Montag, Mai 18, 2009

Gedenkturnier mit kleiner Blasmusik - jetzt mit noch mehr Bildern!


Gnä' Damen und Herrentorten,

in aller montagsmorgendlicher Kürze hier ein wenig Anschauungsmaterial vom Dr. Josef-Goldberger-Gedenkturnier vom verwichenen Freitag. Fans wissen zudem, dass es sich hierbei um die jahreseinzige Trainingseinheit des phantomhaften, aber beleibten, pardon: beliebten FC Rotation Leidensweg handelt. Alljährlich kämpfen wir im Schöneringer RAD-Stadium gegen unsere beiden größten Feinde: die Zeit und uns selbst.

Das Aufwärmen besteht in Rauchen und dem Trinken kofferraumwarmer Weißbiere:

Mag. Prof. Eigelsbrötler zeigt, wie's gemacht wird.


Zu schnell für die Kamera, dafür posierungsbewusst: Dr. "Edeljoker" Goldbär


Ein rührender Moment für das Schöneringer Rationalteam: Um seinen Fehler der Bevorzugung der Freiwilligen Feuerwehr Schönering am 4. Mai ("May the 4th be with you") wieder auszuwetzen, trickst der Blasmusikverein am Spielfeldrand auf und ehrt das Geburtstags-"Kind" in Form einer Marschwertung.



"Im Hintergrund steht ganz verdutzt die Musikkapelle der Kulturhauptgemeinde Schönering, während im Vordergrund die Nummer 3(7) die erste Trompete bläst", hat Kamerakind Andi sein Bild betitelt.

"Wiedereinmal der schönste Geburtstag meines Lebens", jauchzt hingegen der selbsternannte Ehrenbürger.

Kommentare:

goldbaer hat gesagt…

„Man sieht nur mit dem Herzen gut und Zeit schenken in unserer schnelllebigen Zeit ist das schöneste Geschenk und es ist schön, wenn man Freunde hat, die mit einem Fußball spielen und ein Gedenkturnier gelegentlich eines Geburtstages ist eine total nette Idee und Tradition und es ist total nett, wenn sich Leute finden, die dafür Zeit opfern“, sagt der kleine Prinz.
Danke an alle, die durch ihre Anwesenheit irgendwas auswetzen wollten bei mir.
Trotzdem: Am Gelände des ehemaligen Reichsarbeitsdienstlagers marschieren wieder die Stiefel zu strammer Marschmusik. Peinlich, unsensibel und geschmacklos find ich das. Ein Schlag ins Gesicht der Opfer!

Minkasia hat gesagt…

Eine peinliche und geschmacklose Entgleisung sondergleichen. So wird aus dem Schöneringer Stadium nie ein Kraftort.
"Wir dürfen die dunklen Kapitel im Buch unserer Geschichte nicht überblättern, das sind wir unseren Kindern und Kindeskindern sowie den Leibesfrüchten unserer Nachbarn und Bettbekanntschaften schuldig", sagt LH Pühringer, der kleine Prinz von Oberösterreich.

Frau Lugmayr hat gesagt…

No longer can I be silent!
Schließlich durfte ich ja auch erstmals dabei sein und kann nicht umhin, abermals meiner großen Freude darüber Ausdruck zu verleihen, dass ich halt auch erstmals dabei sein durfte.
Schee woa's!!!

Minkasia hat gesagt…

Ich glaube, besser kann man es gar nicht sagen, dass dein erstes Mal schön war, liebe Frau "flamboyant" Lygmaur.
Hiermit ernenne ich, der bullige Mittelfeldmotor, dich zur hängenden Sturmspitze. Und Frau Ulla Eule ist fürderhin die Viererkette.

goldbaer hat gesagt…

Ich glaube schon, dass man es besser sagen kann, dass das erste Mal schön war als "Schön war’s dabei zu sein". Wenn es denn schön war. Könnte ja auch sein, dass der olympische Gedanke im Vordergrund gestanden ist beim ersten Mal. Dann passt die Formulierung.

Minkasia hat gesagt…

Steht die Holistik nicht über der leeren Schablone Ästhetik?

goldbaer hat gesagt…

Könnt ihr eure ersten Mal bitte woanders besprechen und nicht auf meiner Geburtstagsehrenpostingplattform! Ganzheitliches Denken hat seine Grenzen, Holistik hin, Holistik her. In diesem Fall ist mir nämlich schon auch die Ästhetik wichtig.
Außerdem du bulliger Mittelfeldmotor: Die Frau Lugmayr ist MEINE Freundin. Besprich nicht so viel mit ihr.

Minkasia hat gesagt…

Deine grenzenlose Eitelkeit lässt dich patzig werden, Problemgoldbär.
Zwischen den keifenden Zeilen aber manifestiert sich vor allem qälende Eifersucht. Es grämt dich, dass die Frau Lugmayr und ich einander das geben, was du Sonntagsfreund uns vorenthältst. Da geht dann das androzentristische Besitzdenken mit dir durch.

Denk da mal drüber nach, du Schädeljogger!
Bulli, der Motor

Frau Lugmayr hat gesagt…

@ "goldbear": Mein Gott na, Herr Goldberger. So geht's nun würklich nicht. Das ganzheitliche Denken in die Schranken deiner Begrenztheit zu weisen, hat dich wiedermal gnadenlos entlarvt. Du glaubst halt auch nur daran was du angreifen, essen oder trinken kannst, goi.
@ Minkasia: Wie kommt der Herr Goldberger eigentlich dazu, sich namensgebend in die Nähe eines Vergleiches mit einem Bären zu wagen. Ich seh da weit und breit nichts Bäriges nicht. Ts,ts,ts. Es ist zwar in der Tat so, dass der Herr Goldberger sich manchmal aufführt wie der Bär am Försterball, aber der mimt dort ja bekanntlich den Oberförster... und das ist dann doch wahrlich in Echt ein anderer, oder?

Frau Lugmayr hat gesagt…

Und überhaupst: Nach dem ersten Mal mit dem Brustton der vollsten Überzeugung sagen zu können "Schee woa's!!!" soll mir erst mal einer nachmachen!

Minkasia hat gesagt…

Ich finde, wir sollten uns dem Goldbären gegenüber so aufführen Frau Bär auf dem Försterball.

Frau Lugmayr hat gesagt…

Das finde ich auch. Der Herr "Sonntagsfreund" Goldberger glaubt nämlich, dass er sich der Habhaftwerdung durch uns entziehen kann. Aber ich glaub da täuscht er sich. Wiedermal.

Minkasia hat gesagt…

Soll er sich doch täuschen aka entziehen! Er ist wie Alkohol, ohne den wir alle auch Spaß haben können.

Frau Lugmayr hat gesagt…

Mei Red! Sehr gut können wir ohne einen lustigen Spaß haben. Aber mit ist es mitunter auch mal ganz erquicklich. Wenn mich da nicht am Tag danach ab und an mal die eine oder andere nicht ganz angenehme after After Show Party-Befindlichkeitsstörung daran hindern würde, den Tag davor in seiner retrospektiven Schönheit erkennen zu können...