Dienstag, Juni 19, 2007

Auto-Suggestionen, Part II: Big Lovers, Small Cars

Aus der Serie "Schiache Autos, schöne Seelen": Psychomutti und ihre "Autos"

Kaum ein Mensch im Bannkreis der westlichen Hemisphäre hängt den Produkten aus dem Hause Fiat mit liebevollerer Treue an als unsere Mutti Nagl. Die Größe ihrer stets wechselnden "Autos" korreliert dabei ganz direkt mit der ihres Körpers.


Fiat Panda, Modell "Oumpah-Lumpah", roth-metallisé


Fiat Panda, Modell "Small Lovers Don't Need Big Cars!

Da Mutti Nagl nun schon seit geraumer Zeit seriös und mit beiden Beinen in der Welt der Arbeit steht, hat sie sich selbst zum "Uno" upgegradet. Ich möchte aber ungern verschweigen, dass ihr aktuelles Gefährt aus zweien davon (also einem "Uno"-Duo) zusammengeschweißt wurde. Und wenn man das Gebläse ("Es hüüft jo nix, i muass blosn!") einschaltet, rauschen die Blätter der Wälder ihrer Heimat heraus.

Und da mir nicht unbemerkt blieb, dass im Sinne der Kundenbindung das Autofeature gar nicht übel angenommen worden ist, schiebe ich ein paar Impressionen aus dem Archiv nach - zur wohlwollenden Kenntnisnahme:



Hier das Dokument der vorerst gelungenen Re-Sozialisierung von Psychomutti Nagl (Story zum Nachlesen im Überschriftslink - es geht darin um Sex, Gewalt und Autos). Die Heldin der Geschichte ist ja in der Zwischenzeit auf einen UNO zurückgerutscht, hält sich aber sozial ganz gut (noch).

Apropos Bonzenkarosse:

Mercedes - die richtige Wahl für Halbtagsaussteiger und kletternde Plüschtierchen.

Kommentare:

David hat gesagt…

Bin auch leidgeprüfter Besitzer eines Fiats. Vieleicht hab ich diese Wahl auch deswegen (unbewusst) getroffen, weil mein Körper kaum grösser ist als der der Mutti Nagl (zumindest unter Inbetrachtziehung der Tatsache, dass ich dem meist grösseren und schwereren Geschlecht angehöre). Ich hasse das Autofahren, bin aber nicht sicher, ob das nicht an der Schmächtigkeit meiner Karosse liegt, die mir im leistungsbezogenen schweizer Strassenverkehr immer wieder vor Augen geführt wird.

Minkasia hat gesagt…

Ach, gar so klein sind Sie doch gar nicht, werter Leser David.

Allerdings macht es mich ganz betroffen, wenn ich mich hineinfühle, wie es ist, mit einem Panda durch die Bonzenrepublik zu gondeln.