Freitag, August 29, 2008

Samstag, August 23, 2008

RapPorto

Bom Día, mis meninhas y meninhos!

Fast alles Boese ist ueber Portugals Zugsystem zurueckzunehmen. Ein wenig Schelte vielleicht fuer den rauen Wind an den Straenden, der uns kaesefaerbigen Mitteleuropaerinnen in kuehler Sicherheit wiegt und am Abend verbrannt zuruecklaesst.
Mache mir schon grosse Sorgen wegen der Rueckkehr: In viele Discos wird man uns wegen unserer neuen Hautfarbe wohl nicht hineinlassen.
Das aber sind meine groessten Probleme.

Denkt da mal drueber nach in euren Bueros!

Gruss,
Mutti

Samstag, August 16, 2008

Die Erdbaeren von Lissabon

Bom Día, meninhos!

Diese Zeilen entstammen freien Haenden (quasi freihaendig) - ich muss nicht im Lissabonner Karzer schmachten! Das freut mich fast so sehr wie euch.
Zu verdanken habe ich meine Freiheit dem segens- und wunderreichen Wirken meiner lieben Reisebegleiterscheinung Lydia. Sie schwebte friedensstiftend herbei, als ich nur noch eine Muckenfut davon entfernt war, den Bahnbanausen zu entleiben - den "inkompetent" zu schimpfen eine Beleidigung aller Inkompetenten dieser Welt hiesse.
Nun sitzen wir in Obídos, einer Stadt, die aussieht wie eine portugiesische Version des Grottenbahnkellers. Unser Stoffwechsel ist gleich dem Atlantik voller Sardinen und Meeresfruechte. Das war nicht immer so - auf dem Weg von Linz ueber Paris und Limoges haben wir oefter warmes Bier getrunken als warme Mahlzeiten gegessen.
So ist das!

Muitos beijinhos,
Minkasao

Donnerstag, August 14, 2008

Das Erdbeben von Lissabon

Liebe Kinder,
weil ich soeben einen lusitanischen Bahnmenschen wegen seiner Unfaehigkeit aus heissem Jaehzorn mit meinen blossen Fingern ermordet habe, muss ich leider ins Gefaengnis von Lissabon. Statt einen Anwalt anzurufen, schreib ich aber lieber diese Zeilen hier. Sowas Bloedes aber auch.
Der Mord war im Uebrigen fiktional.
Ansonsten gaeb's gegen Lissabon nicht das geringste zu sagen. Zum Glueck, denn wahrscheinlich werden wir auf ewig hierbleiben muessen.
Beijinhos,
Mincasao

Donnerstag, August 07, 2008

Scherzsalon "Minkasia" geht auf Sommerfrische

Ein Juligedicht:

Ein Vortrag.
Ein Homepagetext.
Ein Riesenreisebericht.
Eine Seite Posthofblattl.
Drei Autotests.
Vier Kolumnen.
Sechs Seiten Kulturbericht.
Vierzehn Lebensbeichten.
Myriaden Statement-Anfragen.

Liebe Kinder, ich bin müde.
Wenig liegt mir ferner als die Klage über zuviel Arbeit.
Ok, vielleicht liegt doch einiges ferner als die leidige Sache mit der Arbeit. Ganz so meins ist die nämlich immer noch nicht. Aber mittlerweile habe ich eingesehen, welchen Sinn sie hat: Sie verhindert den frühzeitigen Tod (dazu gäb's ab Samstag erläuternde Worte im "Predigtdienst").
Nun ist aber meine Zeit gekommen. Ich muss dorthin gehen, wohin es alle zieht, die das Sterben der Motivation in sich aufkeimen fühlen (Sterben keimt auf? Seht ihr! So a Schas!):
auf den Elefantenfriedhof des Fleißes (man kann auch "Urlaub" dazu sagen).
Ich schieb den Minkwal zurück ins Meer.



Der Minkwal (Infos im Überschriftslink)


Lasst euch aber dennoch nicht davon abhalten, das Weblog eures Vertrauens zu frequentieren - gerne drücke ich euch aus dem Internetcafé "Essen super, Stimmung klass, Portugiesen schneidig, aber hallo!" und "Für Interrail ist man nie zu alt" aufs Aug'.

Montag, August 04, 2008

Ein Almtraum

Im Folgenden für euch mit Liebe ausgewählte Illustrationen des Almauf- und -abtriebes, welcher sich am vergangenen Wochenende in Großraming zutrug:

Nicht die Raminger Stadtmusikanten, sondern Veranschaulichung einer mobilen zeitgenössischen Kleinfamilieneinheit.


Bergfahrt der "Senorengrube" Großraming


Labstation "Jawoi Akahoi"

Während auf die einen der Alkohol übermotivierend wirkt (s. o.), lassen sich damenhaftere Gemüter damit trefflich sedieren:


Zum Abschluss noch ein Tipp vom Bergfuchs: Leichtes Gepäck erleichtert nicht nur die Bergtour, sondern auch die Abreise: