Sonntag, März 27, 2005

Winkeln darf nicht Innviertel werden!

Freunde und Volksgenossen!


Mit leichtem Amüsement habe ich mir gerade die Westentaschen-Revolution, die sich im Kommentarteil zu meinem Posting vom vergangenen Freitag gebildet hat, zu Gemüte geführt. Wie töricht sind diese Reden! Da schreibt die linkslinke Jagdgesellschaft sich die Finger wund, ich sei in meiner kraftstrotzenden Gesundheitlichkeit eine "faschistoide Bedrohung" - ich kann da nur lachen. Sehr bezeichnend, wer sich da bedroht fühlt!
Mir ist der Wortführer der gutmenschlichen Konterrevolution ja gut bekannt (von den ihn plötzlich umgebenden Speichelleckern, die zu mir in einem Moment sagen "Des politisch korrekte Gutmenschengsindl soid se hoamschleichn!" und im nächsten schon in schriller Propagandaschreibe eine Schmutzkübelkampagne gegen mich lancieren, will ich gnädig schweigen) - nun will ich niemanden persönlich vernadern; nein, das ist nicht mein Stil. Aber ich stelle mir doch die Frage, warum jemand, der allzu frühzeitig erkennen muss, dass man vom Stubenhocken und Konspirieren keinen starken Rücken bekommt, Gift und Galle gegen jemanden spuckt, der nach dem Prinzip "mens sana in corpore sano" lebt. Schwingt da nicht einfach der niedere Neid in einem Satz wie "Minkis große Zeit neigt sich dem Ende zu" mit? Denn eines ist gewiss: Der Schmierfink erkennt meine große Zeit, er windet sich unter den Sonnenstrahlen meiner Größe wie eine Assel, die man unter einem Stein entdeckt.


Stalin war auch kein Guter!

Kommentare:

Goldbaer hat gesagt…

Ich wollte es nie so weit kommen lassen, aber jetzt wo ein entfesselter Nachbarschaftskrieg offensichtlich dem unvermeidlichen Showdown entgegeneskaliert, lass auch ich den letzten Rest Zurückhaltung fahren und sage, was gesagt werden muss:
WINKELN DARF NICHT GRAMASTETTEN WERDEN !
(tut mir leid für deine netten Eltern – aber was Sippenhaftung ist, muss ich dir ja wohl nicht erklären)

anitschka hat gesagt…

Friedensengel mahnt zu Spargelessen!
Ihr Streithanseln! Ohne Vermittlung durch Dritte kann die Spirale der Gewalt jetzt wohl nicht mehr durchbrochen werden. Goldbaer kann an nichts anderes mehr denken, als an die Fehde. Die ganzen Osterferien sind verpatzt. Wir (seine Familie) sehen ihn nur mehr schweißgebadet Tag und Nacht am Computer Kriegspläne schmieden. Da er stets seinen Gegnern voraus sein will, plant er jetzt schon wieder herum am Gegenschlag für Minkasias vermutlich nächsten Angriff: Aufforderung zum „Biermops“, die er unter Berufung auf ihre Nichtsatisfaktionsfähigkeit ablehnen wird. Doch halt!!!! Lasst mich euch aus euren Schmollwinkeln holen und den Osterfrieden in eure Herzen tragen. Nehmt einfach meine Einladung zu einem ostermontäglichen virtuellen Spargelessen (konkret: Osternestsuchen für jung und alt in Nachbars Garten) zur Abkühlung der Gemüter an!!!

Minkasia hat gesagt…

Mein liebster Friedensengel!
Lass es mich in der Klarheit sagen: Nachdem Dein Dir Angetrauter auffallend spontan auf "He Biermops!" gehört bzw. mit Kopfeinziehen adäquat reagiert hat, erscheint es mir ebenfalls als angebracht, Winkeln nicht zu einem neuen Schattendorf "hochzusterilisieren", wie der Fußballer so schön sagt (wenn ich leicht gewinnen will, lauf ich mit dem Valentin um die Wette).
Ich werde jetzt zum Spargelnestisuchen zu euch gehen und dabei als Friedensangebot eine lustige Perücke für euch mitbringen.

Mag. neurot. Hendl hat gesagt…

Ich muß leider als nicht ausgebildete Psychologin sagen, daß dieser Streit nach der Konzeption der Stufen der Konflikteskalation nach Glasl nicht mehr zu lösen ist - der hiesige Konflikt befindet sich leider schon auf der 9. und letzten Stufe, die da heißt: "Gemeinsam in den Abgrund". Da hilft auch kein Spargelessen mehr, so leid es mir tut.