Die Wakounig googelt daraufhin die Neuromechanik und siehe da: gab's gar nicht. 
Bis jetzt! Weil ich diesen Beitrag nämlich vor drei Minuten so getauft habe, ist die Hirnheilkunde hiermit googelbar und hiermit existent. So einfach geht's mit der Schöpfung!

Symbolbild: die Autorin und ihr Schöpfer

Auf die Frage, ob ich nun GOTT sei, antwortete Wakounig im Übrigen abschlägig, denn sie selbst sei das schon. Was mir wiederum zeigte, dass nicht nur bei mir in Urfahr wunderliche Leute umgehen.

Montag, Juli 06, 2015

Unterhaltung ist keine Einbahnstraße!

Alle paar Jubeljahre schicken mir gute Menschen gute Sachen. Ich begrüße das außerordentlich! Quasi so wie ein verlassener Hund die Rückkehrenden!
Hier etwa Herr Holub, der mir sehr charmante Fundstücke übermittelt: verwirrte Foxln, einen Drive-In-Postkasten (das endgültige Ende der Postpartner) sowie Frustakten aus dem Polizeiarchiv.




In diesem Sinne: Immer nur her mit eurem Zeug!