Dienstag, Dezember 19, 2006

Dienst an der Waffel


So, liebe Fangemeinde! Weil ich beim Kommentieren die schnellste war, darf ich, Cordinka I., Sockenpapst und Humorsklavin, diesmal ganz offiziell dieses Weblog kapern und betreuen. Und ich möchte die verwöhnte Leserschaft auch nicht lange warten lassen und den wahren Grund, warum sich Minkasie so plötzlich dem Bundesheer zugewandt hat, enthüllen:

Bekanntermaßen ist ja die abwesende Weblogbesitzerin vom Studentenfaulsacktum und Jungakademikter-Sozialschmarotzertum (meine momentane Position in der Gesellschaft, Anm. d. Red.) zur Profession der Schmierfinken übergegangen - da jedoch das dortige Salär eher unbefriedigend ist, hat Minkasia beschlossen, mit einer eigenen Publikation groß herauszukommen! Nach einer eingehenden und genauen Marktanalyse konnte sie auch schnell eine unbesetzte literarische Nische finden und hat sich nun eben eifrigst in die aktive Feldforschung geworfen, um das zukünftige Journal mit fesselnden Inhalten zu füllen.






Ohne zu viel verraten zu wollen, kommt mir nun die erfreuliche Aufgabe zu, im Sinne der PR einen kleinen Vorausblick, also einen sog. "Teaser", auf die spannenden Artikel der Erstausgabe, die voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres erscheinen wird, zu geben.



Ziel ist eine konkrete Ansprache der Soldatinnen vor allem (aber nicht nur) im österreichischen Heer - es wird auf lange Sicht eine Öffnung der derzeit noch männlich dominierten Heer-Mentalität zugunsten weiblicher Inhalte angestrebt, wobei es auch um die Anerkennung der weiblichen Komponente in wesentlichen Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen in heerestechnischen Belangen gehen soll.

Exklusive Bilder-Story: Minkasias Schminktipps für den Einsatz - Make-Up, das jedem Gefecht standhält



Der neue Eurofighter - Mutiges Design für mutige Frauen

Kommentare:

Goldbaer hat gesagt…

Auch ich darf einen kleinen Beitrag zur Enthüllung des wahren Grundes der sagenumwobenen Reise zu den Truppen leisten: Frau Minkasia wurde ins ehemalige Ex-Jugoslawien geflogen, um auf den Spuren von Marlene Dietrich und Greta Garbo "Lili Marlen" aus dem Gedichtband "Die kleine Hafenorgel" für den Soldatensender Belgrad aufzunehmen. Dieser Sender wird dann das Lied ab Weihnachten jeden Abend um die gleiche Zeit (kurz vor 22 Uhr) zur Erbauung der österreichischen Truppen senden. Wie einst Lili Marlen ...

Hofarin hat gesagt…

Ah, ein Eurofighter im Leopardenlook, da werden die ja gleich viel sympatischer! :)

Minkasia hat gesagt…

Hoho, nix da mit politisch unkorrekter Truppenbeschallung! Au contraire, Schmierfink Meindl war in Sachen Aufdeckerjournalismus für die "Oberösterreichischen Narrischen" (OÖN) unterwegs - das geschmacklos "Lili Marlen" benannte Stüberl im Camp der österreichischen Soldaten wurde dort knallhatrt angeprangert!