Montag, August 29, 2011

Die dumme, blöde Liebe kommt über uns alle!


Wer einsam und verlassen, meinetwegen aber auch gesellig und gut beschlafen am 9. September zur Lesebühne schreitet, darf dort auf unsere zärtliche und feurige Zuneigung hoffen. Wenn's bloß verbal bleibt? Und wenn schon! Wo sonst wohnt denn die Erotik, wenn nicht oberhald des Halses?!

So auf denn! Original Linzer Worte - "Die dumme, blöde Liebe", am Freitag, dem 9. September ab 20 Uhr im Grandhotel zum Rothen Krebsen. Lasst die Liebe ans Ruder.

Freitag, August 26, 2011

Die oberösterreichische Dreifaltigkeit

Ach, es ist in unseren postpostmodernen Zeiten schon so selten geworden, dass ein Gastronomiebetrieb die Heilige oberösterreichische Trias offen bewirbt:

Dienstag, August 23, 2011

Eine Modeopferrolle vorwärts:

Weil ich jüngst und immer wieder gefragt werde, was zum Teufel ich denn unter "Mörder-Outfit" verstehe (s. Vorgängerposting), hier bittesehr:

Freitag, August 19, 2011

Dienstag, August 16, 2011

Sind Motorradfahrer schlechte Pädagogen?

Jetzt bin ich die Letzte, die sich in Mathematik oder gar Pädagogik auskennt, aber kann es sein, dass das Motorrad-Milieu noch einen Schritt hinter mir herhinkt? Wähnen die ihre Zielgruppe in der Kindergartenszene? Das Notensystem ist an sich zwar irre schlecht, weil es individuelle Leistungsbezeugungen kalt in garstige Kategorien drängt, aber schwierig zu verstehen ist es nicht.


Und überhaupt: Sind 50 Kubik nicht total unwürdig? Das schaffe ich ja schon kraft der Lungenflügel auf meinem Puch-Garben (aka "Fahrrad"). Naja. Hauptsache 24 Seite mehr fürs gleiche Geld.

Dienstag, August 09, 2011

Eine Neue Heimat für die Sau und umgekehrt

CR: GPA-djp

Liebe Linzer und Linzetten!

Morgen um 19 Uhr täten der Herr Klaus Buttinger und ich anlässlich des Sommerfestls des Vereins nh10 aus dem Oeuvre "Die Sau" vortragen, es wird Schweinsfleisch und Musik kredenzt. Dazu passt harmonisch die Adresse: Im Breitland 8, 4030 Linz.
Ob uHBp Heinz Fischer auch wieder kommt, ist nicht präzise vorherzusagen, wahrscheinlich aber muss der Arme stattdessen auf irgendeine ätzende Mehrzweckhalleneröffnung.

Post, moderne

Soeben habe ich gelegentlich eines Besuches im Stammhaus die postmoderne Umverteilung überkommener Antagonismen beobachtet: Die Briefträgerin entsteigt ihrem Dienstfahrzeug, Hund Afra sucht Schutz zwischen meinen Beinen. Nur mit Schieben meinerseits und zartem Rückzug briefträgerinnenseits wagt die Dicke das Bestechungskeks zwischen die Zähne zu nehmen.
Wo soll das noch hinführen, wenn nicht einmal mehr in Schönering die Naturgesetze gelten?!

Dienstag, August 02, 2011

Empörte Verzweiflung

Gestern ward ich Zeugin einer herzzereißenden Szene: Eine offenbar hemmungslos zwischen Empörung und Verzweiflung oszillierende Dame schlug im Linzer Volksgarten mit einem dürren Ast greinend auf das Denkmal von Sebastian Kneipp ein. Dieses ist ja ästhetisch wirklich nicht akzeptabel, aber das mag wohl kaum der Grund für die empörte Verzweiflung gewesen sein. Als der Ast entzwei war, begann die Frau, die Blumenstöcke aus dem Boden zu rupfen. Dabei klagte sie fortwährend "I stiab aus!"

Mit gerunzelter Stirn wandte ich mich vom rätselhaften Geschehen ab. Als ich zuhause mein Postfach öffnete und darin meine SVA-Jahresvorschreibung für 2012 vorfand, flutete ein Tsunami des Verstehens meine Wahrnehmung. Ich überlege jetzt nur noch, was ich ausrupfen will, um meine verzweifelte Empörung zu lindern.

Montag, August 01, 2011

Zih die Laine, Winter! Über polnische Deckenbrecher, mütterliche Todesangst und elektrische Klotüren

Aus der Reihe "Meindl scheucht die Arbeit", Teil III

Ich kann die Anstrengung nicht unerwähnt lassen, die mir das beständige Suchen nach ergötzlichen Weltbeschriftungen sowie erquicklichen Freizeitaktivitäten verursacht. Aber für wen mache ich denn das alles, wenn nicht für euch, meine Mäusegesichter? Wer, wenn nicht ich, soll euch später im Winter eures Missbehagens von den Farben des Sommers erzählen? Oder von den schönen Translationsirrungen in der Ersten Klasse der Polnischen Bahn?


Oder von der Todeshöhenangst, die in der Bärenschützklamm die Antlitze von Psychomutti Nagl und mir entstellt hat?


Immerhin hatten unsere willigen, aber ängstlichen Beinchen gewaltige 20 Meter Luft bis zum Boden!


Gerne berichte ich euch auch, dass "Zaun" auf Französisch wie "Klo-Türe" ausgesprochen wird. Und auf Holländisch als "Schreckdraht" bezeichnet wird.


Wer das alles dröge findet, darf seine Nase jetzt gern wieder in die Buchhaltung zurückstecken und weiterarbeiten.