Donnerstag, Februar 28, 2008

Grüße aus Darmstadt

Geliebte Leserkinder,

manchmal mag ich meinen Job nicht. Morgens zum Beispiel, manchmal auch im Lauf des Tages noch nicht. Und ganz besonders, wenn ich Bilder vom ersten begehbaren Darm Österreichs zugeschickt bekomme.
Weil geteiltes Leid doppeltes Leid ist, zeig ich euch auch, wie das ausschaut:

Zarwos brauch ich bitte einen begehbaren Darm? Zum Arschkriechen?

Dienstag, Februar 26, 2008

Fasten your Workmates

Habt ihr euch eigentlich auch schon mal gefragt, was ich den ganzen Tag im Bergwerk mache? Und warum ich in letzter Zeit immer feister werde? Und wozu ich fähig bin, wenn sich jemand so denkbar dankbar sekkieren lässt wie Frau Reschi? Dann darf ich eure geneigte Aufmerksamkeit auf ihre Zwergerlaufstandspublikationsplattform forwarden (Überschriftslink bittschön).
Schon seit Wochen enträt die Gute der Süßware. Da ich kalorische Enthaltsamkeit ein törichtes Unterfangen nenne, torpediere ich nach Kräften und unter Einsatz meiner physischen und zwischenmenschlichen Integrität dieses Projekt.
Ich hab übrigens schon einen Titel für einen Krimi: "Frauen im Unterzucker". Hoffentlich werde ich nicht entleibt, bevor ich zum Schreiben komme.

Montag, Februar 25, 2008

Modern Stalking

Was ist die Halbwertszeit der Verseuchung durch den Pop-Super-GAU "Modern Talking"? Fünf Trilliarden Jahre? Der Schaas nistet jedenfalls noch völlig unzerfallen im kollektiven Gedächtnis. Seht selbst - ein Bildpotpourri aus den vergangenen vier Jahren:

Im Bergwerk:

Bei die Weana:


Am Leidensweg:

Vertikales Gewerbe: Spring Opening


Auch dieses Bild ist genau ein Jahr alt, die gestrigen Szenen, Frau Ns Frisur und souveräne Arbeit mit dem Fels sind aber gleich geblieben, gestern fehlte nur der Fotoapparat und zuweilen das Seil von oben.

Ich sag nur: Wenn das die Folgen der Klimaerwärmung sind, dann sag ich schon nix mehr.

Freitag, Februar 22, 2008

Substral statt Stahl

Nicht dass ich mich selbst gar so spannend finde - aber irgendwas scheint mit dem Linzer Trinkwasser nicht zu stimmen. Bitte Blick auf die beiden abgebildeten Haupthaare (zwischen beiden Bildern ruht genau ein Jahr) und eigenes Urteil: Mein Haar metastasiert!
Warum? Was tut uns die Linz AG ins Trinkwasser? Und wozu? Ist das ein abgekartetes Spiel mit dem Frisuerskartell?




Auf dem ersten Bild bin übrigens ich nicht der Rechte, sondern die daneben. Das war by the way eine schöne Begebenheit: Kollege Gsto lehrt mich, ein Schnürlsamtsakko anzuziehen.

Dienstag, Februar 19, 2008

Autogenes Training V: Protzkarossen


Luxusgeschöpfe: Coala, Afra, Audi (v.l.n.r.). War das ein Hallo am Leidensweg mit dem völlig überteuerten One-Million-schilling-Baby! Ein Auto für Leute mit schwachem Ego.
Heute Morgen musste ich ihn wieder zurückgeben. Aber mir doch wurscht. Bald schon schreite ich auf meiner leicht maroden Fußmaschine stolz und frei durch die Straßen der Stahlstadt. Die Trauben wären ohnehin sauer und sicher keine 70 Monate Lohnarbeit wert gewesen.

Im Moderationsmodus: Das nicht ganz so stille Kind


Weblogleser sind früher informiert: Gestern im Thalia, morgen in der Zeitung.

Montag, Februar 18, 2008

Bilder zum Weinen, zum Valentinstag und zur inneren Schönheit

Also hier der Nachschlag zu den Geschehnissen des vergangenen Wochenendes in Wien.
Ich walte dort ja jeden Frühling nebenbei für den Schützenverein "Amor" ("Freunde treffen").
Dabei gellte mir im Volksgarten ein Pfeil ab. Der Adonis nahm den Schuss an:



Doch an Stelle des gußeisernen Schönlings mit seinen blankgegrapschten Arschbacken entbrannte Mutti Nagl durch die Wucht meines Pfeils.

Wir sind sehr glücklich. Ich biege nur noch schnell meine Arbeitszeit in der Stahlstadt hinüber (mehr darüber morgen), kaufe uns dann einen Vulkan im Salzkammergut und rette mich in die Segnungen des Besitzes einer bildhübschen Kleinfamilie:

Nachtrag: Meindl-Uhren gehen anders


Nicht die Zeit vergeht - wir vergehen. Denkt da mal drüber nach.

Freitag, Februar 15, 2008

Mittwoch, Februar 13, 2008

Das stille Kind


Veranstaltungstipp der kommenden Woche: Eine Diskussion anlässlich des Theaterstücks "Das stille Kind" (Landestheater) im Thalia Linz zum Thema Kindesmissbrauch am kommenden Montag um 19 Uhr. Mehr dazu unter dem Link in der Überschrift.
In den Infotext hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen: Moderiert wird die Diskussion nicht vom honorigen Erhard Gstöttner, sondern von einer gewissen Dumminika Mendl oder so ähnlich.

Für euch unterwegs: Bei die Mafiosi



Allora bambini,

schrecklich hat das Schicksal an mir gewütet: Dienstreise nach Palermo! Weil warum? Die Mafia hat eine koreanische Automarke gekauft und alle europäischen Schmierölfinken nach Sizilien fliegen lassen. Wer eine schlechte Kritik schrieb, fand am Morgen einen toten Pferdekopf auf dem Kopfpolster (im Hotel Hilton übrigens).
Ich litt schrecklich. Schöne, frühlingshafte Gegenden schlagen sich mit der nördlich kalten Landschaft meiner Seele. Seht selbst!





Wenn ihr mir zwei Sätze Koketterie erlaubt: Wer drei Stunden durch den Abendverkehr Palermos unfallfrei gegurkt und dabei anständig geblieben ist, dem gebührt die Königskrone von Böhmen.
Next to Come übrigens: Doofes Urlaubsverhalten mit der Wiener Familie

Freitag, Februar 08, 2008

Brunzzwerg

Eine wirklich feine Idee hatte der Herr Huber Patrick für Linz '09: Der Riesenzwerg mit Riesenharndrang. Völlig unverständlich, dass der vom Lentos gekippt wurde.
Ich zitiere aus der Projektbeschreibung:
Der Zwerg zieht sich wie ein roter Faden (Grottenbahn) durch Linz und könnte ein ähnlich uninteressantes aber gehyptes Symbol für den Tourismus darstellen wie es das Manneken Pis für Brüssel ist.
Feelgoodfaktor: Provinzielle Beschaulichkeit!!!
Feelgoodfaktor: Erregender Kunstskandal!!!
[...]
Würde Adolf Hitler eine Stadt zu seiner Stadt machen, indem ein übergroßer Zwerg in die Donau uriniert? Urinieren als Zeichen katharsisgleicher Reinigung, um sich gerade dieser zentralen Herausforderung einer Kulturstadt mit Kunstsinn zu stellen.
Linz wird einfach nie NY sein oder Tokio. Und wer das glaubt, auf den uriniert der Zwerg.
Feelgoodfaktor: Monumentale Menschlichkeit!"
Und so weiter.
Also wenn mich jemand fragt: Entnazifizierung durch Hyper-Hartbrandwichtel - großartig! Ewig schad um dieses Projekt.

Tarock on!

Weil zu einer richtigen Regionalidentität auch eine Kartelrunde gehört, wird jetzt einmal im Monat tarockiert. Ziel der Neigungsgruppe "Linkslinke Gstießnjagdgesellschaft!": Luigi "Scharinger" Moneti beim Raiffeisen-Tarockcup metaphorisch die Hosen ausziehen.
Deswegen üben wir schon intensiv am optimalen Pokerface:





Dienstag, Februar 05, 2008

Gugl Örff

Na endlich bietet das Web 2.0 was Cooles! My Space war ja eine ausgewachsene Enttäuschung (nach wie vor bloß zwei Freunde, die ich noch nicht persönlich kennen gelernt habe).
Aber jetzt! Google Earth pfeift total! War heute schon am Römerberg und dann gleich auf dem Gipfel des Kangchendzönga. Wenn man mit der Maus drauftippt, rast einem der Erdboden entgegen - so wie damals bei den Eisenbahnen ist mein Hirn für diese rasenden Geschwindigkeiten ungeeignet, mir wurde sogleich schlecht.

Montag, Februar 04, 2008

Pfusch: Domin(ik)a on air

Gnä Leserschaft!

Auf wiederholten und insofern schmeichelhaften Wunsch darf ich hier einen kleinen Überblick in mein kolumnegewordenes Kunstwollen anbieten. Bei dieser Gelegenheit leiste ich sogleich auch Abbitte, dass ich neben der Weblogberichterstattung "literarisch" fremdgehe.


Thermenwechsel: http://www.nachrichten.at/regional/linz/641812
Geschlechtsumwandlung: http://www.nachrichten.at/magazin/satire/but-ton/633223
Berühmte letzte Worte: http://www.nachrichten.at/magazin/638051
Frau V. stinkt: http://www.nachrichten.at/regional/linz/634016
Übelriechende Seelenmüllhalden: http://www.nachrichten.at/magazin/satire/but-ton/628940